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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion, Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autoren: Luca Borsa,
Andrea Mainini
Grafik: Alexander Jung
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   

 

 
Nitro Glyxerol
...

Schüttel deine Kiste!

Ein neues Wunderelixier wurde entdeckt. Nitro Glyxerol verhilft den Mäusen im Labor zu ungeahnten Superkräften - wenn es denn richtig gemixt wurde...
 
 
Jeder Spieler erhält einen "Myxxer" (eine Plastikschale) und die 5 Zutaten des Elexiers (fünf farbige Kunststoffsteinchen). Die Glyxkarten (unterschiedliche Werte)werden nach Farben sortiert, gemischt und verdeckt bereitgelegt. Die Stoppkarten werden offen in die Mitte gelegt.

Die rote Zutat liegt noch im Startbereich des Myxxers (unten links), die anderen Zutaten wurden schon ins Labyrinth geschüttelt. Am linken Rand (oben) befindet sich der Zielschnabel.

In jeder der 7 Spielrunden wird zunächst die Glyxformel bestimmt, indem von jedem Kartenstapel eine Karte gezogen wird und dann diese 5 Karten gemischt werden. Nun werden die Karten nacheinander offen in die Tischmitte gelegt. Von links nach rechts gelesen ergeben sie die Formel, die von den Spielern gemyxxt werden muss. Dazu darf sich jeder Spieler zunächst die 5 Zutaten in seiner Wunschanordnung in den Startbereich des Myxxers legen.



Sobald die Sanduhr umgedreht wurde, versuchen alle Spieler gleichzeitig, die Zutaten durch das Labyrinth in den Zielschnabel ihres Myxxers zu bewegen / zu schütteln. Wer mit seinem Ergebnis zufrieden ist (es müssen nicht zwingend alle 5 Zutaten korrekt im Ziel liegen; man kann sich auch z.B. mit den ersten beiden Zutaten zufrieden geben), schnappt sich die Stoppkarte mit der 1, der Zweitschnellste die mit der 2 etc. Haben alle Spieler eine Stoppkarte genommen (bzw. die Sanduhr ist abgelaufen), wird kontrolliert. Im Zielschnabel eines Myxxers werden nur die Zutaten gewertet, die von Position 1 an durchgehend in richtiger Reihenfolge im Myxxer liegen. Sobald eine Zutat an falscher Position liegt, gelten auch automatisch alle nachfolgenden Zutaten als falsch.

Nach der Glyxformel oben liegen blau, grün und lila in der richtigen Reihenfolge im Ziel. Da der Spieler die Stoppkarte 1 geschnappt hat, erhält er die blaue, grüne und lilafarbene Glyxkarte. Rot und gelb sind jedoch vertauscht und zählen nicht. Hat ein anderer Spieler alle Steine komplett richtig sortiert, kann er dann noch die rote und die gelbe Karte abstauben.

Bei der Punktevergabe erhält zunächst der Spieler mit Stoppkarte 1 die ausliegenden Glyxkarten, zu denen er passende Zutaten an richtiger Stelle in seinem Zielschnabel liegen hat. Bleiben Karten übrig, werden sie an den Spieler mit Stoppkarte 2, 3 etc. verteilt, sollte dieser Spieler eine bis zu dieser Karte / zu diesen Karten durchgängig korrekte Reihenfolge erschüttelt haben.

In der nächsten Runde erhält der Spieler mit Stoppkarte 1 eine zusätzliche Zutat ("Mäusedreck") in seinen Myxxer. Diese Zutat MUSS von dem Spieler nun als erstes ins Ziel gebracht werden, danach erst die Farbwürfel der neuen Glyxformel. Wer nach 7 Runden die meisten Punkte auf seinen gesammelten Karten vorweisen kann, gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Grundidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Farbwürfel sind ziemlich klein
wird recht schnell langweilig

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Große Packung, witzige Aufmachung, schöne Kartenillustrationen - rein optisch macht "Nitro Glyxerol" schon mal neugierig. Die Kunststoff-"Myxxer" erfüllen ihren Zweck, die Zutatenwürfel sind leider arg fisselig geraten. Da ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis einem da so ein Würfelchen verloren geht.

Spielerisch ist dieses Zoch-Spiel ein Geschicklichkeitsspiel mit simplen Regeln. Schüttele die Zutaten unter Zeitdruck in der richtigen Reihenfolge ins Ziel. Mit etwas Übung gelingt einem das sogar. Interessant sind die verschiedenen Kartenwerte der Glyxformeln. So kann es bei einer hohen Karte auf Position 1 durchaus sinnvoll sein, nach nur einer Zutat direkt die Stoppkarte mit der 1 zu schnappen, um sich so diese erste Karte zu sichern. Befindet sich aber z.B. an Position 4 eine weitere Karte mit hohem Wert, kann es auch wieder sinnvoll sein, auf Risiko zu spielen. Das Abwägen und das Spielen auf Zeit sind die beiden tragenden Elemente dieses Spiels.

Letztlich aber schüttelt man sich durch 7 schnelle Spielrunden - und nach gut 20 Minuten steht der Sieger fest. Das macht vorrübergehend oder besser "ab und zu" mal Spaß; "Nitro Glyxerol" ist jedoch kein Spiel, das für mich Dauerbrenner-Qualität besitzt. Nach einer Partie hat man kaum den Wunsch nach einer direkten Revanche, dafür ist das eigentlich "Spiel", das ich aktiv betreibe, auf Dauer zu wenig abwechslungsreich. Vielleicht hätten eine steigende Zutatenanzahl, ein variables Labyrinth oder Aufgaben mit Sonderaktionen hier noch mehr Pep ins Spiel bringen können. In der vorliegenden Form bleibt "Nitro Glyxerol" für mich insgesamt nur durchschnittlich, als schnelle, witzig-aktionsreiche Spieleinlage zwischendurch funktioniert es aber durchaus.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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