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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor:
Thomas Flodén,
Pal Keller Carlquist

Spieleranzahl: 2-4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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  Das große Pentago
 
Verblüffende Wendungen
Waren die sich drehenden "Pentago"-Scheiben bisher nur für Duell geeignet, können in der großen Version nun bis zu 4 Spieler teilnehmen.
 

     

So funktioniert's:
Das Spielbrett wird gut erreichbar in der Tischmitte platziert. Jeder Spieler erhält eine bestimmte Anzahl von Spielsteinen. (20 Steine bei 3 und 4 Spielern. 40 Steine bei 2 Spielern) in jeweils einer Farbe pro Spieler. Die Spielsteine sind doppelseitig eingefärbt (rot/blau bzw. gelb/grün). Von daher zählt immer die Seite, die der Spieler nach oben legt.


Abwechselnd legen die Spieler ihre Farbchips auf die Spielfläche.
   
Nach jedem neuen Chip dreht der Spieler eine der 9 Quadratscheiben.
   

Der Startspieler setzt nun einen seiner Steine in eine beliebige Mulde auf einem der neun dunklen 3x3-Quadratfelder der Spielfläche. Im Anschluss dreht er eines dieser Felder seiner Wahl um 90° in eine beliebige Richtung; dabei darf er auch ein Feld drehen, dass bereits vom vorhergehenden Spieler verwendet wurde.Danach ist der nächste Spieler dran.

Das  Spiel endet mit dem Legen des fünften Steines einer Farbe in einer Reihe. Egal, ob waagrecht, senkrecht oder diagonal - bilden fünf Steine einer Farbe eine Reihe, hat der Spieler dieser Farbe gewonnen. Es kann durch Drehen eines Feldes auch zur Bildung mehrerer  Reihen kommen; dann gibt es mehrere Sieger.


Der blaue Spieler hat das Spielziel erreicht: 5 Chips in einer Reihe.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Konnte keiner eine solche Reihe bilden, aber kein Stein kann mehr gelegt werden, so endet die Runde mit einem Unentschieden.

 

TIPP: Wer beim Drehen der Scheiben Probleme hat, sollte folgenden Trick ausprobieren:
- Bei der zu drehenden Scheibe eine Ecke mit dem rechten Zeigerfinger nach unten drücken, so dass sich die gegenüberliegende Ecke anhebt.
- Mit dem linken Zeigefinger direkt neben bzw. leicht unter die hochstehende Ecke fassen und die Scheibe in die gewünschte Richtung drehen.
Alternativ einfach in einer der Abstandslücken an eine beliebige Seite einer Scheibe fassen und drehen.

 

Variante: Im Teamspiel 2x2 wird nur mit 2 Farben gespielt (40 Steine pro Team). Die Teams und Teammitglieder wechseln sich beim Legen stets ab. [go]

Vielen Dank an KOSMOS für ein Rezensionsexemplar!

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Spielidee, erweitert
   für mehr Teilnehmer
variable Wendespielsteine
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Drehmechanismus hakt mitunter
Geringere Planbarkeit ab
   dem dritten Spieler  
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Wer das "kleine Pentago" kennt, hat es schnell lieben gelernt. Spielmaterial: Vier Drehfelder, Spielziel: fünf Spielsteine in einer Reihe. Das reicht als Tüftelspiel für zwei Personen aus, um sich wahre Kämpfe zu liefern. Eigentlich ist die bereits bekannte Spielidee allein schon spannend, erst recht aber, wenn man buchstäblich den richtigen Dreh raus hat. Seine Farbreihen nämlich auch über vier sich drehende Felder hin im Kopf zu behalten, ist durchaus bereits eine Meisterleistung. Und nun „Das große Pentago"...

Leichtes Regelwerk, einfache Anleitung ... spieltechnisch gesehen ist es das gleiche Spiel. Statt der Murmeln im Originalspiel gibt es bei Kosmos originelle Wendesteine mit je zwei Farben und ein neun Felder großes Spielbrett. Das Spielbrett gab in unseren Tests anfangs Anlass zum Ärgern. Die einzelnen Felder lassen sich nur mittels eines kleinen "Tricks" ordentlich drehen, der in der Anleitung leider nicht beschrieben wird.

Und der Spielablauf? Reizvoll wie das kleine Spiel, aber man muss deutlich mehr aufpassen. Jeder Fehler rächt sich böse. Sind es bei zwei Spielern nur zwei Farben, bei denen man auf mögliche Fünfer achten muss, sind es bei vier Spieler entsprechend gleich vier Farben.

In unserer Spielgruppe blieben die ersten Spielrunden zeitmäßig weit unter der angegebenen Grenze, aber nur, weil ein Spieler meist viel zu schnell eine Fünfer-Reihe erreichte. Alles im Auge zu behalten, scheint zunächst unmöglich. Aber es ist möglich! Mit zunehmender Übung stellte sich ein größerer Spielreiz und mehr Spannung ein. Außerdem haben wir eine Art "Überwachungstechnik" herausgefunden, die es durchaus erschwert, so einfach einen Fünfer zu legen. Zudem stellt sich auch das Teamspiel zu viert als äußerst reizvoll heraus. Alles ist möglich ohne Spannungsverlust.

Die Bewertung wird ein wenig durch das leicht widerspenstige Spielbrett beeinflusst, so dass ich diesem wirklich guten Spiel (8) nur eine 7 gebe.  Aber wirkliche Knobelfreunde dürfte das nicht stören, denn das Spiel zu viert ist so spannend wie simpel.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Pentago" ist ein kleines Highlight im Denkspielbereich. Die große Version erlaubt es nun, mehr Spieler an den Tisch zu bringen, was allerdings etwas zu Lasten der Planbarkeit geht.

Nehmen 4 Spieler teil, wenden sich die Spielerpositionen ständig - eine eben noch geplante Reihe wird schnell durch die anderen Spieler blockiert oder verdreht, so dass die eigenen Überlegungen zunichte gemacht werden. Mir persönlich gefällt daher die 2-Personen-Variante besser. Glücklicherweise kann man diese auch beim "großen Pentago" nutzen - auch die Teamvariante baut darauf auf.

Zur Spieltechnik: Spielt man mit "unbedarften" Spielern, kann man beobachten, dass diese zunächst dazu neigen, die Drehscheiben über ein Hineinfassen in eine der Vertiefungen zu drehen, was nicht bzw. nur sehr hakelig funktioniert. Wichtig ist es, die Scheiben nur seitlich zu berühren bzw. über den kleinen Trick, eine Ecke hinunterzudrücken (siehe oben). Dann drehen sich die Scheiben sehr komfortabel und fast wie von allein - am Material gibt es somit für mich nichts auszusetzen; ein kleiner Hinweis in der Spielanleitung wäre vielleicht ganz nett.

Insgesamt ein sehr schönes Denkspiel, für mich allerdings nur in der Duell- bzw- Teamspiel-Variante 8 Punkte.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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