Genre: Denken, Taktik
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Winning Moves
..i.. Autor: Hendrik Simon Spieleranzahl: 2 bis 4
(besser nur 2) Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 20-30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Plateau X
Hoch hinaus! Jeder Spieler möchte die
höchste Terrasse auf der Spielfläche erreichen - dazu werden
Bauteile zu verschachtelten Treppen aneinandergesetzt.
So funktioniert's:
Anhand der Spielerzahl wird das Material sortiert. Bei 4
Spielern wird der Spielplan mit den 49 Feldern
verwendet. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur, einen
Zweier-Stein sowie zwei Einer-Steine. Die Dreier-Steine
werden gut erreichbar neben den Spielplan gelegt.
Der Spielplan
wird mit den verschiedenen Bauteilen belegt - es gibt
1er, 2er- und 3er-Steine.
Nach und
nach erklimmen die Spieler mit ihren Figuren im
weiteren Spielverlauf die immer höher werdenden
Terrassen.
Bei 3
Spielern wird der kleinere Spielplan verwendet. Jeder
Spieler erhält eine Spielfigur, einen Zweier-Stein und
drei Einer-Steine.
Bei 2
Spielern wird der größere Spielplan verwendet. Jeder
Spieler erhält zwei Spielfiguren, einen Zweier-Stein und
drei Einer-Steine.
Weitere
Varianten werden in der Anleitung beschrieben.
Auf dem
Spielplan sieht man die Spielfelder. Die Oberfläche der
Spielsteine bilden die Ebenen. Als Plateau bezeichnet
man ein oder mehrere an einer Fläche miteinander
verbundener Felder derselben Ebene.
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Jeder
Spieler darf sich für einen von zwei Aktionen
entscheiden.
Baustein
legen:
Der Spieler darf einen Baustein aus dem eigenen oder
gemeinsamen Vorrat auf dem Spielplan platzieren.
Dabei gelten
folgende Legeregeln:
- Der Stein darf nur so gelegt werden, dass unter ihm
keine Löcher offen bleiben. Er muss ganz auf der unter
ihm befindlichen Fläche aufliegen.
- Ein identischer Stein darf nie genauso gelegt werden,
wie der unter ihm liegende Stein - es muss verschachtelt
gebaut werden.
- Ein Feld mit einer Spielfigur Figur kann nicht
überbaut werden.
Eine höhere Etage muss stets versetzt auf ein
vorhandenes Plateau gebaut werden!
Nicht
erlaubt! Der neue Stein darf nicht deckungsgleich
auf einen darunter liegenden Stein platziert werden!
Spielfigur setzen bzw. ziehen:
Der Spieler darf seine Figur zu Beginn auf ein
beliebiges Feld des Spielplans setzen (nicht auf einen
Stein!). In weiteren Spielzügen kann er die Figur dann
um beliebig viele Schritte bewegen.
Dabei gelten
folgende Bewegungsregeln:
- Der nächste Schritt muss auf ein angrenzendes
Feld führen. Die Figur darf dabei niemals diagonal
gezogen werden!
- Das angrenzende Feld muss genau eine Ebene höher oder
tiefer als der Ausgangspunkt liegen.
- Auf diesem Feld und seinem zugehörigen Plateau darf
sich keine gegnerische Figur befinden! Der Spielplan
darf hingegen auch betreten werden, wenn sich dort
gegnerische Figuren befinden.
- Werden Plateaus nachträglich verbunden, dürfen zwei
Figuren darauf stehen. Verlässt eine der beiden den
Standort, darf sie jedoch nicht wieder zurückkehren.
Die grüne Spieler zieht
seine Figur auf ein Nachbarfeld der nächst höheren
Ebene. Dabei muss dieses Plateau noch unbesetzt sein!
Spielende:
Das Spiel endet, wenn kein Spieler mehr einen Stein
anlegen kann, oder kein Spieler mehr mit seiner Figur
ziehen möchte. Auch der nachfolgende Spieler darf dann
keinen weiteren Zug mehr machen, selbst wenn er könnte.
Es gewinnt
der Spieler, dessen Figur am weitesten oben steht. Haben
mehrere Figuren die gleiche Höhe erreicht, gilt der
Spieler als Sieger, dessen Figur auf dem größeren
Plateau steht. Ist auch diese Fläche gleich groß, siegt
der Spieler, dessen Figur zuerst oben stand.
[go]
Vielen Dank an Winning Moves für ein Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
nette
Spielidee
ideal für Taktiker
optisch gelungen
ENDE
MINUS:
MINUS:
Frustfaktor vorhanden
rutschiges Material
mitunter lange Wartezeiten
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:"Plateau
X" ist ein taktisches Legespiel für Baumeister,
die hoch hinaus wollen.
Das
Regelwerk ist gut durchschaubar und detailliert,
mit vielen Beispielen, beschrieben. Teile
anlegen ist kein neues Spielprinzip, Bausteine
in die Höhe bauen auch nicht unbedingt. Aber
schauen wir einmal.
Die Anleitung und auch die Verpackung erscheinen
optisch gelungen. Das qualitativ hochwertige
Holzmaterial und der schön gestaltete Spielplan
bieten ein angenehmes Design - allerdings
fehlt es hier an Griffigkeit. Sowohl die
untereinander als auch die Bauteile auf dem
Spielplan verrutschen aufeinander als auch auf
dem Spielplan, verrutschen die Bauteile zu
schnell. Diese Instabilität stets neu
ausgleichen zu müssen, ist ein wenig ärgerlich.
Apropos Ärger. Der Ärger-Faktor wird den
strategisch denkenden Spielpartnern nicht fern
bleiben, wenn das Spielprinzip einmal verstanden
wurde. Denn wo ich den anderen Spielern die Wege
verbaue, kann ich mein eigenes Werk oft
ungestört vollenden. Hier fehlt es ein wenig an
zusätzlichen Aktionsmöglichkeiten, um aktiv
Schaden verhindern zu können. Also immer den
Gegner beobachten und bloß keinen strategischen
Fehler machen - denn der wird nur selten
verziehen.
"Plateau X" wurde von unserer Spielgruppe
unterschiedlich bewertet. Insgesamt kann ich es
als "solides" Zwischendurch-Spiel einstufen und
vergebe 6 Punkte.
(>
Video)
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Ingo:
"Plateau X" gehört zu den Spielen, die optisch
sehr gelungen sind, eine nette Spielidee
besitzen, und dennoch nicht so recht zünden
wollen, zumindest wenn mehr als 2 Spieler am
Spiel teilnehmen. Mit 2 Spielern (und jeweils 2
Spielfiguren) kann nämlich noch recht gut
taktiert werden; da ist das Spiel durchaus nett!
Mit 3 oder 4 Spielern (mit jeweils nur einer
Spielfigur) gibt es dann jedoch mitunter lange
Wartezeiten, wenn Grübler dabei sind, und es
wird zunehmend frustrierend, wenn ein Weg
verbaut, oder aber ein Plateau von einem
Mitspieler besetzt wurde und dann nicht wieder
freigegeben wird. Man gerät dann mitunter
regelrecht in eine Sackgasse, was die Bewegung
der eigenen Spielfigur angeht - ein Entkommen
ist oftmals, mangels zusätzlicher
Bewegungsoptionen, nicht mehr möglich - schade!
Das Spiel spricht somit vor allem die Spieler
an, die Spielzüge, wie beim Schach, genau im
Voraus planen und dabei die möglichen Schritte
der Gegner mit einkalkulieren können. Spontane
Entscheidungen werden einem, meiner Meinung
nach, bei diesem Spiel zu schnell zum Verhängnis. (>
Video)
KULT-FAKTOR
Zweitmeinung
Ende
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