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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: iello
Autoren: Matthew Dunstan, Brett J. Gilbert
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Pyramids
...

Ägypten. In Farbe. Und bunt.

Als Baumeister errichtet ihr im alten Ägypten eine Pyramide, einen Obelisken und auch die Ausstattung der Grabkammer ist eure Aufgabe!
 

 
Zunächst einmal werden alle Baukarten gemischt und als verdeckter Stapel ausgelegt. Ebenfalls ausgelegt werden die Götterplättchen in Abhängigkeit zur Spielerzahl. Nun werden Kartenpaare offen angeboten, wieder der Spielerzahl entsprechend. Auch erhält jeder Spieler schon mal eine Baukarte vom Stapel auf die Hand. Ein Handkartenlimit gibt es nicht.



Beginnend beim Startspieler wählt jeder Spieler in Phase 1 jeder Runde ein Götterplättchen. Die Zahlen auf den Plättchen geben dann auch die Reihenfolge vor, in der sich die Spieler ein Kartenpaar aussuchen dürfen. Nun könnte man ja meinen, die "1" wäre somit immer am besten. Das ist aber nicht so, denn sie gibt dem Spieler zwar die freie Auswahl bei der Wahl der Karten, dafür aber auch die geringsten Baumöglichkeiten in Phase 2.



In Phase 2 baut nun jeder Spieler eine oder mehrere Karten aus seiner Kartenhand in die eigene Auslage. Egal, welches Götterplättchen genommen wurde, baut jeder Spieler immer (!) eine Karte in seine Pyramide (Grundfläche 5 Karten, eine höhere Etage kann erst gebaut werden, wenn zwei Karten unter der zu bauenden Karte ausliegen). Andere Götterplättchen erlauben es auch noch, eine zusätzliche Karte auf den Obelisken (die Karten werden zu einer Säule übereinander gelegt) und/oder in die Grabkammer (die Karten werden verdeckt unter die Pyramide gelegt) zu spielen.



Nach 10 Runden ist die Pyramide jedes Spielers komplett und das Spiel endet. Nun wird gewertet:
- In der Pyramide wird bei jedem Spieler das jeweils größte zusammenhängende Gebiet jeder Farbe notiert. Das größte Gebiet (= die meisten verbundenen gleichfarbigen Flächen) insgesamt wird doppelt gewertet. Zudem gibt es einen Bonus, wenn man es schafft, von jeder Farbe mindestens ein 3er-Gebiet vorzuweisen.
- Im Obelisken zählt die Anzahl der Etagen, in der die am meisten vertretende Farbe in dieser Säule des Spielers vorkommt.
- Die Grabkammer-Karten werden nun auch aufgedeckt und bei jeder Farbe wird gezählt, wer hier die meisten Flächen in seinem Grab vorweisen kann.
- 2 Punkte gibt es zudem für jede Glyphe, die im jeweiligen korrekten Bauwerk (Pyramide in der Pyramide, Obelisk im Obelisken, Sarkophag in der Grabkammer) platziert wurde.



Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. [ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kurzweiliges, schnell gespieltes
   Lege-/ Mehrheitenspiel
verschiedene Möglichkeiten,
   Punkte zu sammeln
ENDE
  MINUS:
MINUS:
das Kartenglück bestimmt
   teilweise den Erfolg
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Legespiele, in denen man möglichst große Farbflächen entstehen lässt, gibt es mittlerweile zahlreiche. Da immer noch einen neuen Kniff ins Spiel zu bringen, wird zunehmen schwerer. "Pyramids" schlägt auch in dieses Genre, und das mit sehr simplen Regeln. Nimm einen Gott, nimm dir ein Kartenpaar, baue, was du musst bzw. darfst. Ein schneller Mechanismus, der keine langen Wartezeiten entstehen lässt, egal, mit welcher Spielerzahl gespielt wird.

Beim Bauen der Karten ist da schon etwas mehr Hirnschmalz gefragt. Stets muss man sich entscheiden, welche Karte man wo einsetzt. Während die Grabkammer eher ein - teilweise manipulierbares - Glücksspiel ist (niemand wird sich merken, welche Karten da die anderen Spieler bei sich verdeckt abgelegt haben), ist der Obelisk das am leichtesten zu bauende Bauwerk. Maximal 5 Etagen gehen in die Wertung ein, und die bekommt fast jeder mit jeweils mindestens einem Feld von nur einer einzigen Farbe gefüllt. Schwieriger ist da schon der Bau der Pyramide. Nicht nur, dass man bei der Wahl der Karten schon im Vorfeld ein wenig räumliches Denkvermögen mitbringen sollte, so ist das Aufeinanderpuzzeln auf jeden Fall eine Herausforderung, wenn man am Ende nicht nur einzelne Farbfelder ausliegen haben möchte. Von allen Farben mindestens ein 3er-Gebiet hat bei uns nie einer geschafft - dieser Bonus blieb bisher stets unvergeben. Hinzu kommen dann aber noch die Glyphen, die einem auch noch einmal richtig Punkte bescheren können. Somit ist das Spiel keineswegs banal, wenn man stets die besten Entscheidungen treffen möchte.

Trotz der taktischen Optionen verläuft das Spiel erfrischend flott, wenn man nicht gerade mit bekannten Grüblern spielt. Keine 30 Minuten vergehen, und jeder Spieler hat was Schönes erschaffen. Dass es da Spieler gibt, denen dieses abstrakte "Puzzeln" weniger liegt als anderen, konnte ich in meinen verschiedenen Testrunden durchaus beobachten - genauso fiel auch die Bewertung des Spieles bei meinen Mitspielern meist nur durchschnittlich aus. Für mich ist "Pyramids" sicher auch keine Revolution unter den Legespielen, ich persönlich habe das Spiel aber überraschend schnell lieb gewonnen und hole die - übrigens sehr praktische - Spielschachtel (im Buchformat mit Magnetverschluss) immer wieder gern aus dem Regel. Ich mag die schnellen Entscheidungen, die knackige Spielzeit und das puzzleartige Legen. Von mir gibt es dafür gute 7 Kultpunkte!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Ingo
   André
   Jürgen
   Karsten
Ende
 
 

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