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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Ludonaute / Asmodee  ..i..
Autor: Gary Kim
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
20 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Nomaden
...

Ein Trank, und los geht die Reise!
Wenn die Nacht kommt,  sitzen wir gemütlich um das knisternde und wärmende Lagerfeuer. Der vom Schamanen gebraute Trank ist stark und verfehlt nicht seine Wirkung. Irgendwie wird uns schummrig... Was geschieht mit uns? Die Nomaden erzählen von ihren Legenden und singen Lieder, aber von allen erreichen uns nur Bruchstücke...
 
 
Zuerst baut man das gemütliche Lagerfeuer auf, mischt alle Mond-, Story- und Jokerplättchen und verteilt diese zu acht Stapeln mit jeweils 14 Plättchen. Die Legenden- und Liederkarten werden um den Spielplan verteilt.



Alle acht hellblauen Nomadenscheiben werden um das Lagerfeuer auf den Plätzen vor den gerade verteilten Stapeln gelegt. Nun sucht sich jeder Mitspieler eine Spielfigur (Heldenkarte)  und die dazugehörigen Spielerscheiben aus und legt die Karte mit der wachen Seite vor sich ab. Die fünf Abenteurer locken uns, wie bereits bei Oh Captain!, mit verschiedenen Sonderfähigkeiten. Die schwarzen Scheiben gehören zu Ulrich, der einmal pro Zug zwei statt einer Scheibe in der Bewegungsaktion fallen lassen darf. Mit Moon und den lila Scheiben darf man vor dem eigenen Zug den Lys-Marker um ein Feld bewegen, Red erlaubt es, nach dem Bewegen eine eigene rote Scheibe von einem Scheibenstapel nach oben zu legen. Ein Feld überspringen darf man mit den gelben Scheiben von Siana, und wer mit dem grünen Nostromo spielt, erhält drei Spielerscheiben.



Bei weniger als fünf Mitspielern werden die nicht ausgesuchten Abenteurerkarten auf die schlafende Seite gedreht und neben das Spielbrett gelegt. Es werden jetzt noch alle farbigen Spielerscheiben, auch die der schlafenden Abenteurer, verteilt. Der Startspieler legt seine erste Scheibe auf einen beliebigen Nomaden, dann folgt der nächste Spieler mit seiner Scheibe, zum Schluss werden noch  die der schlafenden Abenteurer verteilt. Hierfür gilt nur die Regel, dass bei dem Spielaufbau kein Stapel mehr als vier Scheiben enthalten darf.  Während des Spiels dürfen beliebig viele Scheiben übereinander liegen. Auch zwei gleichfarbige Scheiben in einem Scheibenstapel sind erlaubt. Dann noch den Lys-Marker an einen der Stapel gelegt, und schon geht es los.



Nun bewegen sich unsere Helden, indem man sich einen Scheibenstapel, in dem die eigene Spielerfarbe vertreten sein muss, aussucht, diesen aufnimmt und dann mit oder gegen den Uhrzeiger auf jedem folgenden Stapel eine Scheibe  fallen lässt, bis alle verteilt sind. Sollte die letzte Scheibe an dem Stapel der wartenden Lys enden, muss man Lys versetzen und sich dann das oberste Storyplättchen nehmen. Nun erhalten alle Abenteuer,  die oben auf einem Scheibenstapel liegen, ein Storyplättchen. Die Storyplättchen für unsere schlafenden Abenteurer werden  aus dem Spiel genommen, Nomaden gehen immer leer aus. Sollte ein Mondplättchen verteilt werden, kommt dieses auf das Mondfeld des Spielplans. Der Abenteurer geht in diesem Fall leer aus. 



Anstelle einer Bewegung kann man aber auch die Bruchstücke (Symbolplättchen) der gehörten Legenden oder Lieder niederschreiben. Hierfür legt man die gesammelten Storyplättchen entsprechend der Angabe auf den Legendenkärtchen ab. Allerdings darf man immer nur eine Karte einer Legende besitzen. Dafür ist eine Aufwertung durch Abgabe der Differenz von den entsprechenden Storyplättchen möglich. Diese Aufwertung ist bei den Liedern jedoch nicht möglich. Hat man erst einmal ein Lied niedergeschriebenen,  bleibt einem dieses das ganze Spiel erhalten.  



Noch kurz zurück zu den Mondplättchen.  Liegen vier Plättchen auf dem Mondfeld, ist der Mond aufgegangen, und es kommt zu einer Zwischenwertung. Nun zählt jeder die Punkte seiner bereits niedergeschriebenen Lieder und Legenden zusammen und zieht die einzelnen, noch nicht eingetauschten, Storyplättchen ab, da diese jeweils ein Minuspunkt zählen. Wer nun die meisten Punkte hat, erhält drei Mondplättchen,  derjenige mit den  zweitmeisten ein Mondplättchen. Diese Mondplättchen sind für die Endwertung wichtig,  pro gesammeltem Mondplättchen erhält man einen Siegpunkt.



Das Spiel endet sofort, wenn nur noch zwei Stapel mit Storyplättchen am Lagerfeuer liegen. Dann addiert man die Punkte der gesungenen Lieder, niedergeschriebenen Legenden und gesammelten Mondplättchen und zieht davon noch eventuell vor einem liegende Bruchstücke ab. Der Abenteurer mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel. [nm]
 
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  PLUS:
PLUS:
tolle Fortsetzung von "Oh Captain!"
s
chneller Spieleinstieg 
optisch erneut sehr schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Die Protagonisten aus Nomaden sind uns bereits bestens aus Oh Captain! (> Testbericht) bekannt.  Nachdem wir erfolgreich die Nukha-Höhle erforscht haben und auf die Nomaden gestoßen sind, haben uns diese bis nach Kokota geführt. Das Spiel Nomaden beginnt nach dem Betreten der Stadt und weiteren gefundenen Hinweisen, die auf ein Fortsetzen der Reise neugierig machen.  Nun machen wir uns aber erst einmal daran, die Legenden von Luma besser kennenzulernen. Dafür setzen  wir uns gemütlich an das wärmende Lagerfeuer, trinken den Trank des Schamanen und lauschen angeduselt den Geschichten und Liedern. 

Die Geschichtenkärtchen sind wirklich sehr schön illustriert. Auch wenn man diese aus der Welt von Luma -noch nicht- alle kennt, erwecken die Karten die natürliche Neugier. Die Legendenkarten verändern sich, es sind kleine, auf vier Karten dargestellte, Geschichten. So erfahren wir nun auch, warum das Schiff unserer Helden in einen Strudel kam...

Leider ist dieses Spiel nur für maximal fünf Spieler ausgelegt.  Die Figur der Lys spielt aktiv nicht mit, da sie den Trank des Schamanen abgelehnt hat und ihre eigenen Nachforschungen anstellt. Alle anderen Abenteurer kommen mit einer Sonderfähigkeit daher, die bei "So spielt man" erklärt wird. Diese Sonderfähigkeiten sind alle gut und ausgeglichen, so fällt die Entscheidung wirklich schwer.

Das Spielpinzip selbst ist einfach. Man muss sich immer zwischen zwei Aktionen entscheiden. Wenn der Stapel mit den Spielerscheiben während der Bewegungsaktion verteilt wird, schnappt man Bruchstücke der Legenden oder Lieder auf. Allerdings profitieren auch alle anderen Abenteurer, die oben auf dem Scheibenstapel liegen, von den Storyplättchen.  Wurden genügend Bruchstücke, hier genannt Storyplättchen, gesammelt, kommt die andere mögliche Aktion ins Spiel und man schreibt die gehörte Legende bzw. das gehörte Lied nieder. Hierfür werden die gesammelten Storyplättchen in die passenden Legendenplättchen getauscht und zur Seite gelegt. Sammelt man weitere Storyplättchen von Legenden, die bereits aufgeschrieben sind, ist nur die Differenz zum nächsten Kärtchen abzugeben. Etwas taktisch zu spielen lohnt sich auf jeden Fall, denn wenn es offensichtlich ist, dass jemand eine bestimmte Sorte Storyplättchen sammelt, sollte man sich gut überlegen, ob man demjenigen noch weitere passende Storyplättchen in die Hände spielt. Genauso lohnt es sich den Lys-Marker im Auge zu behalten. Endet der eigene Bewegen-Zug bei den Storyplättchenstapel,  den Lys fest im Blick hat, darf man sich immerhin ein Storyplättchen aussuchen. Und wenn nur noch ein Mondplättchen für eine Zwischenwertung fehlt, die sich für einen lohnen würde, ist man natürlich versucht,  diese auszulösen.  Vor allem da diese Zwischenwertung bis zu drei wichtige Siegpunkte bringen kann.

Und sobald nur noch zwei Stapel mit Storyplättchen am Lagerfeuer liegen endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten fertigen Legenden gewinnt, allerdings werden die noch nicht eingetauschten Storyplättchen entgegengerechnet. Das Erzählen der Legenden und Singen der Lieder dauert  je nach Mitspieler zwischen 20 und 40 Minuten.  

Optisch steht Nomaden Oh Captain! in nichts nach. Die begonnene Geschichte geht für mich schlüssig weiter, es ist aber auch als Einzelspiel für Familien interessant. Da ich sehr gespannt bin, wie sich die Reise fortsetzt, erhält dieses Spiel von mir sehr gute  8 Punkte. 

Anmerkung: Ludonaute hat auf der Suche nach der Weiterererzählung der Geschichte, dass die Reise der Nomaden wiederspiegelt, das bereits 2015 erschienene Spiel Jeju Island entdeckt. Dieses Spiel wurde passend zum Thema umgearbeitet.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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