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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: Spiel-ou-Face
Autoren: Vincent Lemaire, Jean-Michel Maman, Charles Amir Perret
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 30 - 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Oss
 
Auf die Knochen, fertig, los!
Die Spieler befinden sich in Afrika und schlüpfen in die Rollen von gegeneinander wettstreitenden Häuptlingen. Der Wettstreit gilt dem ehemaligen "Astragaloi", dem Knöchelchen-Spiel für geschickte Hände.

     

So funktioniert's:
Als erstes erhält jeder Spieler einen Satz mit acht gleichfarbigen Stammeskarten. Die Aufgaben werden je nach Rückseite sortiert und als gut gemischte, verdeckte Stapel bereit gelegt. Die oberste Karte wird aufgedeckt. Die Herausforderungen werden ebenfalls als Stapel platziert. Jeder Spieler zieht nun von seinem Stammesstapel fünf Handkarten. Der Startspieler legt die Häuptlingskarte vor sich ab. Das Spiel beginnt. Dabei folgen die Spieler immer demselben Ablauf. Zuerst werden die Stammeskarten gelegt, dann die Aufgaben erfüllt, dann werden die alle Spieler betreffenden Herausforderungen abgearbeitet. Zum Schluss werden eine neue Stammeskarte und neue Aufgaben gezogen.

Die Stammeskarten werden so ausgelegt, dass sie offen vor einem der drei Stapel liegen. Mit dem Legen der Karten fordert der Spieler die jeweilige Figur heraus und zwar mit so vielen Knöchelchen, wie die Zahl der Karte zeigt. Beim Lösen der Aufgabe gibt es solo zu lösenden Aufgaben oder Duelle.

Die Aufgaben werden reihum gelöst. Über einen Flash-Code auf der Rückseite können Beispielvideos im Internet aufgerufen werden. Bei den Aufgaben geht es darum, die Knöchelchen nach bestimmten Regeln in die Luft zu werfen und wieder aufzufangen. Schafft der Spieler die Aufgabe, darf er die Stammeskarte behalten. Schafft er sie nicht, kommt diese Stammeskarte aus dem Spiel. Bei Duellspielen gelten die Zahlen auf den Karten nicht, da gilt der direkte Wettkampf zwischen den Spielen. Hier darf sich der Sieger eine der beiden betroffenen Stammeskarten nehmen, der andere geht leer aus. Die zweite Karte kommt somit aus dem Spiel. Ist ein Spieler mit dem Ausgang seiner Aufgabe unzufrieden, darf er sie für eine weitere ausgespielte Stammeskarte wiederholen.

Haben alle Spieler ihre Aufgaben gelöst, kommt es zur Herausforderung. Dazu wird eine weitere Karte gezogen. Alle spielen gleichzeitig. Der Gewinner erhält die Karte und die Häuptlingskarte. Er ist neuer Startspieler. Alle Spieler ziehen eine neue Stammeskarte auf die Hand. Die nächsten drei Aufträge und die neue Herausforderung werden gezogen. Das Spiel geht weiter. Nach vier Runden endet das Spiel. Jeder addiert die Punkte seiner erworbenen Karten. Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten.

Ein paar der insgesamt 25 möglichen Aufgaben möchte ich hier beschreiben:
Aslik:
Die Knöchelchen liegen auf dem Tisch. Der vorher bestimmte "Vater" wird in die Luft geworfen. Der Spieler sammelt während seines Fluges die liegenden Knöchelchen der Reihe nach auf.
Polopo:
Vier Knöchelchen werden zu je zweien zwischen die Finger einer Hand gesteckt. Die Handfläche zeigt nach unten. Der "Vater" wird nicht geworfen. Nun müssen die Finger so bewegt werden, dass die Knöchelchen in die Handfläche wandern ohne herunterzufallen.
Numa:
Fünf Knöchelchen werden auf den Handrücken gelegt und geworfen. Dann müssen so viele wie möglich aufgefangen werden mit der Handinnenfläche. [go]
 
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
    

Gabi: Oss - rein phonetisch denkt man vielleicht an den Zauberer, aber nein, der schreibt sich anders, und im Spiel geht es auch nicht um Zauberei, sondern um Fingerfertigkeit.

Die Übersetzung der Anleitung ist teilweise etwas undeutlich, aber hat man sich eingelesen, ist der Spielablauf dann doch klar. Die Aufgaben (die einem auch als Videos zur Verfügung stehen sollen, was allerdings in unseren Testversuchen nicht funktionierte) ähneln denen des Spieles Koruru, sind aber direkt auf Karten mit sprachunabhängigen Motiven ablesbar und für den ersten Augenblick vielseitiger. Interessant ist dabei vor allem die direkt mit dem Spielmechanismus verankerte Interaktion. Solo-Spiel, Duell-Spiel und Herausforderungen für alle binden möglichst viele Spieler ein. Was nun noch geübt werden muss, ist die Fingerfertigkeit. Und die kommt mit der Zeit. Das Werfen und Auffangen mehrerer Kunststoff-Knöchelchen erfordert ebenso viel Geschicklichkeit wie das Werfen und parallele Aussammeln der Spielsteine oder das Bewegen einzelner Spielsteine innerhalb einer Hand.

"Oss" ist kein Spiel für einfach mal so. "Oss" muss gezielt gewählt und trainiert werden. Andererseits wurden und werden die Ursprünge dieses Spieles auf der ganzen Welt und seit langer Zeit gespielt. Langzeitspielreiz hat das Spiel also für alle, die Durchhaltevermögen besitzen und sich auf ungewöhnliche Weise messen wollen.

Fazit: Bei diesem Spiel handelt es sich um ein ungewöhnliches Geschicklichkeitsspiel für alle, die ihren sportlichen Ehrgeiz auch auf ihre Fingerfertigkeit übertragen wollen.
 
 
KULTFAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
 
 
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