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So funktioniert's:
Das Spiel teilt sich in zwei Spielphasen auf: Zunächst
gilt es, möglichst viele Spielsteine der eigenen Farbe
("Bewohner") in die römische Stadt Pompeji zu bringen.
Dem historischen Ereignis des Jahres 79 n. Chr. folgend,
gilt es dann, in der zweiten Spielphase möglichst viele
seiner Bewohner vor den Lavaströmen des Vesuvs zu
retten.

Zunächst gilt
es beim Platzieren der Bewohner Mehrheitsverhältnisse
geschickt auszunutzen. |
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Oben: Bewohnerkarten, unten Omen- und
Vulkanausbruch-Karte. |
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1.
Spielphase:
Jeder Spieler erhält 4 Handkarten. Diese geben jeweils
an, in welches Gebäude ein neuer Bewohner (Spielstein
der eigenen Farbe) gesetzt werden darf. Der sich an der
Reihe befindende Spieler wählt einer seiner Karten aus,
legt sie offen ab und setzt einen Spielstein auf ein
freies rundes Feld der entsprechenden Hausnummer. Einige
Häuser strecken sich dabei über mehrere
Planquadratfelder des Spielplans. Hier hat der Spieler
die freie Auswahl, auf welches freie Feld er den Stein
setzt.
Interessant wird es, wenn bereits Bewohner in
einem Haus eingezogen sind, aber noch runde Felder
innerhalb desselben Planquadrats frei sind. Wird hier
ein Stein platziert, so werden die bereits dort
vorhandenen Bewohner (in eigener oder fremder
Spielerfarbe) gezählt. Die Anzahl gibt an, wie viele
weitere Bewohner der eigenen Farbe auf dem Spielplan im
selben Spielzug als Bonus platziert werden dürfen.
Einzige Regel: Die Zusatzbewohner dürfen nicht ins selbe
Haus ziehen, sondern nur in andere Häuser gleicher
Farbmarkierung oder neutrale Plätze.
Zieht ein Spieler eine "Omen"-Karte und spielt sie aus,
so darf er einem Gegner einen Bewohner "klauen" und im
Vulkan entsorgen. Nach einem Spielzug wird die wieder
eine Karte nachgezogen, so dass die Spieler stets 4
Karten auf der Hand haben.
Wird die "Vulkan"-Karte gezogen, wird sie beim 1. Mal
noch einmal untergemischt, beim 2.Mal jedoch endet die
erste Spielphase und die Spieler geben Karten sowie die
restlichen nicht platzierten Spielsteine ihrer Farbe ab.

Zweiter Teil des Spiels: Die Lavaströme fressen sich
durch Pompeji. |
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Die Bewohner
des Hauses 4 sind eingeschlossen von Lava. |
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2.
Spielphase:
Nun gilt es, die platzierten Bewohner geschickt aus
Pompeji zu befreien, denn der Vesuv ist ausgebrochen!
Zunächst werden sechs Lava-Plättchen "blind" aus dem
beiliegenden Stoffbeutel gezogen und entsprechend ihrer
Symbolmarkierung zunächst auf die Startfelder der Ströme
und danach direkt anschließend an ein Plättchen mit
gleichem Symbol angelegt.
Sind alle sechs Plättchen
ausgelegt, wechseln sich die Spieler nun wieder in ihren
Spielzügen ab: Zunächst zieht der sich an der Reihe
befindende Spieler ein Lava-Plättchen und legt es auf
eine gültige Stelle des Spielplans. Stehen auf einem
Feld Spielsteine, so sind diese "Bewohner verbrannt" und
landen umgehend im Vulkan. Danach darf der Spieler mit
zwei Bewohnern seiner Farbe je einen Spielzug machen.

Die beiden
Bewohner (schwarz und gelb) werden von Lavastrom erfasst
und landen im Vesuvkrater |
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Die Weite des Spielzuges bestimmt dabei die Anzahl der
Bewohner auf dem Planquadrat des zu bewegenden Steines;
d.h. befinden auf einem Quadrat insgesamt 4 Spielsteine,
so darf mit einem Stein dieses Feldes vier Quadrate
weiter gezogen werden (senkrecht oder waagrecht,
"abknicken" erlaubt). Für die verbliebenen 3 Steine gilt
dann in einem späteren Zug, dass sie nur noch 3 Felder
weiter rücken dürfen etc. Ziel ist es, die Steine durch
die Stadttore in Sicherheit zu bringen. Welches Stadttor
jeweils gewählt wird, ist dem Spieler überlassen.
Das Spiel
endet, wenn das letzte Lavaplättchen gelegt bzw. kein
Bewohner mehr auf dem Spielplan zu finden ist.
[ih]
Vielen Dank an AMIGO für ein Rezensionsexemplar!
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