
Der leere
Spielplan zu Beginn

Alle
Buchstaben liegen offen in der Ablage; rechts oben: Der
Timer

Der
Buchstabenwürfel (links) bestimmt einen Buchstaben, der
im nächsten Wort vorhanden sein muss. Der Bonuswürfel
(rechts) bringt dem Team verschiedene Vorteile. |
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So funktioniert's:
Es
werden 2 (gleichstarke) Teams gebildet. Abwechselnd
legen die Teams Wörter auf das Spielbrett und bekommen
dadurch Punkte.
Ist
ein Team an der Reihe, so würfelt ein Spieler zuerst mit
dem Buchstabenwürfel. Dieser gibt an, welcher Buchstabe
in dem neuen Wort mindestens einmal vertreten sein muss.
Im Gegensatz zum klassischen Scrabble befinden sich alle
Buchstabensteine in einer großen offenen Ablage, aus der
sich die Teams frei bedienen dürfen. Wurde der
Buchstabenwürfel geworfen, muss zuerst das gegnerische
Team diesen Buchstaben in der Ablage finden. Ist der
Buchstabe nicht mehr vorhanden, so darf das Team den
Buchstabenwürfel erneut werfen. Nach 3 Fehlwürfen (die 3
gewürfelten Buchstaben sind alle nicht mehr vorhanden)
ist das gegnerische Team an der Reihe. Kann das
gegnerische Team den Buchstaben in der Ablage finden, so
startet es den Timer und das spielende Team muss nun
möglichst schnell ein Wort legen.
Dazu
nimmt es die entsprechenden Buchstaben aus der Ablage
und legt sie auf den Spielplan. Das erste Wort muss über
den mittleren Stern gelegt werden, alle weiteren Wörter
werden nach Kreuzwortart gelegt. Neue Buchstabensteine
dürfen in einer Runde immer nur in eine Reihe bzw.
Spalte gelegt werden. Jede waagerechte und senkrechte
Kombination aus mindestens 2 Buchstaben muss ein
sinnvolles, deutsches Wort bilden. Hat das Team sein
Wort vollendet, so stoppt es den Timer und zählt seine
Punkte. Der Timer kann auch freiwillig gestoppt werden,
ohne ein Wort gelegt zu haben. Stoppt der Timer von
selbst, so ist die Runde ebenfalls beendet.
Um die
Punkte der aktuellen Runde zu errechnen, addiert man
zuerst die Zahlenwerte der Buchstabensteine des neuen
Wortes (ggf. auch der neuen Wörter). Anschließend wird
überprüft, ob das Wort über ein Prämienfeld gelegt wurde
(doppelter oder dreifacher Buchstaben- bzw. Wortwert).
Ist dies der Fall, so werden diese Punkte ebenfalls
dazugerechnet. Abschließend wird der Timer betrachtet:
Dieser durchläuft die Zonen "x4", "x3", "x2", "x1", "-1"
und "-5". Je nachdem, in welcher Zone der Timer gestoppt
wurde, wird die Punktzahl erhöht oder verringert. Im
Idealfall kann der Punktewert somit vervierfacht werden.
War man dagegen so langsam, dass der Timer im
Minusbereich stoppte, so werden die entsprechenden
Punkte von der Gesamtpunktzahl abgezogen. Die Punktzahl
wird notiert und das gegnerische Team ist an der Reihe.
Der Timer wird wieder zum Anfang gedreht.
Zusätzlich gibt es auf dem Spielplan noch
Bonuswürfel-Felder. Legt ein Team ein Wort über ein
solches Feld, darf es abschließend noch mit dem
Bonuswürfel würfeln. Dieser kann verschiedene
Auswirkungen zeigen, somit muss man entweder in der
nächsten Runde keinen Buchstabenwürfel benutzen, man ist
noch einmal an der Reihe, oder die Gegner haben in ihrer
nächsten Runde weniger Zeit.
Das
Spiel ist beendet, wenn alle Buchstabensteine verbraucht
sind, auf dem Feld kein Platz mehr ist, oder wenn beide
Teams jeweils dreimal mit dem Buchstabenwürfel gewürfelt
haben und keinen Buchstaben aus der Ablage nehmen
konnten. Das Team mit der höheren Punktzahl hat
gewonnen.
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
Zeitlimit sorgt für
mehr Dynamik
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
unnötiges Teamspiel
nerviger Timer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Chris:
Gleich
vorab: Ein "Partyspiel" ist "Party Scrabble" mit
Sicherheit nicht. Wer nach witzigen Spielen für
eine Party sucht, sollte sich hier lieber bei
den Klassikern wie "Tabu" oder "Activity"
bedienen. Zum Spiel an sich: Die Änderungen zum
klassischen Scrabble konnten uns leider nicht
überzeugen. Da wäre zunächst die Regel, dass das
Spiel nur in 2 Teams gespielt wird. "Warum?"
haben wir uns gefragt. Bei Zweierteams
funktioniert die Sache noch ganz gut - sind die
Teams jedoch größer, so kann man unmöglich alle
Spieler in die Wortbildung mit einbinden und
manche Leute sitzen daneben, während die 2
größten Wortakrobaten im Team das Spiel in die
Hand nehmen. Auch die Regel, dass alle
Buchstaben offen in der Ablage liegen, halten
wir für misslungen, denn routinierte Spieler
haben irgendwann die perfekten Einstiegswörter
entdeckt. Das erste Wort muss beispielsweise
einen Umlaut und vielleicht ein Z oder ein J
enthalten. Hat es dann noch mindestens 7
Buchstaben, so kann man direkt den dreifachen
Wortwert kassieren, den Bonuswürfel werfen und
ein großer Abstand zum gegnerischen Team wäre
erstmal geschaffen. Das Material an sich ist gut
verarbeitet, allerdings stört der extrem laute
Timer doch sehr die Konzentration, was sich bei
diesem Spiel schnell als unglaublich störend
erweist. Ansonsten ist der eigentliche
Spielverlauf recht flüssig. Die langen, zähen
Grübelzeiten, die man vom klassischen Scrabble
gewohnt ist, gibt es hier aufgrund des
Zeitlimits natürlich nicht. Trotzdem konnte uns
"Party Scrabble" nicht davon abhalten, lieber
wieder die klassische Version hervorzuholen...
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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