Genre: Quiz
Erscheinungsjahr: 2007 Verlag: MIC Produktidee
..i.. Spieleranzahl: 2 bis 12 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: 15 - 60 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Wissen
leer
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Das
Quiz mit
Jörg Pilawa
Fernsehfieber
im heimischen Wohnzimmer?
Von 2001 bis 2010
kämpften Kandidatenpaare dienstags bis freitags um 19.20 Uhr im
Ersten bei Jörg Pilawa um 300.000 Euro.
So funktioniert's:
Die TV-Show-Regel in Kürze: Ein Kandidatenpaar bekommt
Fragen mit vier Antwortvorgaben gestellt. Abwechselnd
rät zunächst der 1., dann der 2. Partner. Bei jeder
Frage wird die Antwort des ersten Partners eingeloggt;
der zweite kann sie nun bestätigen oder einen der vier
Joker ("Vetos") setzen. Es gibt ein Tausch-Veto (Frage
wird ausgetauscht) und drei Änderungs-Vetos (der Partner
tauscht die Antwort des ersten Kandidaten aus).
Der
Gewinnplan
Zwei Fragekarten
Begonnen
wird bei 500 Euro und einer leichten Frage. Bis zu 12
Fragen mit steigendem Schwierigkeitsgrad werden gestellt
- für die schwerste Frage gibt es 300.000 Euro Gewinn.
Wird jedoch eine falsche Antwort angenommen, endet das
Spiel und das Paar scheidet aus - eigentlich mit 0 Euro,
wären da nicht die zwei "Gewinnstufen", die jedes Paar
vor dem Spiel festlegt. Ist eine Stufe erreicht, kann
maximal bis dahin zurückgefallen werden.
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Das Spiel zur
Show funktioniert ab 4 Spielern wie das TV-Format. Es
werden 2 Paare gebildet, die sich abwechselnd die Fragen
stellen. Bis zu 6 Paare können am Brettspiel teilnehmen.
Sind weniger
als 4 Spieler vorhanden, spielt jeder für sich. Die
Änderungsvetos haben dann keinen Sinn mehr: Stattdessen
"löscht" der Fragensteller beim Einsatz dieses Jokers
eine falsche Antwort. Mit der TV-Show hat diese Variante
leider nicht mehr so viel gemein.
MINUS:
MINUS:
viel zu geringe Fragenanzahl
eher schlechte Umsetzung des
TV-Konzepts bei weniger als
4 Spielern
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
Man nehme ein interessantes, erfolgreiches
TV-Format und schon hat man
ein interessantes, erfolgreiches Brettspiel?
Nein... leider nicht!
Auch wenn der Spielverlauf
mit Paaren recht unterhaltsam ist (die
Solo-Variante ist nichts anderes als ein
billigeres "Wer wird Millionär"), so ist die
Ausstattung des Spiels leider sehr schlecht. Das
beginnt damit, dass die Antworten bereits auf
den Fragekarten markiert sind. Die Spieler
können sich die Antwortvorgaben also nicht
ansehen, da sie sonst bereits die Lösung sehen.
Somit bleibt nur das Anhören, was bei komplizierteren Fragen lästig sein kann.
Dieses
Problem hätte man ganz einfach umgehen können,
in dem man die Antworten auf die Rückseite
gedruckt hätte- diese ist jedoch nur mit einem
unnützen Logo versehen.
Größtes Manko aber ist
die viel zu geringe Fragenanzahl: Weniger als 30
Fragen pro Gewinnstufe sind definitiv zu wenig,
vor allem bei der Höchstspielerzahl von 6
Paaren, die dazu führt, dass sich die Fragen
dann bereits nach dem 5. Durchgang wiederholen.
Zusammengefasst: Nettes Spielprinzip ab 4
Spielern; das schlechte Material drückt die
Wertung aber um einen Stern. Fans der Show
können also nur hoffen, dass Zusatzfragen
erscheinen, damit das Spiel auch längerfristig
Spaß machen kann.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!