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Spiel-Fakten:
    
    
Genre: Party
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Ravensburger
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Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:

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Nobody is perfect
kompakt
Von Düffeln,
Botten und Tenakeln
Sagt
nicht, ihr kennt diese Begriffe
etwa nicht?! Na, dann geht es
euch wie den meisten anderen!
Also ist ein feines Näschen beim
Erraten der Definitionen
gefragt!

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So funktioniert's:
Die 228
Begriffskaten (jeweils mit 2 außergewöhnlichen
Wörtern und ihren Bedeutungen) werden verdeckt
gemischt. Jeder Spieler erhält 3 Handkarten
sowie ein Set aus Buchstabenkarten in der Anzahl
der Spieler. Der aktive Spieler ("Mr. Perfect")
wechselt rundenweise. Er legt seine Handkarten
zur Seite, zieht stattdessen eine neue Karte vom
Stapel und wirft den Spezialwürfel.

Die Begriffskarten zeigen
jeweils 2 Begriffe und ihre Definition. Mit welcher
Farbseite gespielt wird, wird vor Spielbeginn
festgelegt. |
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- Zeigt der Würfel "ABC", liest er den Begriff
vor, der mit der Farbe unterlegt ist, für die
sich die Spieler vor Spielbeginn entschieden
haben (gelb oder rosa). Die Definition bleibt
geheim.
- Zeigt der Würfel "abc abc", liest er die
Definition vor; der Begriff bleibt geheim.
- Ist ein "plus"-Zeichen hinter dem Würfelcode
zu sehen, so zieht der Spieler zusätzlich eine
weitere verdeckte Handkarte, die er zu seinen
momentan abgelegten Handkarten hinzufügt. Wieder
liest er - je nach Zeichen - den Begriff oder
die Definition einer neuen Karte vom Stapel vor.

Der Würfel
bestimmt, ob Begriffe oder ihre Definitionen gesucht
sind. |
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Von ihren Handkarten wählen die Mitspieler ("Bluffer")
nun jeweils eine Karte aus, deren Begriff bzw.
Definition (wieder in der vorher festgelegten
Farbe) ihrer Meinung nach am besten zu der des
aktiven Spielers passt. Der aktive Spieler
sammelt die verdeckten Vorschläge der Mitspieler
ein, fügt die eigene Karte hinzu, mischt sie und
liest dann die Begriffe bzw. Definitionen der
Reihe nach vor. Dabei wird jedem Begriff / jeder
Definition ein Buchstabe zugeordnet.
Die Mitspieler legen nun verdeckt die
Buchstabenkarte aus ihrem Set verdeckt vor sich
aus, von der sie glauben, dass sie der richtigen
Lösung entspricht. Danach offenbart der aktive
Spieler die korrekte Antwort.

Bei 6 Spielern kommen alle
Buchstabenkarten zum Einsatz, ansonsten werden immer so
viele benötigt, wie Spieler teilnehmen. |
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Der aktive Spieler erhält in seiner Runde als
"Mr. Perfect" keine Punkte. Die Bluffer hingegen
erhalten jeweils 1 Punkt, wenn sie auf die
korrekte Lösung getippt haben. 1 Punkt gibt es
auch immer dann für jeden falschen Tipp eines
Mitspielers auf die eigene ausgespielte Karte.
Anschließend wird der nächste Spieler "Mr.
Perfect".
Je nach Spieleranzahl endet die Partie nach
einer festgelegten Rundenzahl. Wer die meisten
Punkte sammeln konnte, gewinnt.
[ih] |
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
Ratespiel mit "Aha"-Effekt
nun auch für weniger kreative
Spieler geeignet
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
verwässert das Grundkonzept
mitunter etwas "trocken"
leer |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Wie es der
Zusatz "kompakt" im Spieletitel bereits vermuten
lässt, handelt es sich bei dieser Edition des
Partyklassikers um eine abgespeckte Variante des
bekannten Grundspiels. Besondere Ereignisse oder
Ja-/Nein-Aufgaben sind nun nicht mehr auf den
Spielkarten vertreten, man konzentriert sich auf
weitestgehend unbekannte Begriffe und ihre
Definitionen.

Was immer den Reiz von "Nobody is perfect"
ausgemacht hat, war der spontane Umgang der
Spieler mit den ihnen vorgestellten Aufgaben.
Eine unbekannte Vokabel musste mit einem
kreativen Erguss an abstrusen, aber dennoch
glaubwürdig wirkenden Erklärungen beantwortet
werden. Ja, die Kreativität der Spieler war das,
was dem Spiel einen besonderen Witz bescherte.

Anscheinend traut man den Spielern der
"kompakt"-Version keine Eigenleistung mehr zu.
Statt eigene Definitionen auf kleine Zettel zu
schreiben, werden nun einfach, in bester "Wie
ich die Welt sehe"-Manier, passende Handkarten
mit vorgefertigten Lösungen ausgelegt. Positiv
wirkt sich das auf die Spielgeschwindigkeit aus;
lange Nachdenkzeiten entfallen. Auch weniger
kreative Teilnehmer kommen nun schneller zum
Ziel, ohne sich in irgendeiner Form blamieren zu
müssen. Geschenkt. Und doch verliert der
Klassiker an Reiz.

An der Aufgabenanzahl liegt es nicht; hier sind
im kleinen Kästchen genügend Karten vorhanden,
um auch dauerhaft ohne schnelle Wiederholung
spielen zu können. Nein, der Grund ist ein
anderer. Vorgefertigte Karten auszuspielen ist
nämlich ganz einfach nicht mehr so erfrischend,
wenn es ums "bluffen" geht. Echte "Bluffs" sind
eigentlich gar nicht mehr möglich. Stattdessen
rät man nun, welche verrückte Antwort aus den
Alternativen wohl die richtige ist. Da bleibt
der spontane Spaß dann doch öfters auf der
Strecke; die "kompakt"-Variante spielt sich
insgesamt eher trocken (im Stil von Quizspielen
wie "Schotts Sammelsurium" oder "Genial
daneben"); die Raterei wird dabei zum
Glücksspiel, denn das Enttarnen falscher
Antworten ist reiner Zufall, kennt man die
korrekt Antwort nicht.

Sagen wir einmal so: Wer leicht zugängliche
Ratespiele mit "Aha"-Effekt bei den Lösungen
mag, der erhält mit "Nobody is perfect kompakt"
einen netten und vor allem preisgünstigen
Vertreter dieses Genres, der sich zudem gut mit
auf Reisen nehmen lässt. Wer jedoch auch nur ein
Fünkchen Kreativität im Blut, sollte dann
doch besser zum "großen" Spiel greifen (oder die
"kompakt"-Variante nach den klassischen Regeln
spielen), denn wird so gespielt, wie es die
Spielanleitung vorsieht, wird das einfache, aber
geniale Ursprungs-Bluff-Konzept - nach meinem
Geschmack - zu stark verwässert.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
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