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Spiel-Fakten:

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Genre: Lernspiel, Kinder
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: IQ-Spiele  ..i..
Autorin: Susanne Galonska
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
 
  Nuschel doch mal!
 
Sprachspaß mit dem Quatschkasper
Bei diesem Spiel ist alles erlaubt: Lispeln, flüstern, schreien, zischen, lallen. Der Quatschkasper gibt Gelegenheit zu sprechen wie man Lust hat.
 

     

"Was hast Du gesagt? Jetzt nuschel doch nicht so!" - Sprachprobleme haben viele Ursachen. Regionale Dialekte, integrationsabhängige Sprachbarrieren, krankheitsbedingte Aussprachefehler oder Probleme in der Hörwahrnehmung beeinflussen die Aussprache eines Menschen bereits in frühester Kindheit.


Verschiedene Begriffe sind in diesem Spiel auf den Bilderkarten gezeichnet. Die Kinder sollen die Wörter auf unterschiedliche Art und Weise aussprechen.

Zu spät erkannt, kann dies zu Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben führen; Probleme im Schulalltag sind oft die Folge. Denn was anfangs noch lustig klingt (wer hat noch nie geschmunzelt, wenn jemand stark lispelt?), kann im Erwachsenenalter zu einer ausgeprägten sozialen Distanz führen. Frühzeitiges Handeln und gezieltes Üben kann dem entgegenwirken. Bei der Sprachtherapie wird die richtige Lautbildung geübt und altersgerecht vermittelt. Genau hier setzt das kleine Lernspiel "Nuschel doch mal" ein.

So funktioniert's:
Die Bilderkarten werden gut gemischt und als verdeckter Stapel in die Tischmitte gelegt. Aufgabe der Kinder ist es, jeweils das Wort zu nennen, das durch ein Bild auf der gezogenen Karte zu sehen ist.


Der Würfel gibt vor, wie man sprechen soll.

Der Startspieler wirft der Würfel. Auf dem Würfel befinden sich verschiedene Symbole, die je eine Sprach-Aufgabe darstellen:
- Schnecke: gaaaanz laangsaam sprechen!
- Schnellzug: ganz schnell sprechen!
- Quatschkasper: sprechen , wie man Lust hat! Wie wäre es einmal mit heraushängender Zunge oder genuschelt, mit zusammengepressten Zähnen oder weit geöffnetem Mund?

Nach dem Beenden der Karten-Aufgabe wird der Würfel an den nächsten Spieler weitergegeben. Sind die Karten durchgespielt, endet das Spiel.

Fortgeschrittenen-Variante: Der aktive Spieler würfelt und zieht verdeckt eine Karte, die nur er sehen darf. Dann spricht er das Wort so aus, wie es das Würfelsymbol fordert. Die anderen Spieler versuchen nun den gesuchten Begriff zu erraten. Erst danach darf der nächste Spieler würfeln. Auch hier wird so lange gespielt bis der Kartenstapel aufgebraucht ist. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
therapeutische Lernspielidee
   zur Sprachförderung
fördert die Sprache auf
   witzige Art und Weise
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer geringe Kartenanzahl
zusätzliche Wortbezeichnungen
   wären auf den Karten hilfreich
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  "Nuschel doch mal" bietet die Möglichkeit, therapeutisch oder vorbeugend einen bewussten Umgang mit der Sprache zu erlernen und die Hörwahrnehmung zu stärken. Das für Kleinkinder gestaltete Kartenmaterial bietet dazu einen gelungenen Ansatz. Das Regelwerk ist kurz und auch für 4jährige leicht zu erlernen.

Die 36 Karten enthalten die grundlegenden Buchstabenkombinationen, dürften aber durchaus noch um einige Karten erweitert werden, um verschiedene problematische Buchstabenverbindungen aufzugreifen - Platz genug wäre in der kleinen Schachtel dafür noch. Die Spielzeit ist mit ca. 15 Minuten für 4jährige absolut ausreichend.

In unseren Testgruppen konnte festgestellt werden, dass einige der Motive mit unterschieden Worten benannt wurden. So wurde der Anorak auch als Jacke bezeichnet und die Amsel als Vogel. Im Vorfeld sollte man den Kindern die Karten mit der richtigen Bezeichnung und der richtigen Aussprache vorstellen. Eine zusätzliche Wortbezeichnung auf den Karten wäre jedoch noch praktischer gewesen, als die beigefügte Wortliste.

Das Spiel selbst macht Spaß, vor allem in der Gruppe der Vorschulkinder. Die Kleinen lassen sich gut auf den vom Kasper geforderten "Sprach-Quatsch" ein und gerade die Variante "Ratet mal, was das heißen soll!" führt zu ausgelassenen Späßen in der Runde. Zum Teil mussten ruhigere Kinder jedoch angeleitet werden, um weitere Sprachideen auszuprobieren.

Insgesamt ist "Nuschel doch mal" als schönes, kleines Spiel zur Stärkung der Sprachkompetenz zu empfehlen - für Zuhause oder auch in einer Kinder- bzw. in einer therapeutischen Einrichtung.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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