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Psychometer
Was denkt ihr
eigentlich von mir...?
Eine Eigenschaft, eine
Person. Doch wie stark ist diese Eigenschaft denn wohl bei der
Person ausgeprägt? Die Spielrunde stimmt geheim ab...

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So funktioniert's:
Jeder der 28 Psychometer-Karten zeigt auf jeder
Kartenseite 10 Eigenschaften, insgesamt sind also 560
verschiedene Charakterzüge zur Auswahl. Eine Karte wird
in die Mitte gelegt, jeweils eine weitere Karte wird
links, eine rechts angelegt, so dass die Pfeile dieser
beiden Karten auf zwei Eigenschaften der mittleren Karte
zeigen.

Die beiden äußeren Karten
geben mit den Pfeilen an, welche zwei Eigenschaften auf
der mittleren Karte zur Auswahl stehen, hier "umwerfend"
oder "Kitsch liebend". |
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Der
aktive Spieler wählt eine der beiden Eigenschaften aus
und gibt sie zur Abstimmung frei. Die anderen Spieler
stimmen nun mit ihren Stimmkarten geheim ab, wie
ausgeprägt diese Eigenschaft wohl beim aktiven Spieler
ist (von 0 bis maximal 5, bei 5 Spielern; bei
weniger Spielern maximal so groß wie die Spielerzahl,
bei 3 Spielern also maximal 3). Auch der aktive Spieler
schätzt sich selber ein.

Haben
sich alle Spieler für eine Stimmkarte entschieden, wird
aufgedeckt. Die Punkte der Stimmkarten werden addiert.
Auf der gelben Wertungskarte findet man zu jeder Summe,
wieder angepasst an die Spielerzahl, nun genau eine
Zahl, die als heraus gelegte Stimmkarte Punkte bringt.
Wird im 5er-Spiel also beispielsweise eine
Abstimmungssumme von 8 erzielt, gewinnen alle Spieler,
die eine "2" herausgelegt haben, einen roten
Psycho-Chip.

Jeder Spieler
besitzt einen Satz Stimmkarten. |
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Die Gesamtsumme der Stimmabgaben bestimmt, welche
Stimmkarten gewinnen. |
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Nach jeder Runde wechselt der aktive Spieler. Vom Stapel
werden immer neue Karten aufgedeckt. Gespielt wird
solange, bis ein Spieler eine bestimmte Anzahl an
Psycho-Chips gewinnen konnte (zwischen 8 und 12 , je
nach Spielerzahl) oder aber alle Psycho-Chips vergeben
wurden. Im zweiten Fall gewinnt dann der Spieler mit den
meisten Punkten. Bei einem Gleichstand gibt es mehrere
Sieger.
[ih]
Vielen Dank an den Heidelberger Spieleverlag für ein
Rezensionsexemplar! |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
schnelles Partyspiel
fördert Wahrheiten an
das Tageslicht
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
Spielidee nicht wirklich neu
Wertungsmechanismus kann das
eigentliche Spielziel verwässern |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Wie viele Übereinstimmungen ich bereits in
meinem Leben in Partyspielen erzielt habe, kann
ich bald nicht mehr zählen ;) "Psychometer"
setzt ebenfalls auf dieses lang erprobte
Konzept. Statt Fragen zu beantworten, gilt es
hier eine Abstimmung über die Ausprägung einer
bestimmten Eigenschaft der aktiven Spielperson
durchzuführen. Ist mein linker Sitznachbar nun
beispielsweise eifersüchtig? Ist er sexbesessen?
Oder bei Freunden beliebt?

Anhand einer Skalen-Wertung gibt jeder seinen
Tipp ab, wobei die Spielerzahl hier über die
Spieltiefe entscheidet. Bei nur 3 Spielern wähle
ich nur zwischen 4 möglichen Ausprägungen, bei 5
Spielern aber zwischen 6 verschiedenen Werten.

Dadurch, dass die gelegten Stimmkarten in ihrer
Summe addiert werden, und sich daraus ein
Wertungsschlüssel ergibt, bei dem Spieler mit
dem Hang zum extremeren Tipp u. U. einen kleinen Vorteil
erhalten, kann (!) das Spielkonzept mitunter
leicht ins
Wanken gebracht werden, indem nicht mehr ehrlich
über die Person abgestimmt wird, sondern im
Sinne der Punktevergabe. Tippen in einem
5-Personen-Spiel drei Leute auf "2" (Summe 6)
und zwei Leute auf "1" (Summe 2), dann gewinnen,
laut Tabelle, bei einer Gesamtsumme von "8" die
Spieler, die auf "1" getippt haben. Aber warum?
Die Mehrheit stimmte für "2" - trotzdem siegt
die Minderheit. Wie steht das im Bezug zu einer
Personeneinschätzung?


Diskussionen kamen bei uns eher selten auf, da man
nach der Auflösung mehr
mit dem Auswerten beschäftigt ist, als dass man
noch einmal über die
Abstimmung redet.
Wer dies dennoch tut, wird so einiges über sich
erfahren, schließlich wird offen Farbe bekannt.
Das funktioniert, wenn die Mitspieler sich
gut kennen (!), das Spiel nicht um des Gewinnens
wegen spielen (!) und alle ehrlich (!) sind.

Bei einigen
Charakterzügen sollte man allerdings nicht
zimperlich sein, wenn das Ergebnis nicht nach
dem eigenen Gusto ausfällt. Ob jemand "schnell
braun werdend" oder
"kitzelig" ist, ist schwer
einzuschätzen und, darüber hinaus, mir
persönlich relativ egal... ;) Nun sind diese "Lulli"-Eigenschaften
aber glücklicherweise nicht in der Überzahl.
Weit provokanter wird es dann, wenn die Anderen
darüber abstimmen, ob ich "spießig" oder
"oberflächlich" bin. Oder wer ist beispielsweise
schon gern "farblos"?

In der richtigen Freundesgruppe kann
"Psychometer" für Spaß und Aufregung
sorgen. "Privacy" hat es vorgemacht, viele
weitere Spiele folgten. Da reiht sich auch
dieses kleine Spiel ein, das als provokanter Partygag
durchaus empfehlenswert ist, wenn es das Genre
auch nicht revolutioniert und manchmal das
Gefühl hinterlässt, bei der Auswertung
einerseits für Überraschungen zu sorgen, aber
andererseits mitunter etwas "verschoben" zu
sein.

Ein guter Tipp zum Schluss: Spielt das Spiel nie
mit Leuten, die schnell zu "beleidigten
Leberwürsten" mutieren - dann nämlich kann die
Stimmung schnell kippen! :-)
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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