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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel, Aktion        
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Antoine Bauza
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Paku Paku
....
Schnellwürfler oder Hochstapler?
Wenn der Panda satt ist, ist alles gut. Aber wehe, er hat Hunger. Schnell stapelt sich da das Geschirr. Zumindest sollte es das, was aber gar nicht so einfach ist. Wer auf Chaos und Hektik steht, ist hier genau richtig...


     
Das kleine Plastikgeschirr (8 Teller, 8 Schüsseln und 8 Tassen) werden gut erreichbar in die Tischmitte gelegt, dazu der "Tisch" (eine runde Papptafel). Die 5 Würfel (jeweils mit 2 grünen Pandasymbolen, einem rotem Geschirrsymbol und Zahlen: zweimal "1" und einmal "2") werden möglichst gerecht unter den Spielern verteilt. Spielen mehr als fünf, erhalten dann "überzählige" Spieler zunächst keinen Würfel.



Alle Spieler würfeln gleichzeitig.
- Zeigt ein Würfel "grün", wird er sofot an den linken Nachbarn weitergereicht.
- Zeigt der Würfel eine Zahl, bleibt er erst einmal so liegen.
- Zeigt der Würfel "rot" muss der Spieler schnell ein Geschirrteil in der Mitte (evtl. auf bereits vorhandene Teile) auftürmen.
Rot und Zahlen müssen dann schnell neu geworfen werden, ebenso Würfel, die man von seinem rechten Nachbarn bekommt. Wieder folgt man den Anweisungen wie oben.



Sobald sich bei einem Spieler eine gewisse Anzahl an Würfeln (abhängig von der Spielerzahl) angesammelt hat (sie quasi "aufgelaufen" sind), rufen die anderen Spieler "Paku Stopp!". Gleiches passiert, wenn beim Bauen der Geschirrturm einstürzt. Das Spiel wird kurz unterbrochen. Der betroffene Spieler würfelt nun noch einmal die vor ihm liegende Würfel. Die Summe der gewürfelten Zahlen gibt die Strafpunkte vor, die sich der Spieler nehmen muss.

Das Spiel geht sofort weiter, insgesamt so lange, bis ein Spieler 10 Strafpunkte gesammelt hat. Dieser Spieler verliert. Gewonnen hat, wer zu diesem Zeitpunkt die wenigsten Strafpunkte besitzt. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:

schönes Material
zu zweit bzw. unter Hektikfans
   durchaus unterhaltsam
---
  MINUS:
MINUS:
Chaos pur, Regeln lassen sich
   nur schwer kontrollieren
   oder einzuhalten
mitunter sehr frustig
...
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: So witzig die Spielidee und so hübsch das Material auch ist - "Paku Paku" ist Chaos pur, und sowas muss man mögen. Wer Hektikspiele verabscheut, wird mit diesem Spiel nicht glücklich, wer halbwegs einen Überblick über das Spiel behalten will, ebenfalls nicht. Zumindest wenn man es mit mehr als 3 Leuten spielt. Zu zweit, max. zu dritt und mit Kindern zeigt sich "Paku Paku" noch von seiner kurzweiligen Seite (Wertung in gelb).

Mit mehr Spielern ist das Spielchen bei uns leider ziemlich durchgefallen. Woran liegt das? Zum einen ist es schon mal schwierig, bis zu 8 Leute so um einen Tisch zu versammeln, dass alle den Geschirrturm gut erreichen können. Und selbst wenn man das geschafft hat, kommt es zu vielen kleinen Situationen, die gar nicht mehr auf das "Regelkonforme" überprüft werden können. Werden da wirklich die richtigen Würfel neu gewürfelt, wird nicht (durchaus auch aus Versehen) fälschlicherweise ein Würfel weitergereicht, übersieht ein Spieler ihm zugeschobene Würfel, sehen die anderen Spieler, dass sie eigentlich "Paku Stop" rufen müssten, weil bei einem Spieler zu viele Würfel aufgelaufen sind? Und wer darf bauen, wenn bei 3 Spielern gleichzeitig rot gewürfelt wurde? Das ist alles sehr schwammig, sehr beliebig, dazu gibt es Frustmomente und die dauernden Zwischenstopps rauben dem Spiel dann auch noch den Flow. Ernsthaft aufs Bauen konzentrieren kann man sich nicht, da meist schon wieder Würfel gewürfelt werden wollen... Die Idee ist ja nett, ja, die praktische Umsetzung ist jedoch wirklich schwierig.

Wer so ein hektisches Chaos spaßig findet, kann gern eine Probepartie riskieren. Mir selber ist das leider ZU viel Chaos, als dass es mir wirklich Spaß machen könnte... vielleicht liegt's auch am Alter... meine Mitspieler sahen das genauso. Zumindest Kinder hingegen finden so was dann doch, nach unseren Erfahrungen, lustiger als Erwachsene, denen ich das Spiel nur noch in kleiner Besetzung vorsetzen würde. Das ebenfalls Anfang 2017 erschienene Hektik-Würfelspiel "Caramba" von Amigo schnitt da in unseren Testrunden deutlich besser ab, weil sich die Regeln im Hinblick auf das rasante Spieltempo da weniger verzetteln.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND*  .NEU.   
...
   Ingo
   André
   Verena
   Torsten
   Karsten
Ende
...
    * Bei Spielen, die von mehreren Teammitgliedern gespielt wurden, veröffentlichen wir
    künftig an dieser Stelle immer
eine Übersicht aller verfügbaren Kultfaktor-Wertungen.
 
 

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