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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Spieltz
Autorin: Karin Janner
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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O Tannenbaum
...

Früher war mehr Lametta!

Diese weihnachtliche Variante bringt das klassische Leiterspiel zurück auf den Familien-Spieltisch. Schließlich ist Weihnachten ja die Zeit der Traditionen...
 
 
Der Spielplan zeigt einen Weihnachtsbaum mit 63 Feldern (Christbaumschmuck). Ziel ist es, die 2 eigenen Spielfiguren zur Spitze des Baumes zu führen. Dazu wird ganz klassisch gewürfelt. Der Spieler entscheidet sich dann, welche seiner beiden Figuren er bewegt.



Der Baum enthält allerlei Sonderfelder. Landet man auf einem entsprechenden Feld, führt man die Sonderaktion aus:
- Rote Kugeln: Die gewürfelte Augenzahl ein weiteres Mal vorrücken.
- Lebkuchen-Flugzeug / Engel: Absturz oder Flug auf das Partnerfeld (entspricht der Leiter des klassischen Leiterspiels)
- Stiefel / Nuss: Noch zweimal / einmal würfeln
- Lebkuchenhaus / Glocke: Einmal / zweimal aussetzen
- Schaukelpferd: 12 Felder zurück"reiten"
- Lebkuchen-Stern: Risikofeld - entweder mit Sicherheit auf die Nuss und noch einmal würfeln oder mit Risiko in 3 Versuchen eine 6 würfeln und direkt zum Zielfeld (Stern) ziehen bzw. bei Nichterfolg zurück zum Start.



Weitere Aktionen kommen durch die optional verdeckt ausliegenden Plättchen ins Spiel, bei denen man ebenfalls Felder vorrücken darf, Figuren zurücksetzen muss etc. Wer auf ein entsprechendes Feld gelangt und ein solches Plättchen aufdeckt und die Aktion ausführt, legt das Plättchen anschließend (wieder verdeckt) auf ein anderes Feld. Mit gutem Gedächtnis lassen sich dann später Boni erneut einsacken bzw. Bestrafungen umgehen. Man kann auch vereinbaren, dass die Plättchen nicht ihre Plätze wechseln oder offen liegen, je nach Alter der Spieler.



Wie es sich für ein klassisches Laufspiel gehört, darf auf jedem Feld nur eine Figur stehen. Trifft man auf einen Gegner, so wird dessen Figur 5 Felder zurückgesetzt bzw. auf das nächste freie Feld dahinter. Trifft ein Spieler auf eine eigene Figur, bildet das Figuren-Duo ein Pärchen. Pärchen werden immer gemeinsam vorwärts bewegt und können auch nicht von den Gegnern zurückgeschickt werden. Bei einer gewürfelten 1 jedoch wird das Pärchen wieder getrennt und die Figuren ziehen getrennt weiter.



Auf das Zielfeld muss exakt gezogen werden, es dürfen keine Würfelaugen verfallen. Wer seine beiden Figuren ins Ziel gebracht hat, gewinnt. Auch hier kann man das Spiel an das Spielalter anpassen, d.h. nur eine Figur kann dann zum Sieg ausreichen, um die Spielzeit zu verkürzen.  [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
klassisches Laufspiel für
   Kinder und Wenigspieler
   mit optionalem Memo-
   Mechanismus
stimmt auf Weihnachten ein

ENDE
  MINUS:
MINUS:
ein Leiterspiel ist ein Leiterspiel
   ist ein Leiterspiel
kein "richtiger" Spielplan

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Hach ja, die Weihnachtszeit... Zeit für Spaziergänge im Schnee, für Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, für Gemütlichkeit, für familiäre Spieleabende, für Traditionen. Sagt man. Vielleicht ist es ein etwas verklärter, kitschiger Blick auf nie in dieser Form dagewesener Kindheitstage, zugegeben. Heute dominiert meist doch die Konsumschlacht um die Weihnachtsgeschenke und im Radio läuft Whams "Last Christmas" in Dauerrotation. Moderne Traditionen halt. Schön, dass die Agentur Spieltz (www.spieltz.de), die sonst individuell gestaltete Brettspiele als Werbeartikel für Firmen vermarktet, da ein bisschen heile Welt in die Spielewelt zaubern möchte. Der Kleinstauflage geschuldet, erhält man weder Spielschachtel noch Spielbrett, sondern eine Dosenverpackung mit gerollter kleiner LKW-Plane, die als Spielplan bedruckt ist. Ja, der echte Brettspielfan wird schon die Spielpappe vermissen, aber diese günstige abwaschbare Alternative ist durchaus bespielbar und erfüllt ihren Zweck. Die Figuren, Würfel und Plättchen sind zudem aus Holz, das geht alles in Ordnung, wenngleich man die Ausstattung jetzt nicht mit einem Großverlagsspiel vergleichen kann.

Das Spiel selbst ist nun wahrlich keine moderne Offenbarung. Im Kontext des Weihnachtsthemas lässt sich dem arg "traditionell" anmutenden Spiel dann aber sogar seine Daseinsberechtigung zusprechen. Ja, "O Tannenbaum" ist ein Leiterspiel, wie wir es aus zuvor genannten Kindheitstagen kennen. Und so sind plötzlich auch wieder so Dinge wie "Rauswerfen", "Aussetzen" oder "Noch einmal würfeln" von Bedeutung, die aus modernen Kinderspielen mittlerweile doch meist verbannt sind. Die Symbole sind leider nicht selbsterklärend, sodass man anfangs immer in der Anleitung nachsehen muss, welche Aktion damit verbunden ist.

Autorin Karin Janner hat aber dann doch zwei Elemente ins Spiel eingefügt, die man in diesem Umfeld sogar als "unverbraucht" bezeichnen könnte. Da wären zum einen die variablen Plättchen, die eine kleine Prise Taktik und Gedächtnisleistung ins Spiel bringen, zum anderen ist da die Pärchenregel, die dem Spieler Vor- und Nachteil sein kann. Vorteil, weil ein Paar vor den Mitspielern geschützt ist, Nachteil, weil der Spieler dann keine Auswahl mehr hat beim Ziehen. Nun, letztlich entscheidet aber dann natürlich doch der Würfel über den Spielsieg.

Empfehlen kann ich dieses optisch durchaus ansprechende Spielchen dann vor allen Dingen Familien mit kleineren Kindern bzw. Wenigspielern, die immer noch gern "Mensch, ärgere dich nicht" oder eben das "Leiterspiel" spielen. Ich mag Weihnachten. Ich mag Traditionen. Und wenn man ein Spiel meiner Kindheit bzw. aus der Kindheit meiner Eltern und Großeltern mit kleinen Gimmicks aufwertet, dann funktioniert das auch heute noch an einem Adventssonntag oder unter dem Weihnachtsbaum im Kreise der Familie, die mit Spielen sonst wenig am Hut hat. Dafür dann 6 Punkte mit Weihnachts-Feeling.
---
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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