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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Zoch Spiele  ..i..
Autoren: Carmen Kleinert, Klaus Zoch
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Oh nein!
Die Schnackelstein!

 
Die Bodenschatz-Hatz
Die Maulwürfe sind unterwegs... doch was ist das? Hat die alte Frau Schnackelstein doch Edelsteine im Boden vergraben... Keine Frage, die müssen weg!
 
     

Jeweils vier Gänge stehen den Spielern zur freien Verfügung, um dort graben zu können. Gegraben wird, indem ein Buddelplättchen langsam in einen beliebigen Gang geschoben wird. So bewegt sich der jeweilige Maulwurf im Gang vorwärts. Das erste Plättchen jedes Spielers muss dabei ein Wurm- oder Käferplättchen sein.



- Erscheint der Maulwurf beim Schieben in einem der Löcher (Nasenspitze reicht), kann er sich die entsprechenden Edelsteine nehmen. Rote Edelsteine behält er für sich. Blaue Edelsteine werden verschenkt, an jeden Mitspieler einen. Farblose Edelsteine werden zusätzlich mit den Edelsteinen einer Farbe vom Baumstumpf belohnt.



- Erscheint in einem der Löcher beim Schieben ein gelber Wurm, freuen sich alle. Der Spieler darf ein weiteres Plättchen in einen beliebigen Gang schieben.

- Erscheint in einem der Löcher aber ein blauer Käfer, dann muss der betreffende Spieler einen seiner Edelsteine an den Vorrat auf dem Baumstumpf abgeben.

- Schaut ein Maulwurf zum Gang-Ende heraus, wird er als Blockade umgedreht und an den Gang-Anfang gesetzt. In diesen Gang darf nun kein Plättchen mehr geschoben werden.

Das Spiel endet, wenn der letzte der vier Gänge blockiert wurde. Dann zählt jeder Spieler seine Steine. Der Spieler mit den meisten Steinen gewinnt. Für kleine Kinder ab 4 Jahren kann ohne die Verwendung der Würmer, Käfer und des Baumstumpfes gespielt werden. Und auch die Edelstein-Aktionen entfallen dann. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Material in Design
   und Qualität sehr gut


ENDE
  MINUS:
MINUS:
nicht mehr so locker wie
   der Vorgänger


leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Ich verschaffe mir gerade einen kleinen Überblick vom Material und bin überrascht. Unsere Freunde der letzten Spiele sind wieder mit dabei. Streifentoni und Karolinchen (gleichnamige Spiele gibt es bereits), begleiten uns auch durch dieses neue Spiel von Zoch. Ein weiterer Aspekt sorgt für Überraschung: Die Verwandtschaft zum Kinderspiel des Jahres 2011, "Da ist der Wurm drin" (> Test), lässt sich nicht leugnen. Derselbe Spielplan mit den unterirdischen Bahnen wurde erneut verwendet und mit einer neuen Grafik, einer neuen Verankerung und einem neuen Spielgeschehen unterlegt. Das Dream-Team „Kleinert & Zoch“ steht erneut für Spiel und Spaß am Spiele-Tisch. Dabei bleibt sich auch das Material treu: schönes Design, nette (etwas erzwungen wirkende) Spielgeschichte, klar strukturierte Anleitung und durchdachter Ablauf. Falsch machen kann man hier beim Kauf nichts.

Und die Spielidee? Die Geschichte erzählt uns, dass Frau Schnackelstein Edelsteine versteckt hat, die nun stören und gemeinsam ausgegraben werden sollen. Auch wenn jeder Spieler für sich spielt, kann jeder alles nutzen, um den eigenen Sieg zu fördern. Wie auch im ersten unterirdischen Spiel werden kleinere und größere Streifen in die Gänge eingeschoben. In jedem Gang befindet sich ein kleiner Maulwurf, der durch die Streifen unterschiedlich weit vorwärts geschoben wird. Ziel dabei ist es, die Maulwürfe an manchen Löchern zielgerichtet auftauchen zu lassen, um Edelsteine einzusammeln oder aber ebenso zielgerichtet nicht die Löcher zu treffen, um andere Edelsteine nicht verschenken zu müssen. Gerade letzteres entpuppt sich als witzige Regel, um dem Spiel etwas Spieltiefe und Schadenfreude zu verleihen. Generell geht es darum, die meisten Edelsteine sammeln.

Das Spiel ist für etwas größere Kinder und ihre Familien konzipiert. Die Fähigkeit, nicht sichtbare Entfernungen einzuschätzen, muss also wenigstens schon ansatzweise entwickelt sein. In Perfektion aber fällt es zeitweise selbst Erwachsenen schwer, die richtige Streifen-Länge zu wählen. Zu kurz, zu lang, erlebtes Lernen könnte man fast sagen. Da jeder jeden Gang nutzen kann, fallen die Überlegungen recht einfach aus? Kann ich überhaupt ein lukratives Loch in einem beliebigen Gang erreichen? Sollte ich so knapp vorlegen, dass der andere Spieler Edelsteine verschenken muss? Welche Länge muss ich wählen? Die nebenbei auftauchenden Würmer und Käfer bringen dabei noch zusätzliche Aspekte, da sie zum Abgeben von Steinen zwingen oder einen weiteren Zug ermöglichen.

Dieses Spieldenken nimmt dem Spiel den eigentlich kindlich anmutenden Spielreiz. Denken, gutes Schauen, ein wenig Frust-Resistenz beim Abgeben der Edelsteine und ein wenig Planung sind bereits gefragt. Zielt es wohl auf die nun schon größer gewordenen Wurmliebhaber hin? Tatsache ist jedoch, dass mindestens drei Spieler, besser noch vier, teilnehmen sollten, um optimalen Spielspaß zu erreichen. Hier zahlt sich das Gerangel um die Löcher ordentlich aus und jeder wird mal gezwungen, einen eher ungeliebten Zug zu machen. Genau das aber macht auch den eigentlichen Spielreiz aus. Das Taktieren mit den Längen und Möglichkeiten macht Spaß, ist aber eben doch nur für größere Kids geeignet. Insofern ergänzen die Spiele eher einander, als dass sie miteinander konkurrieren. Obwohl ich trotzdem sagen muss, dass ich das ehemalige Spiel des Jahres 2011 dem neuen Spielablauf vorziehe. Was letztlich auch unsere Testkinder bestätigten. Die Leichtigkeit ging verloren. Das mag nicht jeder.

Fazit: "Oh nein! Die Schnackelstein!" ist ein Kinderspiel für größere Kinder im Grundschulalter, in dem es rund ums Einschätzen von versteckten Längen und Entfernungen geht. Die Leichtigkeit des reinen Kinderspieles im Vergleich zu „Da ist der Wurm drin“ hat sich deutlich verringert. Es wirkt etwas denklastiger und irgendwie vernünftiger. Oh, nein! Der Wurm wächst mit?.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
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