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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: dlp games  ..i..
Autor: Reiner Stockhausen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Orléans
 
... ohne Jungfrau
Im mittelalterlichen Gebiet um die französische Stadt Orléans versuchen bis zu vier Spieler, die Vorherrschaft zu erlangen.
...

     

So funktioniert's:
Ziel des Spieles ist es, die meisten Siegpunkte zu sammeln. Diese erhält der Spieler am Ende für Waren und Geld im eigenen Vorrat, sowie für erkämpfte Bürgerplättchen und gebaute Kontore, multipliziert mit dem Entwicklungsstand.

Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler 5 Münzen, ein Spieltableau, einen Beutel für seine Gefolgsleute und eine Händlerfigur, 10 Kontore, 7 Würfel und 4 Gefolgsleute (Bauer, Schiffer, Handwerker, Händler) in seiner Spielerfarbe. Danach werden die beiden Spielpläne in die Tischmitte gelegt (Hauptspielplan und Spielplan für segensreiche Werke). Nun werden alle Plättchen (Stundenglaskarten=Rundenereignis, Technikplättchen, Waren- und Personenplättchen, Bürgerplättchen) auf den entsprechenden Platz auf den Hauptspielplan gelegt. Anschließend platziert jeder Spieler seine Holzklötze auf den Personenleisten und der Entwicklungsleiste und stellt seinen Händler auf den Ort Orléans auf der Karte des Hauptspielplans. Mit dem Bereitlegen der Ortskarten kann das Spiel beginnen.

Der jüngste Spieler wird Startspieler und bekommt einen entsprechenden Marker. Gespielt werden 18 Runden, von denen jede in 7 Phasen unterteilt ist.

In der 1. Phase wird die oberste Stundenglaskarte aufgedeckt; sie zeigt das Rundenereignis, das in Phase 6 abgehandelt wird.

Die 2. Phase ist die Volkszählung. Wer alleine die meisten Bauern angeworben hat, erhält eine Münze aus dem Vorrat, wer hingegen alleine am wenigsten Bauern angeworben hat, muss eine Münze in den Vorrat legen.

In Phase 3 darf jeder Spieler so viele Personenplättchen aus seinem Gefolgsleutebeutel ziehen, wie die Position seines Würfels auf der Ritterleiste angibt. Diese gezogenen Personenplättchen kommen auf die Ablagefelder des Marktes auf dem jeweiligen Spielertableau, wobei dort nie mehr als 8 Plättchen liegen dürfen.

Phase 4 ist die Planungsphase. Hier dürfen alle auf dem Markt befindlichen Personen-Plättchen auf die Orte der Spielertableaus verteilt werden oder auf Orte, welche die Spieler sich erworben haben.

Die entscheidende Phase ist die 5. Phase. Hier dürfen die Spieler nacheinander die Aktionen der vollbesetzten Orte nutzen, um Personenplättchen zu bekommen und ihre Klötze auf der entsprechenden Personenleiste vorzubewegen, was unterschiedliche Boni bringt, z.B. um bestimmte Aktionen mit dem Händler auf der Karte auszuführen (Bewegung auf Fluss oder Straße, Bau von Kontoren), um den Klotz auf der Entwicklungsleiste vorzubewegen, um die Sonderaktionen auf den erworbenen Orten zu nutzen oder um die Plättchen im Rathaus auf das entsprechende Ablagefeld der segensreichen Werke zu legen und den zugehörigen Bonus zu bekommen.

Will oder kann kein Spieler mehr Aktionen nutzen, folgt Phase 6, in der das gezogene Ereignis aus Phase 1 abgehandelt wird.

In der letzten 7. Phase wandert das Startspieler-Schild einen Platz im Urzeigersinn weiter, und die nächste Runde kann beginnen.

Nach der 18. Runde endet das Spiel, und der Spieler mit den meisten Kontoren erhält noch ein Bürgerplättchen. Wer nun die meisten Siegpunkte hat, gewinnt das Spiel. [bl]

 
  by Martin Klein* 

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Dieses Video gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gute Spielmechanik
geringe Wartezeiten
 
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Zufallsbalance kann frustrieren
keine Siegpunkteleiste o.ä.
 
   
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Benny: Was fällt mir ein, wenn ich Orléans höre? Johanna von Orléans, die hat aber mit dem vorliegenden Spiel leider nichts zu tun. Den Namen hat das Spiel nur, weil es in der Region rund um Orléans spielt. Die Spielmechanik hätte aber auch in jede andere Region gepasst und auch nicht zwangsläufig auf das Mittelalter ausgerichtet werden müssen. Aber was steckt eigentlich drin in der Spielschachtel?

Auf den ersten Blick haben wir es hier mit einem Bagbuilding-Game (Beutel-Zusammenstell-Spiel) zu tun, denn man muss sich im Laufe des Spiels einen Beutel mit Gefolgsleuten seiner Wahl zusammenstellen. Aber auf den zweiten Blick ist Orléans auch ein Workerplacement-Spiel, denn ich muss die gezogenen Personen möglichst geschickt verteilen. Diese zwei Mechanismen verbindet das Spiel, wie ich finde, sehr gut. Die Regeln werden auf 10 Seiten mit Bildern (ohne Spezialregeln für die einzelnen Ortskarten) gut erklärt, allerdings braucht man 2-4 Runden, um die Abläufe zu verinnerlichen. Wenn man dann auch die Bedeutung der Ortsplättchen gelesen hat, ist man ungefähr nach einem Drittel des ersten Spiels (6 Runden) im Spiel angekommen. Positiv zu nennen ist, dass man das Spiel bis auf Phase 5 gleichzeitig spielen kann und somit nur minimale Wartezeiten entstehen.

18 Runden dauert ein Spiel, das mag sich etwas lang anhören, und mit 90 Min. auf der Verpackung ist wohl auch eher die Mindestspieldauer angegeben, aber im Spiel selbst merkt man kaum, wie die Zeit vergeht, wen man auch sagen muss, dass das Spiel auf lange Sicht nur wenig Abwechslungsmöglichkeiten bietet.

Das Material ist gut verarbeitet, das Design eher Geschmackssache, aber für den Preis hätte ich mir schon eine Sortiereinlage in der Schachtel gewünscht statt der Tütchen. Auch eine Zählhilfe für die Siegpunktewertung am Schluss hätte ich gut gefunden, so muss man entweder ein sehr gutes Gedächtnis während der Rechnerei haben oder noch Papier und Stift holen.

Ein weiteres kleines Manko ist der Zufall, der ja für jedes Strategiespiel gefährlich werden kann. Es ist zwar relativ unwahrscheinlich, aber wenn man sich in der ersten Runde gegen das Anwerben eines Schiffers entscheidet und in der fortlaufenden Zeit keinen solchen zieht, ist man im Anwerben neuer Personen ziemlich eingeschränkt. In einer meiner Testrunden kam es vor, dass sich dieses Pech beim Ziehen durch das ganze Spiel gezogen hat, was dann für den Betreffenden ziemlich frustrierend sein kann. Man sollte also schon wissen, worauf es im Spiel ankommt, ansonsten haben Neulinge einen Nachteil gegenüber erfahrene Spieler.

Mein Fazit: "Orléans" ist insgesamt - trotz der Kritikpunkte - ein schönes Strategiespiel, das mit seinem relativ leichten Einstieg auch für anspruchsvolle Familien geeignet ist.
---

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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