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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Familie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Noris ..i..
Autoren: Christian Fiore, Knut Happel
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
   

 

 
Pecunia non olet
2. Edition

....
Geld stinkt immer noch nicht!
Das Spiel orientiert sich an der etwas freien Interpretation der Urinsteuer des römischen Kaisers Vespasian. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Betreibers einer öffentlichen Latrine und kassiert von seinen Kunden nach ihrem “Geschäft” die Gebühren... Welcher Spieler als erstes eine vorher vereinbarte Summe erwirtschaftet hat, gewinnt das Spiel.
  
     
Jeder Spieler erhält eine Latrine mit 3 Sitzplätzen. Dazu erhält er zwei Aktionskarten und zwei Römerkarten. Die Römerkarten werden auf den beiden äußeren Sitzen der Latrine platziert. Oben links auf diesen Karten ist die Anzahl der Rundenmarker (sinnigerweise braune Holzstäbchen) ersichtlich, welche auf die Karte gelegt werden müssen. Rechts oben ist die Anzahl an Sesterzen  zu sehen, die der Kunde beim Verlassen der Latrine einbringt. Danach werden 5 weitere Römerkarten gezogen. Diese werden genau in der Reihenfolge wie sie gezogen wurden unter der Latrine aufgereiht und bilden die Warteschlange vor der Latrine.
 
 
Während seines Zuges entfernt der aktive Spieler von jeder seiner Karten einen Rundenmarker. Wird dabei eine Karte leer, verlässt der Kunde die Latrine und bezahlt seine Gebühr. Jetzt kann aus der Warteschlange heraus die Latrine aufgefüllt werden. Dabei sind folgende Regeln zu beachten:
- Es darf niemals ein Senator neben einen Sklaven gesetzt werden. Ist der Erste in der Schlange jemand, der dieser Regel widerspricht, kann in der Runde nichts gelegt werden.
- Römerinnen dürfen zu zweit auf einen Platz.
- Es wird immer die Reihenfolge beachtet, es sei denn man hat eine Aktionskarte, die eine andere Möglichkeit bietet.

   
Und das war es dann schon an Grundregeln.

Aber richtig lustig wird das Spiel durch die Aktionskarten. Da gibt es Vordrängler, Latrinenwechsel, Bürgerversammlung und viele andere kleine und größere Späße, die man zum eigenen Nutzen oder zum Ärger seiner Mitspieler einsetzen kann. Die dabei entstehende Kommunikation unter den Spielern ist meist der eigentlich Spaß im Spiel.
   
 
Diese Aktionskarten können zu jedem Zeitpunkt des Zuges eingesetzt werden. Zum Abschluss seines Zuges beendet der Spieler seinen Zug, in dem er eine neue Aktionskarte zieht.

 
Damit ist das Grundspiel erklärt, aber in der Schachtel sind 5 Erweiterungsmodule enthalten, die jede einzeln für sich, aber auch in beliebiger Kombination einsetzbar sind.
 
Dabei handelt es sich um:
Besondere Römer – Hier kommen 18 Karten mit historischen Figuren im Spiel. Beim Betreten oder Verlassen der Latrine lösen sie  eine besondere Aktion aus, z.B. Spartacus – beim Verlassen der Latrine bekommen alle Sklaven, die ebenfalls gehen, eine Sesterze zusätzlich.
 
Latrinenausbau - Hierbei werden 18 Gegenstände ins Spiel gebracht, welche einen mehr oder weniger großen Vorteil im Spiel einbringen.

Beispiel: Jeder Römer der auf diesem Platz sein "Geschäft" in 2 oder 3 Runden verrichtet erhält am Ende eine Sesterze mehr.
 
Ereignisse – Die besonderen Ereignisse betreffen alle Spieler und werden zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst. Z.B. Sklavenrevolte – alle Sklaven in der Warteschlangedrängeln sich vor.
 
Karriereleitern - Karriereleitern bringen eine zweite Möglichkeit ins Geschehen, das Spiel zu beenden. Wer als erster die höchste Stufe erreicht, gewinnt.

   
   
 
Gunst der Götter – Jeder Spieler erhält am Anfang eine Götterkarte. Diese Karte bringt ihm zusätzlich eine besonder Gunst. Götterkarten bleiben ständig aktiv, z.B Diana – der Spieler darf seine Warteschlange ständig auf 5 Karten auffüllen. [ms]
 
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  PLUS:
PLUS:
witzige Spielidee
gute Optik, Symbole gut
   nachvollziehbar
gute Einflussnahme auf andere
   Spieler möglich
---
  MINUS:
MINUS:
bei mehr als 4 Spielern
   lange Wartezeiten
bei 6 Spielern zu wenig
   Rundenmarker
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Michael: Mein erster Gedanke, als ich das Spiel sah, war schlicht, machen die vor Nichts halt? Nein, Gott sei Dank, sie machen es nicht. Die Grundregeln des Spiels folgen bekannten Mechanismen und sind einfach und leicht verständlich. Jeder "Geschäftemachert braucht seine Zeit, und der eine ist geizig und der andere spendabel, den ersten will man loswerden, den anderen behalten oder mehr davon. Aber egal, ob Senator oder Sklave, jeder muss für seinen "Schiss" zahlen, was das Ganze recht gleichwertig für alle Beteiligten macht. Möglichkeiten das zu erreichen, sind durch die Aktionskarten gegeben. Auch das fluchtartige Verlassen ohne zu bezahlen oder auch das Verlängern einer Sitzung sind möglich.
 
In den ersten Spielen ist das Benutzen der Spielanleitung zwingend notwendig, da die Kartenerklärung nicht immer eindeutig ist. Eine Kurzanleitung wäre hier wünschenswert, um das viele Hin- und Herreichen der Spielanleitung und das ständige Blättern zu beenden.
 
Der Einsatz der Module bringt in jedem Fall mehr Spielspaß, aber erfordert auch eine größere Aufmerksamkeit, je mehr Module verwendet werden. Der Anteil der taktischen Elemente nimmt stark zu. Auch die Dauer der Spielaktionen des Einzelnen wird bedeutend länger und die Möglichkeiten der Ablenkung steigen, sodass als Empfehlung in großen Gruppen tatsächlich die Einschränkung der Module gegeben wird. Ich denke, der abwechslungsreiche Einsatz der verschiedenen Module dürfte dem Spielspaß sehr dienlich sein. Erwähnenswert sei, dass gerade die Karriereleiter als zweite Siegmöglichkeit in allen Spielen, in denen sie eingesetzt war, als sehr gut empfunden wurde.
 
Ungeachtet der kleinen Ecken und Kanten sehen wir ein durchdachtes, in sich rundes Spiel. Schon das Lesen der Namen der Römerkarten löst Lachsalven aus. Hier lief die Kreativität der Autoren definitiv auf Hochtouren. Meiner Meinung nach ist das Spiel für jeden, der gern etwas lockeres spielt und sich auch mal für einen derberen Spaß nicht zu schade ist, durchaus eine Bereicherung im Repertoire.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Ingo: Das Thema ist witzig, die Illustrationen auch (wenngleich man ja beim Wort "Sklave" heutzutage schon ein wenig zusammenzuckt, aber im Setting des Römischen Reiches sollte das noch möglich sein - bei Asterix beschwert sich auch niemand darüber...). Das Spiel ist ein lockeres Kartenspiel, bei dem man ein wenig taktieren und die Mitspieler ärgern kann. Schön, dass man in der zweiten Edition bereits 5 Erweiterungen intergiert hat - das wird auch auf dem Cover mit einem unschönen Worttrennungsfehler angekündigt (hat da niemand Korruktur gelesen?). Die Karten werden in der sehr textlastigen Anleitung beschrieben. Ohne Herumblättern lässt sich das Spiel nicht erlernen.

Wir haben in unserer ersten Testrunde den wohl größtmöglichen Fehler gemacht: Das Spiel in Vollbesetzung gespielt. Meine Güte, war DAS eine laaaaange Sitzung auf der Latrine. 20 bis 40 Minuten? Im Leben nicht. Nach über 75 Minuten war immer noch kein Ende in Sicht.  Das ist für so ein Spiel definitiv zu lang! Zwischen den eigenen Spielzügen konnte man wohl mehrfach die Toilette besuchen, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Die Downtime hat da jeglichen Spielspaß gekillt. Meine Empfehlung: Spielt das Spiel maximal zu dritt oder viert. Dann ist es ganz launig. Mit 5 oder gar 6 Spielern würde ich "Pecunia non olet" jedenfalls nie wieder spielen wollen...
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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