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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2004
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:  ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

  Der Untergang
von Pompeji

 
Flucht vor der Lava
Das Jahr 79 n. Chr. war das Schicksalsjahr für die römische Stadt bei Neapel: Pompeji wurde durch einen Vulkansausbruch zerstört.
 

     

So funktioniert's:
Das Spiel teilt sich in zwei Spielphasen auf: Zunächst gilt es, möglichst viele Spielsteine der eigenen Farbe ("Bewohner") in die römische Stadt Pompeji zu bringen. Dem historischen Ereignis des Jahres 79 n. Chr. folgend, gilt es dann, in der zweiten Spielphase möglichst viele seiner Bewohner vor den Lavaströmen des Vesuvs zu retten.


Zunächst gilt es beim Platzieren der Bewohner Mehrheitsverhältnisse geschickt auszunutzen.
   
Oben: Bewohnerkarten, unten Omen- und Vulkanausbruch-Karte.
   

1. Spielphase:
Jeder Spieler erhält 4 Handkarten. Diese geben jeweils an, in welches Gebäude ein neuer Bewohner (Spielstein der eigenen Farbe) gesetzt werden darf. Der sich an der Reihe befindende Spieler wählt einer seiner Karten aus, legt sie offen ab und setzt einen Spielstein auf ein freies rundes Feld der entsprechenden Hausnummer. Einige Häuser strecken sich dabei über mehrere Planquadratfelder des Spielplans. Hier hat der Spieler die freie Auswahl, auf welches freie Feld er den Stein setzt.

Interessant wird es, wenn bereits Bewohner in einem Haus eingezogen sind, aber noch runde Felder innerhalb desselben Planquadrats frei sind. Wird hier ein Stein platziert, so werden die bereits dort vorhandenen Bewohner (in eigener oder fremder Spielerfarbe) gezählt. Die Anzahl gibt an, wie viele weitere Bewohner der eigenen Farbe auf dem Spielplan im selben Spielzug als Bonus platziert werden dürfen. Einzige Regel: Die Zusatzbewohner dürfen nicht ins selbe Haus ziehen, sondern nur in andere Häuser gleicher Farbmarkierung oder neutrale Plätze.

Zieht ein Spieler eine "Omen"-Karte und spielt sie aus, so darf er einem Gegner einen Bewohner "klauen" und im Vulkan entsorgen. Nach einem Spielzug wird die wieder eine Karte nachgezogen, so dass die Spieler stets 4 Karten auf der Hand haben.

Wird die "Vulkan"-Karte gezogen, wird sie beim 1. Mal noch einmal untergemischt, beim 2.Mal jedoch endet die erste Spielphase und die Spieler geben Karten sowie die restlichen nicht platzierten Spielsteine ihrer Farbe ab.


Zweiter Teil des Spiels: Die Lavaströme fressen sich durch Pompeji.
   
Die Bewohner des Hauses 4 sind eingeschlossen von Lava.
   

2. Spielphase:
Nun gilt es, die platzierten Bewohner geschickt aus Pompeji zu befreien, denn der Vesuv ist ausgebrochen! Zunächst werden sechs Lava-Plättchen "blind" aus dem beiliegenden Stoffbeutel gezogen und entsprechend ihrer Symbolmarkierung zunächst auf die Startfelder der Ströme und danach direkt anschließend an ein Plättchen mit gleichem Symbol angelegt.

Sind alle sechs Plättchen ausgelegt, wechseln sich die Spieler nun wieder in ihren Spielzügen ab: Zunächst zieht der sich an der Reihe befindende Spieler ein Lava-Plättchen und legt es auf eine gültige Stelle des Spielplans. Stehen auf einem Feld Spielsteine, so sind diese "Bewohner verbrannt" und landen umgehend im Vulkan. Danach darf der Spieler mit zwei Bewohnern seiner Farbe je einen Spielzug machen.


Die beiden Bewohner (schwarz und gelb) werden von Lavastrom erfasst und landen im Vesuvkrater
   
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Die Weite des Spielzuges bestimmt dabei die Anzahl der Bewohner auf dem Planquadrat des zu bewegenden Steines; d.h. befinden auf einem Quadrat insgesamt 4 Spielsteine, so darf mit einem Stein dieses Feldes vier Quadrate weiter gezogen werden (senkrecht oder waagrecht, "abknicken" erlaubt). Für die verbliebenen 3 Steine gilt dann in einem späteren Zug, dass sie nur noch 3 Felder weiter rücken dürfen etc. Ziel ist es, die Steine durch die Stadttore in Sicherheit zu bringen. Welches Stadttor jeweils gewählt wird, ist dem Spieler überlassen.

Das Spiel endet, wenn das letzte Lavaplättchen gelegt bzw. kein Bewohner mehr auf dem Spielplan zu finden ist. [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
atmosphärisch
spannende Umsetzung
   des historischen Themas
ENDE
  MINUS:
MINUS:
makaberer Ablauf (Bewohner
   werden im Vulkan entsorgt)
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Ein - dank seines historischen Hintergrundes - atmosphärisches Spiel, dass einen angenehmen Spannungsbogen besitzt. Geht es in der ersten Spielhälfte zunächst noch eher schleppend zu, erhöhen sich die taktischen Entscheidungen in der zweiten Spielhälfte entscheidend. Zwar ist immer auch noch ein kleiner Glücksfaktor vorhanden - dieser ist aber glücklicherweise eher niedrig, so dass Spielzüge wohl überlegt durchgeführt werden können - ja, sogar müssen.

Die Thematik wurde dabei optisch gut umgesetzt - neben dem dem Original-Grundriss Pompejis nachempfundenen Spielplan, ist vor allem der Vesuv ein eyecatcher. Leider ist er eher aus einem eher dünnen, glänzend beschichteten Papier und nicht wirklich massiv, so dass er nach einigen Spielrunden wahrscheinlich ein paar Abnutzungserscheinungen zeigen wird. Dass Bewohner im Schlund des Vulkans verschwinden, wirkt zwar etwas makaber, trägt aber auf jeden Fall auch zum Spielreiz bei.

Insgesamt können wir somit eine klare Kaufempfehlung für dieses Spiel geben - als Zielgruppe eignen sich vor allem taktik-begeisterte Gelegenheitsspieler, da der Einstieg sehr unkompliziert ist und die Spielregeln übersichtlich bleiben. In unserer Testgruppe hatten aber auch "Profi"-Strategiespieler durchaus ihre Freude an dem Spiel.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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