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Partini
Let's party
tonight!
Eine Geschichte über
Innovation in Partyspielen, über summende Gäste, hüpfende Bälle und
eine neue Erkenntnis: Knete enthält Weizen...!

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Die 35
Bierdeckel bestimmen die Kategorien

5
verschiedene Aufgabentypen sind auf 430 Karten
verzeichnet; eine weitere Aufgabenkategorie befindet
sich auf einem Spielwürfel

Pantomime mit
Themenvorgabe

Eingelocht... mit Ball und Becher gilt es, Kunststücke
vorzuführen

Sonstiges Spielmaterial |
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So funktioniert's:
Zunächst werden, wie fast bei jedem Partyspiel,
Pärchen oder Teams gebildet, die abwechselnd
spielen. Jeweils ein Mitglied übernimmt pro Runde
die Rolle des aktiven Spielers; die anderen raten
bzw. der anderer rät, was der "Vormacher" denn nun
für Begriffe auf seiner Karte stehen hat...
"Partini" will als besonders lockeres Partyspiel
punkten und so gibt es kein Spielbrett, sondern 35
Bierdeckel, die zunächst verdeckt auf dem Tisch
ausgebreitet werden. Zufällig zieht der Rundenclown
eine Kategorie, nimmt eine entsprechende Spielkarte
und hat nun 60 Sekunden Zeit, eine vorgegebene
Anzahl an Begriffen deutlich zu machen.
Die Aufgabentypen sind:
-
"Ohrwurm": Hier heißt es, 2 von 3 Liedern
vorzusummen.
- "Mienenspiel": 2 von 3 Begriffen müssen
pantomimisch dargestellt werden.
- "Knetzone": Mithilfe der beiliegenden Knetmasse
entstehen kleine Skulpturen.
- "So nicht!": Hier ist inverses Beschreiben
angesagt (z.B. für Feuerwehrauto: Es ist KEIN
Fahrrad und es gehört NICHT der Polizei).
Bei diesen 4 Kategorien wird stets ein Sammelhinweis
zu den Begriffen der Karte gegeben (z.B. "Typische
Partygäste" ). Dieser wird vor dem Beschreiben
genannt - kann aber auch, um die Schwierigkeit zu
steigern, weggelassen werden.
Die zwei weiteren Aufgabentypen heißen:
-
"Ball und Becher": Hier werden auf den
entsprechenden Spielkarten Kunststücke vorgegeben,
die es innerhalb einer Minute nachzumachen gilt.
Einzige Utensilien: 2 Plastikbälle und 5 Becher.
-
"Schreib's auf": Mit dem Farbwürfel wird ein
Satzanfang wie "Ich mag..." ausgelost.
Alle anderen Spielteilnehmer schreiben nun verdeckt
einen Satz auf, der zum Vorleser passt. Anschließend
werden die Sätze eingesammelt und von einem Spieler
des Gegnerteams vorgetragen. Der Solospieler muss
nun eine der Antworten auswählen - stammt sie von
einem Spieler des eigenen Teams, gilt die Aufgabe
als gelöst. Andernfalls sahnt das Gegnerteam ab.
Für jede
gelöste Aufgabe erhält das Team den entsprechenden
Bierdeckel. Wer zuerst eine vorher vereinbarte
Anzahl an Deckeln gewinnen konnte bzw. wer mehr der
35 Bierdeckel besitzt, ist der Sieger dieser Runde.
[ih]
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
abwechslungsreich
schönes Material
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
keine
wirklich neuen Ideen
Knete enthält Weizen
(Insider-Scherz...)
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Yippieh, endlich
ein neues Partyspiel... Zugegeben, die Freude
meinerseits hielt sich eher in Grenzen, denn
Partyspiele, in denen gezeichnet, umschrieben
und geknetet wird, gibt es mittlerweile zuhauf.
"Partini" kommt zunächst einmal etwas
extravaganter daher: Die Spielschachtel ist ein
kleiner Koffer, den man an einem Plastikgriff
durch die Gegend tragen kann. Nachdem ich
den Öffnungsmechanismus dieses innovativen
Kartons besiegt und, ganz nach Vorschrift,
einige spielfreudige "Erwachsene" gefunden
hatte, konnte es losgehen.
Nächste Innovation: Spielbrett fehlt. Dafür gibt
es Bierdeckel. Ganz nette Idee, denn schließlich
gesellt sich zu einer Erwachsenenparty gern mal
das ein oder andere alkoholische Getränk.
Bierglas darauf stellen ist jedoch nicht - denn
die Deckel geben die Kategorien vor. Hey,
Innovation: Diesmal wird nicht gezeichnet!
Stattdessen werden auf den beiliegenden Zetteln
mit den ebenfalls beiliegenden Bleistiften Sätze
gekritzelt, die einen Teilnehmer
charakterisieren sollen. So neu diese Idee sein
mag, so abhängig ist sie auch von der Umsetzung
der Spieler. Wer nicht einigermaßen spontan und
kreativ in Formulierungen ist, macht diese Runde
zum Pointenkiller. Grobmotoriker sind ebenfalls
schlecht dran, wenn es - Innovation - um
Kunststücke geht, die mit Bällen und Bechern
vorzuführen sind. Hätten Sie gedacht, dass man
als Erwachsener Spaß daran hat, einen kleinen
Plastikball auf dem Tisch aufspringen zu lassen
und ihn dann mit dem Becher einzufangen? Hätten
Sie nicht? Wir auch nicht wirklich. Die Macher
von "Partini" schon und deswegen finden wir
diese Kategorie jetzt einfach mal höflicherweise
ganz witzig... naja, sie kann in der Tat ganz
lustig sein. "Umschreiben" von Begriffen kennen
wir zugenüge. Prompt hat man sich bei Parker
gedacht: Wir brauchen... Innovation. Und so
dürfen wir sämtliche Begriffe in
Anti-Erklärungen verdeutlichen. Erschwert die
Sache geringfügig. Kein Partyspiel ohne
Pantomime - und die ist sogar in ihrer Reinform
enthalten. Auch die Knete kommt uns bekannt
vor... diesmal ist sie - Sie ahnen es schon:
Innovation - grell-orange und trägt den
Warnhinweis, dass sie Weizen enthält. Hat uns
beim Spielen nicht weiter gestört, lieferte mir
als Allergiker, der so ziemlich gegen alles
allergisch ist, was draußen wächst, eine gute
Ausrede, warum mein Versuch, ein Pferd zu
modellieren von meinen Teammitgliedern als
"Kleiderschrank" enttarnt wurde... Da konnte ich
halt sagen: "Naja, das liegt am Weizen!".
Ok, fassen wir zusammen: Das Material ist
durchaus gelungen, die Aufgabentypen
abwechslungsreich, aber nicht immer wirklich neu
bzw. manchmal nur aufgesetzt neu. Spaß
macht das Spiel dann in der richtigen Gruppe
trotzdem. Kaufen kann man es sich, wenn man Fan
dieses Spielgenres ist und gierig nach, richtig,
Innovation lechzt. Oder wenn man mal eine total
lustige Party veranstalten will und noch kein
Spiel dafür in seinem total lustigen
Partyschrank stehen hat. Wer schon die Referenzen
"Cranium" oder "Party & Co" besitzt,
muss nicht wirklich zuschlagen, denn die beiden
Konkurrenzspiele bieten einen
Touch mehr... Innovation... also: "Let's
paaaarty"!
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank luding.org als
erstes von SPIELKULT getestet! |
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(C) SPIELKULT -
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