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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
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Genre: Party, Familie
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Parker (Hasbro)  ..i..
Autor: Arne Lauwers
Spieleranzahl: ab 2 Spielern
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Pictureka!
 
Wer suchet, der findet...!
Bei diesem Spiel mit dem (fast) unaussprechlichen Namen heißt es: Augen auf! Wer findet mehr, wer findet schneller?
 

     

So funktioniert's:
Die neun (beidseitig) bedruckten Bildertafeln werden zu einem 3x3-Quadrat ausgelegt. Auf ihnen befinden sich eine große Anzahl verschiedenster kleiner Bilder, Symbole, Buchstaben und Zahlen.


Der variable Spielplan besteht aus neun Bildertafeln.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt mit dem Farbwürfel und bestimmt damit die Aufgabenkategorie:

"Grün": Soloaufgabe - der Spieler würfelt zusätzlich mit dem blauen Zahlenwürfel und legt so die Anzahl der zu findenden Abbildungen zu einem auf einer grünen Karte angegebenen Themen fest. Die Sanduhr wird umgedreht - und los geht die Suche. Erfüllt er die erwürfelte Anzahl an gefundenen Bildern (z.B. "4 Werkzeuge"), erhält er einen Punkt. Andernfalls geht er leer aus.

"Rot": Eine von drei Aufgaben wird vorgelesen - in ihrer Art sind die roten Aufgabenstellungen dabei wie die zuvor beschriebenen grünen. Danach wird gepokert - der Spieler nennt eine Anzahl, die er glaubt, erfüllen zu können. Der links neben ihm sitzende Spieler kann nun abstauben, in dem er eine höhere Anzahl bietet. Der Spieler mit dem höchsten Gebot muss innerhalb der Sanduhr-Zeit nun die genannte Anzahl an Abbildungen zu einem Thema finden - so bekommt er einen Punkt.

"Blau": Bei einer blauen Aufgabe spielen alle Spieler gleichzeitig: Wer als Erster das angegebene Bild auf einer der neun Tafeln findet, erhält den Punkt.


Eine grüne Aufgabenkarte. Der blaue Würfel zeigt an, dass hier z.B. 5 Dinge aus der Küche zu suchen sind.
   
Bei blauen Aufgabenkarten heißt es, schneller das gesuchte Bild zu finden.
   

Zusätzlich sind bei manchen Aufgabenkarten "Wechselsymbole" aufgedruckt. Kommt eine entsprechende Karte zum Einsatz werden entweder zwei Bildtafeln vertauscht, eine Bildtafel gedreht oder eine Bildtafel auf die Rückseite gewendet. So kommt es auch während des Spiels immer wieder zu neuen Bild-Anordnungen.

Der Spieler, der als Erster 6 Aufgaben löst, gewinnt. [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
nettes Bildersuchen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sehr sparsame Ausstattung
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Pictureka!" ist nicht nur vom Namen etwas Besonderes. In seiner Aufmachung und Spielidee ist es keineswegs ein "Einheitsspiel". Auch wenn mit "Zoom in"  (Jumbo Spiele) vor einigen Jahren bereits einmal ein ähnliches Suchspiel auf dem Markt war, so ist "Pictureka!" trotzdem eine innovative Weiterentwicklung. Schließlich müssen nicht nur (wie beim Vorgänger) vorgegebene Bilder wiedergefunden werden.

Die Themen-Aufgabenstellungen sind - kombiniert - mit der erwürfelten Anzahl an zu findenden Abbildungen besonders herausfordernd. Wer Spiele unter Zeitdruck (wie z.B. "Ubongo") mag, wird sicher viel Spaß mit diesem Suchspiel haben. Wer hektische Spiele bzw. Partyspiele dieser Art eigentlich nicht zu seinen Favoriten zählt, sollte es dennoch einmal antesten, da die Spielidee doch gänzlich anders ist als man es von "Activity", "Cranium" und Co gewohnt ist. Auch wenn das Spiel ab 8 Jahren ist, ist es keineswegs ein pures "Kinderspiel". In unseren Testrunden hatten auch Erwachsene Spaß.

Wo viel Licht ist, ist leider auch wieder einmal Schatten - und das ist bei diesem Spiel echt schade! Trotz seines empfohlenen Preises von ca. 30 Euro liegen dem Spiel nur sehr wenige Aufgabenkarten bei (z.B. gerade einmal 10  grüne und rote Karten; jeweils insgesamt also nur 30 Aufgaben). Warum der für die grünen Aufgaben notwendige Würfel ausgerechnet blau gefärbt ist, erschließt sich uns ebenfalls nicht.

Gewünscht hätten wir uns auch kleine Chips, die man zum Abdecken bereits genannter Bilder verwenden kann. So hätte man eventuellen Streit um Doppelnennungen vermeiden und gleichzeitig ablesen können, wie viele Bilder jeweils bereits gefunden wurden. Besonders unglücklich ist die Tatsache, dass es keine Spielstandsanzeige gibt.

Fazit: Eine unterhaltsame, spielenswerte Party-Idee nach dem Motto "Mal etwas anderes" mit schlampiger Ausstattung.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Chris:  Beim direkten Vergleich mit seinem „Vorgänger“ muss ich sagen, dass mir „Zoom In!“ besser gefallen hat. „Pictureka!“ ist zweifelsfrei durch seine verschiedenen Aufgaben innovativer, was dem Spiel Pluspunkte bescheren würde, wäre da nicht der bereits von Ingo angesprochene Kritikpunkt mit den wenigen Aufgabenkärtchen.

Der Hauptunterschied der beiden Spiele liegt aber ganz klar im Spielplan. Während man bei „Zoom In!“ einen großen runden Spielplan hat, auf dem hunderte Bilder aufwendig ineinander gezeichnet wurden, sind die verschiedenen Motive bei „Pictureka!“ nur nebeneinander gesetzt worden; die Bildersuche macht mir dadurch weniger Freude.

Aufgrund der aber noch immer witzigen Idee für mich ein Partyspiel, das knapp über dem Durchschnitt liegt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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