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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Marsha J. Falco
Spieleranzahl: 1 bis 8
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 35 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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Quiddler
 
Das Kartenspiel der kurzen Wörter

Die Spieler versuchen aus ihren Buchstabenkarten möglichst gewinnbringende Wörter zu bilden. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, ist der Sieger.
 

     

So funktioniert's:
Der Kartengeber mischt und verteilt in der ersten Runde drei Karten verdeckt an jeden Spieler. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Die oberste Karte wird gezogen und als offene Karte direkt auf den sich jetzt bildenden Stapel gelegt. In der nächsten Runde werden 4 Karten ausgeteilt, in der dritten dann fünf Karten. Gespielt wird bis zur achten Runde, in der schließlich 10 Karten an jeden Spieler verteilt werden.

Der nach dem Kartengeber folgende Spieler beginnt seinen Zug. Er zieht zuerst eine Karte - entweder die offen liegende oder eine verdeckte vom Stapel. Dann kann er, wenn er passende Karten auf der Hand hat, ein oder mehrere Worte vor sich auslegen. Dabei muss er darauf achten, dass er am Ende seines Zuges noch eine Karte offen auf den Ablagestapel ablegen MUSS. Erlaubte Wörter müssen vorher noch einmal abgesprochen werden. Nicht geduldet werden Eigennamen, Abkürzungen, einzelne Silben oder Wörter mit irgendwelchen Sonderzeichen. Jedes Wort muss mindestens zwei Buchstaben bestehen. Ungültig ausgelegte Worte werden angezweifelt. Hat der Anzweifler Unrecht, bekommt er den Wortwert als Minuspunkte aufgeschrieben. Hat der Anzweifler recht, erhält der auslegende Spieler die Punkte als Minuspunkte und muss die verwendeten Karten weglegen.

Hat ein Spieler seine letzte Karte abgelegt, sind alle Spieler noch einmal dran und versuchen noch abzulegen, was geht. Waren alle Spieler dran, endet die Runde und die Wertung setzt ein. Punkte gibt es für abgelegte Wörter. Dabei werden die kleinen Zahlen unter den Buchstaben addiert und als Punkte gutgeschrieben. Hat ein Spieler noch Karten auf der Hand, werden die Zahlen dieser Karten als Minuspunkte verrechnet. Zusätzlich gibt es einen Bonus von 10 Punkten für das längste Wort (dabei zählen die Buchstaben, nicht die Kartenzahl) und 10 Punkte für die meisten Wörter. Gibt es dabei Gleichstände, werden keine Boni vergeben. Wurden alle Punkte notiert, endet die Runde. Alle Karten werden wieder eingesammelt und gemeinsam gemischt. Die nächste Runde startet. Wer am Ende der 8. Runde die meisten Punkte hat, gewinnt. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelles Kartenspiel für
   Wortakrobaten, auch in
   größerer Runde
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Anleitung lässt Fragen offen
Glücksfaktor kann über den Sieg
   entscheiden

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: 118 Buchstabenkarten mit Buchstaben und Buchstabenpaaren bilden die Grundlage des Spieles "Quiddler". Den Rest muss das eigene Gehirn mitbringen. Denn darauf kommt es an. Es sollte ein wenig trainiert sein, um die Buchstaben auch wirklich gut kombinieren zu können. Es zeigt sich schnell, wer schon Übung hat. Insgesamt ist der Ablauf recht einfach. Karte ziehen, Worte zusammenfinden und auslegen. In der Kürze liegt die Würze. Auch viele kleine Worte bringen einen Bonus. Ärgerlich ist es nur, wenn andere genauso viele Wörter auslegen. Dann verlier ich meinen Bonus und übrig bleiben nur meine ausgelegten Werte. Auch nicht schlecht, aber eben weniger.

Das Spiel vereint Scrabble mit Rommé. Rundenweise erhält der Spieler eine Karte mehr zum Ausspielen. Durch das Ziehen der Karten kommt eine ganze Menge Glück ins Spiel. Wer nur Konsonanten auf der Hand hat, kann kaum Wörter legen und bekommt Minuspunkte, ohne dass er was dafür kann. Das ist ärgerlich. Da aber insgesamt acht Runden gespielt werden, gleicht sich das zum Teil wieder aus. Ein anderer Punkt sind die bei Wortspielen üblichen Diskussionen um erlaubte und nicht erlaubte Worte. Die Regel "Nur der DUDEN gilt!" ist hilfreich, sollte dann aber auch mit wirklich vorhandenem DUDEN (auch per Internet möglich) gespielt werden.

Die optimale Spielergruppe liegt zwischen 4 bis 6 Spielern. Da hatten unsere Tester den größten Spaß. Die meisten zumindest. Einige mögen keine Wortspiele, die werden auch durch "Quiddler" nicht überzeugt. Trotzdem gibt es nur wenige Spiele, die in einer großen Gruppe so schnell erklärt und gespielt sind. Das macht "Quiddler" wieder zu etwas Besonderem. 

Dass das Spiel funktioniert und auch über lange Zeit bestehen kann, hat "Quiddler" übrigens schon bewiesen. Bereits 1998 erhielt das Spiel in Amerika seinen ersten Preis. Das Design der Karten (mit den teilweise etwas schwer erkennbaren keltischen Buchstaben) hat sich kaum verändert seit damals. Nur die Schachtel ist im Jahre 2013 deutlich schicker geworden.

Fazit: Wer Wortspiele mag und mal was Schnelles für ein paar mehr Spieler braucht, sollte sich "Quiddler" gern mal anschauen!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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