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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: act in games / Fishing Cactus / Heidelberger Spieleverlag ..i..
Autoren: Lorenzo Silva, Andrea Crespi, Stefan Castelli
Grafik:
Giulia Ghigini
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Piratoons
...

An die Schiffe, fertig, los!
Die Spieler übernehmen die Rolle von Piraten, die, um möglichst viel Piratenprestige zu erhalten, ihre Schiff ausbauen und verbessern - sei es mit Personen, Segeln oder Kanonen...
 
 
Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler ein Startschiff, bestehend aus einem Bug- und einem Heckteil. Außerdem bekommt jeder Pirat eine Mannschaft aus sechs Meeplen und drei Dublonen Barvermögen.



Das Spiel verläuft über insgesamt acht Spielrunden. Zu Beginn jeder Spielrunde wird die große Schatztruhe mit drei neuen Bootsteilen und sechs verschiedenen Bootsbestandteilen (Deckteile, Schießluckenteile, Bullaugenteile und Quartiersteile) bestückt. Allerdings werden die Bauteile zunächst mit der Bildfläche nach unten ausgelegt, sodass kein Pirat weiß, welche Teile für diese Runde zur Verfügung stehen. Die Schatztruhe wird dann abgedeckt und umgedreht, wodurch die Bauteile nun mit der Bildseite nach oben liegen, jedoch immer noch nicht sichtbar sind. Die beigelegte Sanduhr wird bereit gehalten und auf das Kommando "Los" wird zeitgleich die Abdeckung der Schatztruhe entfernt und die Sanduhr umgedreht. Jeder Pirat darf nun seine Mannschafts-Meeple auf die Bootsteile legen. Wer nach Ablauf der Sanduhr die meisten Crewmitglieder auf einem Bauteil liegen hat, erhält dieses Bauteil zum Einbau in sein eigenes Schiff. Bei Gleichstand bekommt kein Spieler das Bauteil. Alle nicht gewählten – oder nicht erhaltenen Bauteile, werden im Anschluss neben die Schatztruhe gelegt.



Für das Verteilen seiner Mannschaftsmitglieder gelten ein paar Regeln: So darf zum Beispiel immer nur eine Hand benutzt werden und es darf immer nur ein Meeple zeitgleich in der Hand sein. Das heißt, nach jedem Platzieren muss der Piratenspieler wieder zurück in seinen Vorrat greifen. Die Bauteile, die ein Spieler erhält, legt er sich zunächst einmal neben sein Schiff. Für jedes nicht eingesetzte Mannschaftsmitglied erhalten die Spieler darüber hinaus eine Dublone.

Die Dublonen sind nun in der zweiten Spielphase wichtig: Jeder Spieler wählt eine beliebige Anzahl Dublonen und hält diese versteckt in seiner Hand in die Tischmitte. Dann werden die Hände geöffnet und die Dublonen präsentiert. Der Spieler mit den meisten Dublonen darf sich aus den nicht durch Mannschaftsmitglieder ersteigerten Schiffsbauteilen ein weiteres nehmen und die gebotenen Dublonen bezahlen. Anschließend darf der Spieler mit den zweitmeisten Dublonen wählen und so weiter. Bei Gleichstand erhalten die beteiligten Spieler wiederum erneut kein Schiffteil (behalten aber ihre Dublonen). Auch ein Spieler der keine Dublone bietet, darf sich kein Schiffsteil nehmen.



Nun können die Spieler ihre neuen Schiffsteile an ihr Schiff anbauen. Jedes Deck-/ Schießluken-/ Bullaugen-/ Segel- oder Quartiersteil kann nur auf ein dafür für vorgesehenes Feld gelegt werden. Schiffsteile können an beliebiger Stelle im Schiff eingefügt werden. Allerdings  gibt es bei den Schiffsteilen richtige und falsche Verbindungen. Diese sind durch farbige Muscheln am Kiel des Schiffs gekennzeichnet sowie durch andere grafische Elemente am Deck. Nur richtige Verbindungen können am Spielende Pluspunkte bringen. Umgekehrt: falsche Verbindungen bringen sogar Minuspunkte. Während des Spiels ist es jedoch irrelevant, ob eine Verbindung richtig oder falsch ist.



Zwei Versteigerungsrunden und eine Anbauphase werden insgesamt achtmal durchgeführt. Anschließend erfolgt die Endwertung, bei welcher anhand verschiedener Schiffseigenschaften Sigepunkte verteilt werden. So bekommen Siegpunkte: das schnellste Schiff, die meisten Dublonen im Vorrat, das größte Schiff, korrekte Schiffsverbindungen und verschiedene Sets aus Anbauteilen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt dann schließlich das Spiel. [sw]
 
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  PLUS:
PLUS:

leichte Regeln
kurze Spieldauer
für Bietliebhaber

ENDE
  MINUS:
MI
Sanduhr funktioniert für den
   Bietmechanismus nicht,
   akustisches Signal wäre besser
Punktechips sind zu wenig
auf Dauer zu wenig Abwechslung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Sebastian: "Piratoons" ist schnell aufgebaut und gespielt. Schnell alle Schiffsteile verdeckt bereit legen und die Meeple verteilen. Dann kann es auch im Prinzip schon losgehen. Die beiden Bietrunden erzeugen beide auf ihre Weise ein interessantes Spielgefühl. Die erste Bietrunde, weil man unter Zeitdruck steht (die Sanduhr läuft gerade einmal 16 Sekunden) und die zweite Bietrunde, weil man die anderen Mitspieler ein bisschen einschätzen muss, wer wieviele Dublonen bezahlt. Ganz zufrieden war ich aber vor allem mit der ersten Bietrunde nicht. Das Hauptproblem stellt in meinen Augen die Sanduhr dar: aufgrund der kurzen Zeit ist es häufiger vorgekommen, dass das Zeitende komplett übersehen wurde, da alle Spieler im Bietmodus sind und keiner Kapazitäten frei hat, die Uhr im Auge zu behalten. Mir ist daraufhin ein Gimmik aus dem Spiel "Tick Tack Bumm" in den Kopf gekommen. Dort gab es einen Zufallstimer in Form einer Bombe/ Kanonenkugel. Während der Zeitphasen war als akustisches Signal ein Ticken zu hören und bei Ablauf des Timers ein Explosionsgeräusch. Das akustische Signal kann die Spielrunde beenden, ohne dass ein Mitspieler ständig auf die Sanduhr schauen muss. Wir haben daraufhin via Handy-App einen Zufallstimer mit 15 bis 21 Sekunden Zeiteinstellung verwendet und siehe da: alle Probleme gelöst. Schön wäre es jedoch gewesen, wenn ein entsprechenden Vorschlag, oder akustischer Zeitgeber auch in "Piratoons" enthalten gewesen wäre. Das sonstige Spielmaterial ist solide, die Schiffsteile sind aus dicker Pappe gefertigt und lassen kaum Beanstandungen zu. Die beigefügten Punktechips sind in Ordnung, jedoch gibt es insgesamt zu wenige davon. Bei uns sind die Chips fast immer vorzeitig "aus" gewesen und wir mussten aufschreiben. Dann hätte auch direkt ein Wertungsblock statt der Chips beigelegt werden können.
 
Insgesamt ist "Piratoons" in meinen Augen ein nettes, kurzweiliges und sehr leichtes Spiel für Familien oder zum Einstieg bzw. als Absacker eines umfangreicheren Spieleabends. Die Spielmaterialien hätten besser durchdacht werden können, das Spielerlebnis lässt sich jedoch ohne viel Aufwand (siehe oben) verbessern.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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