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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: iello / HUCH!  ..i..
Autor: Antoine Bauzua
Grafik: Jérémie Fleury
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Oceanos
 
Taucht ein in die Tiefen des Meeres!
Der Ozean. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des U-Bootes "Jaws", das sich mit seiner Besatzung aufmacht, die Tiefen der Weltmeere zu erkunden...
 


     
... Und in der Tat gibt es im neuen Spiel von Antoine Bauza eine Menge zu sehen. Wunderschöne Korallenriffe, versunkende Schätze und die herrlichen Geschöpfe des Meeres. Es wird also Zeit, die Periskope zu polieren, das Boot vollzutanken und den Taucheranzug auf Vordermann zu bringen… Hoffentlich lauern uns keine Kraken auf. Immer diese Kraken!
 
Jeder Spieler bekommt das U-Boot seiner Farbe und baut es in der niedrigsten Konfiguration zusammen. Das Taucher- bzw. Kraftstoffplättchen wird auf die entsprechende Stelle in das U-Boot gelegt. Jetzt müssen nur noch zufällig drei Krakenplättchen unterschiedlicher Größe gezogen, und die Schatzplättchen in den dazugehörigen Beutel gegeben werden.
 

Der Grundaufbau des U-Bootes
 
Das Spiel geht insgesamt über drei Phasen, in Folge deren wir uns immer tiefer in den Ozean vorwagen. In jeder dieser Phasen werden insgesamt fünf Runden gespielt. Zunächst wird der Expeditionskapitän gewählt. Die Entdeckerkarten werden in drei Stapel für die jeweiligen Phasen sortiert und gemischt. Auf den Karten sind Meerestiere, Kristalle, Schatztruhen, Korallenriffe, Krakenaugen und/oder Upgrademodule abgebildet. Eine Runde besteht aus genau fünf Zügen:
 
1.) Der Expeditionskapitän verteilt die Karten der jeweiligen Phasen. Jeder Spieler erhält genau eine Karte mehr als seine U-Bootkonfiguration zulässt (zu Beginn des Spieles sind dies genau zwei). Der Kapitän selbst gibt sich keine Karten.
 
2.) Jeder Spieler sucht sich eine Entdeckerkarte aus, die er behalten möchte und legt diese verdeckt vor sich aus. Die übrigen Karten gibt es zurück an den Kapitän.
 
3.) Alle Spieler decken ihre Karten auf und legen diese vor sich ab. Dabei gelten folgende Setzregeln:
- Die Karten werden immer von links nach rechts angelegt und dürfen während des Spiels nicht mehr versetzt werden.
- Die Karten der zweiten Phase werden unter die Karten der ersten Runde gelegt. Analog dazu bilden die Karten der letzten Phase den untersten Bereich. Auf diese Weise baut sich jeder Spieler seinen eigenen Ozean zusammen.
 
In der zweiten Runde werden die Karten in der zweiten Reihe ausgelegt.
 
4.) Der Kapitän sucht sich nun ebenfalls eine Karte aus denen aus, die er von den Spielern erhalten hat. Diese spielt er sofort aus.
 
5.) Der Spieler links vom aktuellen Kapitän wird der neue Kapitän und die nächste Runde beginnt.
 
Zudem kann jeder Spieler während jedes Zuges folgende zusätzlichen Aktionen durchführen:
- Sobald ein Spieler eine Karte mit einer Basis ausspielt, kann er (sofern er vorher auch eine Karte mit einem Kristall ausgespielt hat) eines seiner U-Boot-Teile auf das zweite Level upgraden. Um ein Teil des U-Bootes vom zweiten auf das dritte Level zu verbessern, braucht der Spieler zwei Kristalle unterschiedlicher Farbe.

Der Spieler hat eine Basisstation ausgelegt. Da er vorher den grünen Kristall spielte, kann er sein U-Boot verbessern.
 
- Er kann eines oder mehrere (je nach Upgradelevel) Treibstoffplättchen um mehrere Karten auszuspielen. Das jeweilige Treibstoffplättchen legt er auf die entsprechende Karte.


Der Spieler entscheidet sich für die Verbesserung des Treibstoffsmodul. Ab jetzt kann er pro Phase zwei zusätzliche Karten ausspielen.
 
- Spielt ein Spieler eine Karte mit einer Schatztruhe aus, kann er einen seiner Taucher auf diese legen. Sie bleibt bis zum Ende des Spieles dort liegen. 
 
Am Ende jeder Phase werden folgende drei Schritte durchgeführt
1.) Jeder Spieler hat noch einmal die Möglichkeit (sofern er noch einen ungebrauchten Kristall zur Verfügung hat) sein U-Boot zu verbessern.
  
2.) Die Spieler erhalten Siegpunkte für:
a) jedes entdeckte unterschiedliches Meerestier (je noch Level des U-Bootes kann nur eine bestimmte Anzahl an Tieren berechnet werden) - jeweils 2 Punkte.
b) Das Level des U-Bootpropellers (0, 2 oder 5)
c) Der Spieler mit den meisten Krakenaugen bekommt Minuspunkte entsprechend dem vor dem Spiel gezogenem Krakenplättchen der jeweiligen Runde.
 
3.) Der Spieler bekommt alle seine Treibstoffplättchen zurück und legt sie in sein U-Boot. Sie können in der nächsten Phase wiederverwendet werden.
 
Am Ende der letzten Runde gibt es noch zwei zusätzliche Wertungen. Man erhält pro Koralle auf dem größten zusammenhängenden Korallenriff einen Punkt. Zusätzlich kann man sich für jeder Schatztruhe, auf der ein Taucher liegt und für jede Schatztruhe, die sich auf Karten direkt über den Taucher befindet eine Schatzplättchen aus dem Beutel ziehen.


Der Spieler hat seinen Taucher gespielt. Am Ende des Spieles bekommt er genau zwei Schatzplättchen (für die Truhe auf der Karte des Tauchers und für die Truhe genau über der Karte des Tauchers).
 
Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt das Spiel. Bei einem Unentschieden entscheiden die meisten Upgrades des U-Bootes. [mk]

 

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
wunderschöne Grafik lässt die Spieler
   thematisch in das Spiel eintauchen
einfache Regeln, Draftsystem
   funktioniert einwandfrei
kurzweilig
..
  MINUS:
MINUS:
Qualität der Karten eher schlecht, die U-
   Boote lassen sich nicht
   gut zusammensetzen
Spielspaß nach einigen Partien
   doch stark abnehmend
Zweispielervariante überflüssig

eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Matthias: Als ich auf der Essener Messe SPIEL 2016 "Oceans" entdeckte, lachte mich sofort die wunderschöne Grafik der Verpackung von Jérémie Fleury an. Allein deswegen war eine Testrunde eigentlich unvermeidbar. Dies sollte nur ein kleiner Vorgeschmack sein, denn das Spiel selbst ist wirklich eine Augenweide. An den liebevoll gestalteten U-Booten im Steampunkstil konnte ich mich wirklich nicht satt sehen. Auch das erste Testspiel (in einer Fünfer-Runde) hat mich begeistert.
 
Nun, Antoine Bauza hat das Draftsystem bei "7 Wonders" salonfähig gemacht. So wundert es nicht, dass es auch bei "Oceans" tadellos funktioniert. Nach einer schnellen und einfachen Erklärung spielt sich das Spiel sehr flüssig und ohne jegliche Downtime. Als Spieler fragt man sich ständig, welche Karten man dem Kapitän zur Verfügung stellen soll. Im Gegensatz zu "7 Wonders" muss man hier nicht nur die Taktik der direkten Sitzpartner verfolgen, sondern wirklich alle Mitspieler im Blick haben.
 
Trotz des soliden Gameplays hat das Spiel aber auch einige "Schönheitsfehler". So schön das Spielmaterial optisch auch ist, zeigt es doch einige Qualitätsmängel. Die einzelnen U-Bootteile passen leider nicht perfekt zusammen. Manchmal muss man zwei Teile schon mit Gewalt zusammendrücken, während andere so locker sitzen, dass man befürchten muss, das U-Boot schlage jede Sekunde Leck. Auch die dünnen Karten (Hallo "7 Wonders"...) sind nicht robust gegen äußere Einflüsse und schon nach ein paar Partien zeigen sie schnell Abnutzungserscheinungen.
 
Apropos Abnutzungserscheinungen. Hier offenbart das Spiel seine zweite Schwachstelle. Denn nach einigen Partien baut der Spielspaß doch ab und es fühlt sich sehr repetitiv an. Dies liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass alle U-Boote, so schön divers sie auch gestaltet sind, alle die gleichen Eigenschaften haben. Es ist im Endeffekt völlig egal, ob man sich für "Jaws" oder "Nanshé" entscheidet. Der Reiz andere Taktiken mit diversen U-Booten auszuprobieren verläuft folgerichtig im Sande.
 
Alles im allem ist "Oceans" dennoch ein schönes, solides Familienspiel, mit dem man nichts falsch macht und das auf jeden Fall seine Freude finden wird. Dewegen gibt es von mir insgesamt dann sechs von zehn Taucherglocken, von meinen Kollegen (s.u.) sogar eine mehr. Schiff ahoi und Petri heil!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND
...
   Jürgen
   Karsten
   Torsten
   Matthias
Ende
 
 

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