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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Mindtwister,
Huch & friends  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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QBQ
 
Die Würfel sind gestapelt!
In diesem abstrakten Legespiel muss zwar nicht der Rubikon überquert werden, aber das ganze Spielfeld. Und unterwegs könnt ihr eure Gegner zerquetschen.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und nimmt alle 9 Kuben seiner Farbe. Auf dem in 6 mal 6 Felder unterteilten Spielfeld finden sich in jeder Ecke 4 Felder, die mit einer Spielerfarbe umrandet sind. Hierauf legt jeder Spieler 4 Kuben, je einen pro Feld. Ein Startspieler wird ausgelost und beginnt.


Das leere Spielfeld
   
Die Startposition
   

Reihum versuchen die Spieler eines der drei möglichen Ziele zu erfüllen. Dazu müssen sie die Spielfelder erreichen, deren Symbol die Farbe des Spielers zeigt. Dies sind für jeden Spieler die 3 mal 3 Felder diagonal gegenüber der Startposition. Dort müssen entweder mit 4 Kuben ein 2 mal 2 Quadrat, mit 8 Kuben ein 2 mal 2 mal 2 Würfel oder mit allen 9 Kuben ein 3 mal 3 Quadrat gelegt werden. Wichtig ist, dass alle Kuben im Zielgebiet liegen und keine weiteren Kuben des Spielers als die in der Siegerformation auf dem Brett vorhanden sind.

Um dies zu erreichen, müssen die Spieler reihum je eine Aktion durchführen. Es stehen hierbei 3 Aktionen zur Auswahl.

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1. Versetzen: Ein Kubus einer Gruppe wird hochgenommen und an anderer Stelle, angrenzend an diese Gruppe, abgelegt, wobei angrenzend vertikal oder horizontal bedeutet und nicht diagonal. Außerdem ist es erlaubt den Kubus auf einen anderen Kubus der eigenen Farbe zu legen. Nicht erlaubt ist es auf Kuben anderer Farben zu stapeln, die Gruppe durch das Versetzen zu trennen oder einen allein stehenden Würfel zu bewegen.

2. Einsetzen und Versetzen: Der Spieler nimmt einen Kubus aus seinem Vorrat und fügt ihn einer Gruppe hinzu; danach muss er einen beliebigen Kubus versetzen. Beliebig heißt, der eingesetzte oder ein anderer Kubus, sogar einer, der einer anderen eigenen Gruppe angehörig sein kann.

   
   

3. Kippen: Ein Turm von Kuben kann horizontal oder vertikal gekippt werden, wieder nicht diagonal. Alle Kuben des Turms werden auf die Felder in Fallrichtung gelegt. Wird also ein Turm aus 3 Kuben gekippt, werden die beiden oberen Kuben auf das Nachbarfeld und das daneben gelegt. Sollten die Felder durch eigene Kuben belegt sein, werden die "fallenden" Kuben einfach darauf gelegt. Gegnerische Kuben werden "zerquetscht" und gehen in den Vorrat des entsprechenden Besitzers. Sollte der Turm so hoch sein, dass er über den Spielfeldrand kippt, so gehen die "heraus fallenden" Kuben zurück in den Vorrat des Spielers. Türme können nur gekippt werden, wenn alle Türme, auf die Kuben fallen würden, kleiner sind als der gekippte Turm.


Der grüne Turm hat beim Kippen Gegnerkuben zermalmt.
   
Jeder Spieler kann bis zu 9 Kuben ins Spiel bringen.
   

Sobald ein Spieler mit exakt 4, 8 oder 9 Kuben die oben beschriebene Zielformation erreicht, endet das Spiel und der Spieler gewinnt. [ls]

Vielen Dank an Huch & friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
glücksfreies Taktikspiel
schnell erklärt, schnell gespielt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
bei 4 Spielern bilden sich meistens
   zwei 1:1-Situationen heraus
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Lutz:  Uhh, ein abstraktes Spiel… solche Spiele sind immer Wunderkisten. Keine epische Geschichte, kein verzauberndes Artwork, nur Spielmechanismus pur… immer ein schwieriges Unterfangen, denn hier muss alles stimmen, denn kaschieren kann man nicht… womit auch?

Der Huch! Verlag hat sich entschieden, für die Verpackung einen Leinendruck anstatt einfach nur Glanz zu verwenden und auch das Spielbrett erhielt diesen griffigen Überzug. Beim Öffnen der Verpackung fällt auch die samtige Oberfläche der Einlage auf. Und dann sind da noch die kleinen hohlen Gummikuben, jeder in einer Neonfarbe und mit Löchern in Form des qbq Logos. Auf den ersten Blick begeistert dieses griffige und farbenfrohe Material mit hohem Aufforderungscharakter, aber im richtigen Licht sieht das alles schnell anders aus.
Unsaubere Klebespuren sind an den Nähten der Kuben sichtbar. Wird zu viel Druck auf die Kuben ausgeübt, so werden Schwachstellen in den Nähten sichtbar, aber der normalen Belastung beim Spielen sind die Kuben gewachsen. Nach ein paar Partien stellte ich schwarze Rückstände an den Kuben fest. Ich bin mir recht sicher, dass die samtige Einlage leider "haart" und so die leuchtenden Kubenfarben trübt, allerdings kann man diese einfach mit einem Staubtuch reinigen. Insgesamt ist das Material dann nicht so hochwertig wie es scheinen möchte, was allerdings verständlich ist, da die Kosten für ein Spiel, das 20 Minuten dauert, nicht zu hoch sein dürfen, aber die gestalterische Idee des Spielmaterial gefällt mir sehr gut.

Das Spiel selbst ist schnell erklärt und spielt sich tatsächlich recht flott. Die ersten Partien werden in der Regel durch Unaufmerksamkeit gewonnen und wirken deswegen recht schwach. Sobald aber alle Spieler sich der Gefahr eines Überraschungssieges bewusst werden, so gewinnen die Partien deutlich an Spannung. Natürlich steigt dann auch die Grübelzeit und je nachdem wie ebenbürtig sich die Gegner sind, kann die Spielzeit von 20 Minuten überschritten werden. Interessant ist das Dilemma, dass solange man Kuben verwendet, um den Gegner zu behindern, man selbst nicht gewinnen kann. Der Spieler muss also abschätzen oder nachzählen, wann er weniger Züge zum Sieg braucht wie der Gegner.

Leider zeigte sich bei allen Partien zu viert ein Szenario, bei dem es immer auf zwei Zweikämpfe hinauslief. Die Folge war also, dass der Sieg am Ende davon abhing, bei welchen Zweikampf zuerst einem Spieler ein Fehler passierte. Spielt man das Spiel zu zweit erledigt sich diese Situation natürlich. Es entsteht ein heißes Duell bei dem die Köpfe rauchen, denn schließlich gibt es gar kein Glückselement. Mir hat das Spiel aus diesem Grund mit zwei Spielern besser gefallen. Der einzige Regelmangel fällt bei 2 Spielern besonders auf: Erreicht ein Spieler durch Eliminierung eines gegnerisches Würfels die Siegerformation, aber der Gegner auch, da nur der eliminierte Kubus und seine Siegesformation auf dem Brett waren, so ist nicht explizit geklärt, wer gewonnen hat.

Fazit: Freunde des abstraktes Spieles und des glücksfreien Spielens werden mit "QBQ" sicherlich Spaß haben. Das Spiel funktioniert und bietet trotz kurzer Spielzeit einiges an Gehirngymnastik. Das Spiel wird mit jeder gespielten Partie unter gleichstarken Gegnern interessanter. Es ist ein solides Spiel, welches auch Gelegenheitsspieler mühelos lernen können.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: Als Fan von abstrakten Denkspielen gefällt mir QBQ recht gut; wie Lutz bereits erwähnte, ist dabei besonders das Zweierspiel zu empfehlen. Die Handhabung ist mitunter etwas friemelig, da man die Würfel aus bestehenden (engen) Konstellationen herauslösen muss, um sie neu zu platzieren. Ein nettes Spiel, 6 Punkte.
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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