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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Familie
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: LEGO Spiele  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Ninjago
 
Kampf gegen Skelette
Die Ninjas ziehen in den Kampf gegen den bösen General, der den Ninja-Tempel mit schaurigen Skeletten besetzt hat. Wer wird am Ende siegen? 
 

     

So funktioniert's:
Wie bei allen LEGO-Spielen wird die Spielfläche zunächst - nach der Bau-Anleitung - aus den LEGO-Steinen zusammengebaut. Es entsteht ein Labyrinth-ähnlicher Palastgarten mit kleinen chinesischen Wachtürmen. In diese neun Türme werden vor dem Spiel einzeln insgesamt fünf graue und vier goldene Marker gesteckt. Dann werden sie gut gemischt und nach Anleitung aufgestellt.


Der Tempel in seiner ganzen Pracht: Die Spielfläche muss zunächst aus vielen LEGO-Steinen zusammengebaut werden.

Zudem wird der Würfel mit den zugehörigen Plättchen an das Spiel angepasst. Der Spinner (Kreisel) und das Seil werden bereit gelegt. Jeder Spieler wählt sich einen der farbigen Ninjas und platziert ihn vor dem äußeren Tor.

Der Startspieler beginnt das Spiel, indem er würfelt und das Würfelergebnis ausführt:

"2": Der Spieler darf mit seinem Ninja 2 Felder weit ziehen. Die Felder liegen innerhalb der weißen Mauern und werden jeweils durch grüne Querstreifen begrenzt. Diagonal und über Mauern darf der Ninja nicht gezogen werden.


Die Ninjas bewegen sich zwischen den weißen Mauern im Tempel.
   
Der LEGO-Würfel wird zunächst mit den passenden Plättchen bestückt.
   

Steht auf dem Zielfeld ein Wachturm, darf der Spieler dessen Inhalt untersuchen:
- Grauer Marker: Eines der grauen Skelette auf der Mauer wird in das Zielfeld gesetzt, wo sich der Ninja befindet.
- Goldener Marker: Der Spieler hat ein goldenes Schwert gefunden und steckt es neben den Ninja-Meister vor das Tor.
Alle gefundenen Marker werden oben auf den Wachturm gesteckt.

- "1 / Skelett": Der Spieler zieht seinen Ninja nur ein Feld weiter. Zudem wird ein Skelett von der Mauer auf ein frei wählbares Feld zu einem dort befindlichen Ninja gestellt. Skelette werden nicht zu anderen Skeletten gestellt. Es kann immer nur ein Skelett pro Feld geben.

- "1 / General": Der Spieler darf seinen Ninja ein Feld weit ziehen, muss aber zusätzlich den lila General auf der Treppe eine Stufe abwärts bewegen.


Immer wieder wandern Skelette ins Tempel-Innere.
   
Das Seil verbindet Ninja und Wachturm. Nur so weit, wie das Seil reicht, darf der Ninja gezogen werden.
   

- "Seil / General": Das Seil kommt ins Spiel. Dazu befestigt der Spieler ein Ende des Seiles am Kopf seines Ninjas. Das andere Ende wird an einem beliebigen Wachturm in Reichweite des Seiles befestigt. Nun darf der Ninja so weit gesetzt werden, wie das Seil im Umkreis reicht.

Nach der Seil-Aktion wird das Seil entfernt und für den nächsten Einsatz bereit gelegt. Zusätzlich muss der lila General eine Stufe weiter nach unten gesetzt werden.

Kämpfen: Steht ein Ninja am Anfang seines Zuges auf demselben Feld wie ein Skelett, muss der Ninja kämpfen. Dies kann auch gleich mehrere Ninjas betreffen. Für den Kampf nimmt der Spieler den Spinner und dreht ihn. Die Farbe, auf dem der Kreisel liegen bleibt, zeigt den Ninja, der gegen das Skelett gewinnt. Steht dieser Ninja im Kampf-Feld, oder ist es die Farbe des aktiven Spielers, dann gewinnen die Ninjas den Kampf und das Skelett wird auf die Mauer zurück gestellt.

Ist der Ninja in der entsprechenden Farbe nicht auf dem Kampf-Feld zu finden, verlieren die Ninjas den Kampf. Der General wird eine Stufe nach unten bewegt und der Zug des Spielers endet sofort.

Die goldenen Schwerter: Der lila General kann eines der Schwerter an sich nehmen, wenn er die Treppe hinabgestiegen ist und die letzte Stufe verlässt. Das von ihm eroberte Schwert wird auf den Tempel gesteckt und er selbst beginnt seinen Rundlauf erneut von der obersten Stufe.


Der lilafarbene General rückt immer weiter die Treppe hinab.

Achtung! Haben die Ninjas bis zu diesem Zeitpunkt kein Schwert gefunden, verlieren sie sofort das Spiel. Die Skelette haben dann gewonnen. Hat der General die Treppe verlassen, können die Spieler als letzte Rettung einmal den Sensei einsetzen. Dazu wird er hinter den Tempel gestellt. Es kommt zum letzten Kampf.

Der letzte Kampf: Für den letzten Kampf werden alle vier Ninjas benötigt (auch wenn weniger Spieler teilnehmen). Sie werden vor dem Tempel platziert. Der Ninja, der die letzte goldene Waffe fand, kämpft als erster gegen den General.

Als Vorbereitung für diesen letzten Kampf werden alle bei den Ninjas verbliebenen Schwerter auf die Ninja-Figuren gesteckt. Der kämpfende Spieler erhält auf jeden Fall eines der Schwerter. Der General wird auf einen der freien Ninjas gesteckt, er steht als buchstäblich auf ihm. Dann wird der Spinner gedreht.


Der Ninjameister bewacht die goldenen Schwerter.
   
Der "Spinner" - ein Kreisel aus LEGO-Steinen - wird für die Kämpfe benötigt.
   

- Landet der Spinner auf einer Farbe, dessen Ninja eine goldene Waffe trägt, dürfen sich die Ninjas ein goldenes Schwert vom General nehmen und auf einen weiteren Ninja stecken.
- Landet der Spinner auf der Farbe des Ninjas, der den General trägt, gewinnt der General eine weitere goldene Waffe und steckt sie auf den Tempel.
- Landet der Spinner auf der Farbe eines freien Ninjas passiert nichts.

Ist dieser Kampf beendet, wird der Spinner an den nächsten Spieler weitergegeben. Er darf die Waffen und den General neu versetzen und dann den Spinner drehen. Und so geht es weiter bis alle Waffen im Besitz einer Partei sind.


Was für Kinderhände gut möglich ist, ist für Erwachsene eine echte Herausforderung, die Feinmotorik erfordert, denn die Spielteile sind allesamt sehr klein.

Spielende: Haben die Spieler alle vier goldenen Schwerter endgültig in ihren Besitz gebracht, gewinnen sie das Spiel. Haben die Skelette alle Schwerter für sich erobert, gehen die Spieler leer aus und haben gemeinsam verloren.

Varianten gibt es viele, die es auszuprobieren lohnt. Man kann z.B. die Treppe des Generals verkürzen (dadurch wird die Zeit zum Spielen kürzer und das Spiel schwerer) oder die in den Wachtürmen gefundenen Marker nur an den Rand stellen und nicht auf die Türme (dann erhöht sich das Gedächtnistraining). [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache kooperative Idee
vornehmlich für Jungs im
   Alter von ca. 8-10 Jahren
interessantes Setting
ENDE
  MINUS:
MINUS:
kleine LEGO-Teile für mitspielende
   Erwachsenenhände ungeeignet
glücksabhängige Kämpfe bergen
   Frustfaktor
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  "Oh, schaut mal, die kenn ich aus der Werbung!“, tönen die Rufe unserer Kinderspielgruppe beim ersten Anblick der Verpackung. Die Kinder haben natürlich gleich erkannt, um was es hier geht. Um die Geschichten der LEGO-Ninjas und ihrer schlimmsten Gegner, den Skeletten. Und wo LEGO drauf steht, ist auch LEGO drin, in allen Einzelteilen.

Mal schnell eine Runde spielen, ist also nicht möglich. Erst einmal heißt es, den Spielplan anhand der Anleitung zusammenzubauen. Den Kinder fiel dieser Part erstaunlich leicht, LEGO-geübt kamen bei den 10-Jährigen keine Fragen auf; bei den Erwachsenen auch nicht, jedoch fehlte es da mitunter an der entsprechenden Feinmotorik, um das Handling mit den winzigen Teilen zu meistern. Andererseits gibt es trotz allen auch genügend erwachsene LEGO-Fans.

Doch nun zur Spielidee: "Ninjago" ist ein kooperatives Abenteuerspiel mit Gedächtnisfaktor, Kampfszenen, Kommunikation und Laufbestandteilen. Die Spieler wählen einen Ninja und bewegen ihn über den Spielplan. Grundlegender Gedanke ist das Erobern der vier goldenen Schwerter, die sich anfangs noch in den Wachtürmen verstecken. Neun Türme, vier Ninjas - das ergibt eine gute Wahrscheinlichkeit, die Schwerter in wenigen Zügen zu finden.

Schwerer ist es da schon, sie zu behalten oder in den Kämpfen zu gewinnen. Das geht allein nur schlecht, denn ein Ninja allein hat im Kampf beim Kreiseln eine Chance von eins zu vier, die siegende Farbe zu tragen. Besser ist es dann doch, wenn sich mehrere Ninjas dem Kampf stellen. Sind alle vier Ninjas vor Ort, gewinnen sie logischerweise immer, brauchen aber wieder mehr Zeit zum Suchen.

Und so kommen Gespräche zu Stande. Kommunikation und Teamwork bestimmen die Regeln. "Geh Du nach links und such da, ich geh nach rechts!“ Gute Zusammenarbeit und ein ordentliche Portion Würfelglück helfen beim Spiel. Eigentlich kommt "Ninjago" damit als ein Einstiegspiel in den kooperativen Spielbereich daher.

Fazit: LEGO-Ninja-Fans werden ein solides kooperatives Spiel entdecken, das zwar nicht in allen Elementen glänzt, aber durchaus Spaß macht.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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