Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Goldsieber
..i.. Autor: Udo Schotten Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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Pizza Paletti
"Luigi machen
gutte Pizza!" Davvero? Als Pizzabäcker erfüllen
Sie die Aufträge Ihrer Kunden und liefern die heiße Ware bis vor
die Haustür. Aber natürlich schläft auch die Konkurrenz nicht!
So funktioniert's:
Zunächst wird das Spielfeld aus den einzelnen
Straßentafeln beliebig zusammengesetzt. Startpunkt
bildet die braun gekennzeichnete Pizzeria. Auf einem
angrenzenden Straßenfeld platzieren die Spieler ihre
beiden Transportmittel - ein Fahrrad und ein Auto.
Die Stadt
wird zusammengesetzt aus beliebig aneinander gelegten
Straßentafeln. In der Mitte: Die Pizzeria.
Die
Kundenwünsche bringen unterschiedlich viel Geld: Eine
einfach belegte Pizza (links) bringt
weniger ein als die Maxiversion (rechts).
Ziel des
Spiels ist es, Zutaten für diverse Pizzen einzukaufen
und die fertige Pizza anschließend auszuliefern. Jeder Spieler
erhält 10 Euro Startkapital. Es liegen stets 3
Auftragskarten von virtuellen Kunden aus, die die
Pizzawünsche (mit Zutatenliste) zeigen. Ihnen sind -
zunächst verdeckt - Hausnummern zugeordnet, die die
Lieferadresse darstellen. Jeder erfüllte Auftrag bringt
Geld - je länger die Zutatenliste einer Pizza ist, umso
größer der Gewinn für den Spieler.
Ist ein
Spieler an der Reihe, wirft er zunächst die 3 Würfel. Das
Ergebnis teilt er auf sein Würfeltableau auf: 1 Würfel
wird dem Fahrrad zugeordnet, die beiden anderen dem
Auto. Die Würfelaugen sind gleichzeitig die
Bewegungsschritte, die mit dem entsprechenden Fahrzeug
in dieser Runde vom Spieler vollzogen werden dürfen.
Jeder Straßenfeld zählt als 1 Schritt; möchte der
Spieler ein Haus oder die Pizzeria betreten, kostet ihn dies
ebenfalls 1 Schritt pro Planquadrat. Überschüssige
Würfelaugen verfallen.
Die Würfel
werden auf die beiden Transportmittel Fahrrad (1 Würfel)
und Auto (2 Würfel) aufgeteilt.
Alle Zutaten
im Überblick
Zieht der
Spieler in die Küche der Pizzeria, darf er dort Teig
einkaufen. Zieht er auf ein Geschäft, darf er die
entsprechende Zutat kaufen. Von einer Zutat darf in
einem Spielzug die maximale Anzahl "3" genommen werden.
Die erste Zutatenkarte kostet stets 1 Euro, die zweite 2
Euro, die dritte 3 Euro. 6 Euro kann ein Spieler also
maximal in einem Geschäft ausgeben. Gleiche Bedingungen
gelten für den Teig! Teig und Zutaten werden in Form von
Spielkarten ausgegeben.
Hat ein
Spieler alle Zutaten für eine der 3 Auftragspizzen
zusammen, zeigt er seinen Mitspielern die entsprechenden
Karten. Nun darf er die verdeckt zugeordnete Hausnummer
aufdecken. Sie zeigt an, zu welchem Haus die Pizza
geliefert werden soll. Das Zielhaus ist in weiteren
Spielzügen erneut durch Würfeln und Ziehen zu erreichen.
Mit welchem Transportmittel zum Haus gezogen wird, ist
dabei egal. Hat ein Gegenspieler in der
Zwischenzeit die gleichen Zutaten auf der Hand, kann
auch er versuchen, das Zielhaus zu erreichen. Wer dort
schneller ankommt, erhält die Auftragskarte und
zusätzlich den
aufgedruckten Geldwert ausbezahlt.
In diesem
Geschäft können wir Ananas kaufen.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Würfelt ein Spieler in seinem Zug mindestens 13
Würfelaugen, darf er die "Straßensperre" auf dem Spielfeld
platzieren und kann so seine Mitspieler ausbremsen.
Sobald 15
Auftragskarten erfüllt wurden, endet das Spiel. Jeder
Spieler zählt nun sein Geld und addiert die erfüllten
Aufträge hinzu. Wer die meisten Punkte macht, gewinnt.
Variante: Es
ist ebenfalls möglich, eine dritte Spielfigur pro
Spieler einzusetzen ("der Bote"). Die beiden Würfel, die
sonst nur für das Auto zählen, können dann auf das Auto
UND den Boten aufgeteilt werden.
[ih]
Vielen Dank an Goldsieber für ein
Rezensionsexemplar!
leer
ERKLÄRVIDEO
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eer Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
unkomplizierte Regeln
veränderbarer Spielplan
günstiger Preis
ENDE
MINUS:
MINUS:
Spielthema nicht kindgerecht genug
Spielablauf für Ältere zu simpel,
fehlende Raffinesse
inhaltliche Brüche
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
Porca miseria!* "Pizza Paletti" sieht nett aus,
wird stilecht serviert im Pizzakarton; der
Spielplan ist variabel; kein Spiel gleicht
scheinbar dem anderen. Scheinbar! Mamma mia -
was wir hier vorgesetzt bekommen, ist leider
kein wirkliches Gourmetprodukt, eher
Hausmannskost. Zunächst stellt sich die Frage:
Für welche Zielgruppe ist dieses Spiel gedacht?
"Ab 6 Jahre" lautet die Altersangabe. Nicht nur,
dass 6-jährige beim Berechnen der Zutatenpreise
bereits in Schwierigkeiten kommen können,
ist das eigentliche Thema auch nicht besonders
kind-affin, zumal es zudem eher trocken
umgesetzt wurde. Dabei hätten doch kleine
belegbare Papp-Pizzen schon Wunder bewirken
können.
Die Spielkarten mit den Zutaten sind für
Kinder in dem Alter nicht wirklich auffordernd;
inhaltliche Brüche tun ihr Übriges: Warum nutzen
z.B. alle Konkurrenten die gleiche Pizzeria?
Warum muss ich in meiner eigenen Pizzeria Teig
kaufen? Warum muss eine fertige Pizza nach dem
Einsammeln der Zutaten nicht erst noch in der
Pizzeria gebacken werden? Sicher, für das Spiel
ist dies unbedeutend. Unsere "Bambini" denken da
aber weiter; das haben unsere Testrunden
gezeigt.
Sehen wir "Pizza Paletti" also nun einmal als
Familienspiel an. Das eigentliche Spielprinzip
ist dafür jedoch sehr, sehr simpel: Würfeln,
ziehen, hoffen, ein passendes Feld zu erreichen,
einkaufen und wieder würfeln, ziehen, würfeln,
ziehen. Das Glück siegt. 15 Aufträge lang. Eine
raffinierte Küche ist dies nicht gerade. Schade,
denn optisch verspricht "Pizza Paletti" mehr.
Mit einigen pfiffigeren Regeln hätte man ein
schönes Familienspiel erschaffen können; in der
vorliegenden Form (ohne selbst gemachte
Hausregeln) verhinderte der fehlende
Spannungsbogen in unserer gemischten
Kinder-Erwachsenen-Spielgruppe jedoch leider
einen größeren Langzeitspielreiz. Peccato!** (>
Video)
*
Verdammt! ** Jammerschade!
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!