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Spiel-Fakten:

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Genre: abstraktes Taktikspiel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: GIGAMIC
Autor: Rachel Foulon
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahre
Spieldauer: 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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OVO
     
Das Spiel mit den Eiern
Alle Spieler laufen oder springen mit ihren Eiern bis zur gegnerischen Startlinie und kehren zum eigenen Start zurück. Ziel ist es, alle eigenen Eier zuerst wieder nach Hause zu bringen. Das klingt einfacher als es ist, wenn die Symbole verdeckt sind...
 


Bei zwei Spielern werden jeweils 6 Eier eines Symboles an den gegenüberliegenden Seiten positioniert. Die Spieler sitzen sich gegenüber und spielen jeweils zur gegnerischen Grundlinie. Dabei haben die Spieler vier mögliche Aktionen. Sie dürfen eines ihrer Eier um ein Feld in eine beliebige Richtung versetzen. Sie dürfen mit einem eigenen Ei über eigene und gegnerische Eier springen. Sie dürfen ein beliebiges verdecktes Ei, auch ein Fremdes, nach den Spielregeln bewegen. Oder sie dürfen sich ein beliebiges verdecktes Ei kurz ansehen und nach dem unter dem Ei befindlichen Symbol schauen. Dabei darf der andere Spieler natürlich nichts sehen.

Bei vier Spielern starten die Spieler mit je vier Eiern aus einer Ecke heraus. Sie dürfen dann ihre Eier in einer beliebigen gegnerischen Ecke umdrehen um dann in ihre Start-Ecke zurückkehren.



Der Spieler, der meint, alle seine Eier zuerst wieder komplett in den Startlöchern sitzen zu haben, darf die Runde kurz anhalten. Mit dem Wort „Fertig“ überprüft er verdeckt alle Eier auf seinen Startlöchern. Stimmt seine Vermutung, darf er seine Motive zeigen und gewinnt die Partie. An die Eier, fertig, los!  [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neckische Spielidee mit tollem Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sorgt für doppeldeutiges Denken, teilweise nicht ganz ausgewogen leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Nicht übel nehmen, aber wie bitte schreibt man eine neutrale Rezension zu diesem Thema? Die erste Partie zu zweit war reine Erkenntnis. Aha, eine Geistertreppe für Erwachsene. Toll. Ich liebe das ehemalige Spiel des Jahres und begrüße diesen ihm ähnelnden Mechanismus. Die zweite Partie im Stau im Auto zeigte jedoch bereits einige Schwierigkeiten. Ein kurzes Anfahren und meine Tochter rief: „Mir ist ein Ei entsprungen.“ Ein Eisprung? Latein: Ovulation! Aha, daher OVO, denk ich mir und schmunzele.

Zur nächsten Partie nur mit Jungs verweigere ich fast jede Aussage. Redewendungen wie: „..mit fremden Eiern spielen…die Eier im Auge behalten…“ oder gar: „Du darfst gucken, ob das dein Ei ist!“ sorgten für einen teilweise sehr fröhlichen Spielablauf. Das erschwerte jedoch das Spiel. Denn wer so lacht, kann sich schwer seine Eier merken.

Der Spielablauf ist dabei denkbar einfach. Laufe und springe nach Halma-Manier über den Spielplan und zurück. Es gibt nur einen Haken. Ist mein Ei auf der gegnerischen Linie angekommen, wird es umgedreht. Sein eben noch sichtbares Motiv verschwindet und übrig bleibt ein weißes Ei. Auf dem Rückweg dann begegnen sich viele weiße Eier. Da heißt es: gut aufpassen. Und gut agieren. Stänkern ist erlaubt, denn sobald ein Ei nur noch weiß ist, darf es von allen versetzt werden. Das stiftet Verwirrung. Man opfert jedoch eigene Züge, d.h. man übertreibt es nicht. Leider ist es möglich, dass einzelne Spieler destruktiv spielen. Das stört den Spielablauf und schmälert den Spaß. Dazu gehört auch das bewusste Blockieren der Ziellöcher. Ein Eier-Stau kann dann schon mal nerven. Je mehr Spieler ihre Eier über das Feld bewegen, desto schwerer ist es, Pfade und Kaskaden zu bauen, desto unberechenbarer ist der Weg. Jedoch wird der spontane Spieler das eher als angenehm empfinden und schnell einen Ersatzweg finden. Nur hoffentlich immer mit seinen Eiern. Wer sich nicht sicher ist, darf auch statt der Bewegung einmal unter einem Ei nachschauen.

Hat ein Spieler nun alle seine Eier wieder in seiner Startreihe platziert, darf er das Spiel beenden. Nach seiner Ansage darf er verdeckt ein letztes Mal alle „seine“ Eier kontrollieren. Hat er alle Eier beisammen, gewinnt er das Spiel.

Fazit: OVO ist ein ungewöhnliches und leicht zu erlernendes Spiel, welches seinen Charme vor allem dann öffentlich zeigt, wenn die richtige Spielgruppe beisammen ist. Dann aber ist es, nicht zuletzt auch wegen des tollen Materiales, ein kurzes vergnügliches Spiel für zwischendurch mit hohem Memory-Effekt und ein wenig Taktik.

 
 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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