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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
Kinder
KartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
(Karten, Würfel)
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Brain Games 
> www.brain-games.com
Autor: Meelis Looveer
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik

leer
     
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Om Nom Nom
 
Jagen und gejagt werden

Was macht den Jäger zum Gejagten? Natürlich die nächstgrößere Spezies in der Nahrungskette! Das Motto lautet: Mache so viel Beute wie möglich!   
 

     

So funktioniert's:
Die drei Spielpläne werden in der Tischmitte platziert. Jeder Spieler erhält ein farbiges Kartenset aus 6 Karten. Alle Würfel werden geworfen und auf die entsprechenden Felder der Spielpläne gelegt, also beispielsweise die gewürfelten Käse auf das Käsefeld. Nun beginnt das Spiel.

Jeder Spieler wählt verdeckt eine beliebige Karte aus seinem Kartendeck. Jedes Tier frisst in in seiner Art nur das in der Fressfolge jeweils unter ihm liegende Tier: Igel-Frosch-Fliege, Katze-Maus-Käse, Wolf-Hase-Möhre. Außerdem spielt die Farbe des Würfelmotivs später eine Rolle in der Punkteverteilung. Hat jeder Spieler verdeckt die gewählte Karte vor sich auf dem Tisch platziert, wird sofort gewertet. Zuerst wird die oberste Reihe der Spielpläne gewertet. Wolf-, Katze- und Igel-Karten werden in die obere Reihe gelegt. (Auch alle anderen Karten werden platziert.) Nun wird geschaut, ob sich in der jeweils darunter befindlichen Reihe potentielle Opfer befinden. Dies können sowohl Würfel, als auch eben gespielte Karten sein. 

Beispiel: Karin spielt eine Katze, Hans eine Maus, Tom einen Igel und Margit einen Wolf. In der Reihe unter Margits Wolf befindet sich keine Hasenkartem, aber drei Würfel. Sie erhält die Würfel. Unter Karins Katze liegt u.a. Hans' Maus-Karte. Sie wird Karin - zusammen mit den Mauswürfeln - als Beute überreicht. Hans hat nun keine Karte mehr und geht ebenfalls leer aus. Unter Toms Igel liegen hingegen drei Frösche. Das ist ein guter Fang für Tom!

Der Reihe nach werden nun alle Reihen abgearbeitet. In der unteren Reihe können sich nur Würfel befinden, da es keine entsprechenden Karten gibt. Es kann im Spiel auch passieren, dass Karten mehrerer Spieler auf einem Feld liegen. Dann wird die Beute gerecht geteilt. Überzählige Beute bleibt auf dem Spielplan liegen. Kann nicht geteilt werden, weil es zu wenige Beutetiere sind, gehen alle leer aus. Wurden alle Handkarten ausgespielt, setzt die Wertung der nun vor den Spielern liegenden Beute ein.

Wertung: Jeder Spieler erhält für jede erbeutete und eigene "überlebende" Karte einen Punkt. Für jeden schwarzen erbeuteten Würfel gibt es ebenfalls einen Punkt. Für jede rote Beute hingegen bekommt der Spieler zwei Punkte. Die Punkte werden in den beiliegenden Block eingetragen. Die Karten werden den Spielern wieder zugeordnet und die Würfel wieder bereit gelegt. Nach drei solchen Runden endet das Spiel. Sieger ist dann der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelle, einfache Spielidee
   mit thematischer Einbindung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
erinnert an ein erweitertes "Jagdfieber"
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ich geb ehrlich zu, der Name war´s, der unser Auge auf der Essener Spielemesse 2013 auf dieses Spiel lenkte. Als nächstes dann auch die leicht freche Grafik. Der hungrig-verbissen blickende Igel schaut auf den recht treuherzig drein sehenden Frosch, der sich wiederum sichtbar eine Platte macht, wie er denn die dümmlich guckende Fliege bekommt. Ein Fressfolge-Spiel also, die Nahrungskette lässt grüßen. Sofort kommt eine Erinnerung an "Jagdfieber" (> Testbericht) hoch. Ein Spiel, das bei gern gespielt wird, obwohl der Mechanismus erst einmal verstanden werden will. Und nun Om Nom Nom?

Zunächst fällt auf: Es gibt drei Spielpläne, Würfel, Karten und einen Block. Die Spielpläne sind den jeweiligen Folgetieren zugeordnet. Hier kann man nichts missverstehen. Die Würfel bilden die unterste und mittlere Beutegruppe. Der Rest kommt aus den Karten. Der Ablauf ist einfach. Die Würfel werden geworfen und verteilt. Sie bilden den ersten Anreiz zum Denken. Will ich den reichlichen Käse und spiele eine Maus aus? Dann muss ich damit rechnen, dass auch andere Spieler darauf scharf sind. Mit wie vielen werde ich wohl teilen müssen? Rentiert es sich noch, oder nehme ich gleich die Katze, um die ausgespielten Mäuse zu fangen? Diese Denkweisen verteilen sich über alle drei Spielpläne und werden vom jeweiligen Beuteangebot gelenkt. Ich denke, was Du denkst? Aber denkst Du auch, was ich denke, was Du denkst…was ich denke? Spiele dieser Art entwickeln immer einen gewissen Reiz.

Fangen spielen mit Karten. Om Nom Nom eignet sich in seiner einfachen Struktur wunderbar für Einsteiger und Familien. Dort funktioniert der Jagdgedanke recht gut. Ich selbst und meine Vielspielergruppen fanden das Spiel bereits zu einfach. Allerdings eignet es sich gut, um Kinder oder Nicht- und Wenigspieler auch an die Spielerei als solche heranzuführen. Leicht erklärbar, leicht erlernbar, leicht spielbar.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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