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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
(Original: 1997)
Verlag: iello
Autor: Stefan Dorra
Illustration: Biboun
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Njet!
...

Nein! Nein!! Nein!!!

Es gibt keine vier Punkte für einen Stich! Was? Blau wird Startspieler? Kannste knicken! Bestimme zu jeder Runde neu, welche Regeln gelten sollen!
 

 
Jeder Spieler erhält eine Spielerfarbe und einen Charakter sowie entsprechende Tokens. Je nach Spieleranzahl werden Karten aussortiert. Das Tableau kommt in die Mitte.

 
Die Njet-Phase: Beginnend mit dem Startspieler, legt man im Uhrzeigersinn jeweils ein Token auf ein Feld des Tableaus; dies wird solange wiederholt, bis nur noch ein Feld je Reihe offen bleibt.

Zeile 1: Startspieler
Zeile 2: Anzahl der abzulegenden Karten
Zeile 3: Farbe des Trumpfs
Zeile 4: Farbe des Supertrumpfs
Zeile 5: Wert des Stichs

Jede Reihe bestimmt nun die Regeln dieser Runde. Mit jedem platzierten Token schließt man bestimmte Dinge (Startspieler, Trumpffarben, etc.) aus. Hier kann taktiert, aber auch geblufft werden.

Gelb wird Startspieler.
Jeder Spieler muss zu Beginn eine Karte abwerfen.
Gelb ist die Trumpffarbe.
Einen Supertrumpf gibt es diese Runde nicht.
Jeder Stich ist drei Punkte wert.
 
Dann wählt der Startspieler sein Team (also einen oder zwei Mitspieler) und vergibt die 2x-Karte (welche die Punkte in der Runde für eine Person verdoppelt). Allerdings darf nur das Team mit weniger Spielern diese Karte erhalten.

 
Die Stichphase: Die Regeln sind wie bei jedem Stichspiel, daher nur ein kurzer Anriss. Beginnend mit dem Startspieler spielt jeder Spieler eine Karte aus. Die Farbe der erst ausgespielten Karte muss bedient werden, wenn möglich. Kann nicht bedient werden, darf eine beliebige Karte gespielt werden. Der höchste Zahlenwert gewinnt, Trumpf gewinnt immer gegenüber anderen Farben/Zahlen und Supertrumpf überbietet den normalen Trumpf auch. Der Gewinner erhält den Stich und spielt die nächste Karte aus, welche dann bedient werden muss. Wichtig ist dabei die Team-Komponente (mehr dazu im Fazit). Karten mit dem Wert 1 zählen für sich auch jeweils als Stich, wenn man diese erbeutet.



Das Spiel endet nach einer bestimmten Anzahl an Runden - wer die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [mha]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Neuaufkage des
   taktischen Stichspiels
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Stichspiele gibt es mittlerweile zuhauf
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: Schon wieder ein Stichspiel, möchte man sagen... Damit würde man "Njet!" jedoch Unrecht tun, denn ist bereits 20 Jahre alt, und erscheint im Jahr 2017 in neuem Design (wobei das kommunistische Thema beibehalten wurde) bei iello. Ja, "Njet!" ist immer noch ein Stichspiel, aber eines, bei dem man die Regeln bestimmt und  welches man in Teams spielt; das macht das Ganze doch viel interessanter.
 
Jeder weiß wohl, wie ein Stichspiel funktioniert - es ist solide und hat kaum Regeln, darum kann man es auch mit allen Altersklassen spielen. Bei "Njet!" gibt es gleich zwei Kniffe. Zum einen kann man beim Platzieren der Tokens bluffen oder taktieren - das Spiel also möglichst in seine Richtung lenken. Zum zweiten spielen wir in Teams. Da muss man dann gut überlegen, mit wem man zusammen spielt. Das entscheidet man dadurch, wer zuvor mit seinen Tokens welche Felder abgedeckt hat - und man hofft, daraus Rückschlüsse ziehen zu können. Denn schließlich gilt jeder Stich im Spiel für jeden! Da muss man auch mal so Überlegungen anstellen wie "Okay, mein Team braucht mindestens vier Stiche, damit ich gewinne. Maximal aber sechs, da sonst Person X auch noch gewinnt". Ja, es kann auch vorkommen, dass sich das eigene Team gegen einen wendet... Die 2x-Karte verstärkt das Ganze noch mal, wenn es eine ungerade Spieleranzahl gibt, um einzelne Spieler zu pushen.
 
"Njet" ist und bleibt ein Stichspiel - man sollte solche Spiele also mögen. Aber es ist raffiniert und daher kann ich dieses Spiel auch heute noch jedem Freund dieses Spielgenres empfehlen. Es ist sowohl mit Viel- als auch gut mit Gelegenheitsspielern spielbar.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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