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Genre: Denken, Legespiel
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Winning Moves  ..i..
Autor: Bernard Tavitian
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Nexos
 
Bei der Stange bleiben
Nach "CirKis" schickt Winning Moves nun den nächsten "Blokus"-Klon ins Rennen. Handelt es sich diesmal um ernstzunehmende Konkurrenz? 
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält einen Satz aus 24 unterschiedlichen Spielsteinen einer Farbe. Beim Spiel zu zweit spielt jeder Spieler mit zwei Farben. Die Teile setzen sich aus einem bis vier länglichen, stangenähnlichen Segmenten zusammen.


Zu Beginn legt jeder Spieler einen Spielstein auf sein Startfeld.
   
Im Laufe des Spiels wächst ein (vier-)farbiges Gitter heran.
   

Die Spieler legen reihum jeweils ein Teil auf den Spielplan, wobei die Startfelder der Spieler vorgegeben sind. Die einzige Legeregel besteht darin, dass alle eigenen Steine miteinander verbunden sein müssen. Zwei Steine gelten als verbunden, wenn sie den gleichen Kreuzungspunkt berühren - also auch, wenn sich zwischen ihnen noch ein Stein einer anderen Farbe befindet.


Grün durchkreuzt hier die rote Linie bzw. umgekehrt.
   
Die gelbe Linie endet zurzeit an diesem Kreuzungspunkt.
   

Kann ein Spieler keinen Stein mehr legen, so ist er für den Rest des Spiels ausgeschieden und erhält einen Punkt für jedes Segment seiner übrigen Teile. Kann ein Spieler alle seine Teile legen, so erhält er dafür als Bonus zehn Minuspunkte, wobei diese nur im Teamspiel von Relevanz sind. Der Spieler mit den wenigsten Punkten hat gewonnen. [cg]

Links
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
spielerisch solide

ENDE
  MINUS:
MINUS:
wirkt wie ein 1:1-"Blokus"-Klon
z.T. schlechte Verarbeitung
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: "Nexos" funktioniert nach exakt den gleichen Regeln wie das offensichtliche Vorbild "Blokus", einziger Unterschied sind die Spielsteine. Diese haben dann allerdings doch einen gewissen Einfluss auf das Spielgefühl.
"Nexos" spielt sich etwas einfacher, da sich Teile hier eben nur auf eine Weise berühren können. Da zwei Farben sich kreuzen dürfen, gibt es zwar auch hier Schlupflöcher, allerdings können diese durch den Gegner wesentlich einfacher zugebaut werden.

Somit wäre "Nexos" vielleicht ein akzeptabler "Blokus"-Klon geworden, wenn einem die Materialqualität nicht einen Strich durch die Spielspaß-Rechnung machen würde. Bei meinem Exemplar sind viele Steine an den Enden unsauber verarbeitet, wodurch das gleiche Problem auftritt, das ich bereits vor einem Jahr bei Schmidts "Gemblo" hatte: Je mehr Steine auf dem Plan liegen, desto schlechter passen diese in die Vertiefungen und heben an mancher Stelle ab.

Während also die anderen, von mir in dieser Rezension erwähnten Spiele mit ähnlichem Prinzip (Links siehe unten) eine mehr oder weniger starke Daseinsberechtigung haben, kann "Nexos" das leider, meiner Meinung nach, nicht von sich behaupten. Es fehlt das Neue, das Eigene. Aus diesem Grund wird das Spiel nach den Testpartien bei mir, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nie wieder auf dem Tisch landen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: Wie sehr muss es den Verlag Winning Moves getroffen haben, als man im Jahr 2009 seinen abstrakten Lege-Erfolgshit "Blokus" an Mattel verlor. Anders ist es nicht zu erklären, dass man nun anscheinend verzweifelt nach Ersatz sucht.

"CirKis" erwies sich dabei als zwar "künstlerisch" wertvoll, spielerisch konnte dieser erste Versuch jedoch nicht überzeugen. Nun also "Nexos". Hier gleicht das Spielprinzip extrem dem eigenen Vorbild - kein Wunder, stammt das Spiel doch von Bernard Tavitian, der auch "Blokus" erfand. "Nexos" spielt sich durchaus solide (daher auch 5 Punkte), die dünnen Spielsteine sind jedoch weniger gut zu handhaben als die farbigen Plättchen des Originals.

Überhaupt stellt sich die Frage, wer "Nexos" kaufen soll. Habe ich die Wahl zwischen "Original" und "Kopie", werde ich mich für das Original entscheiden. Und wer das Original bereits besitzt, bzw., wie ich, bereits zu den "Blokus"-Jüngern zählt, wird keinerlei Motivation finden, sich zusätzlich "Nexos" anzuschaffen...

Somit muss Winning Moves wohl darauf hoffen, Spontankäufer auf den Neuling lenken zu können, bevor diese die Referenz "Blokus" in den Händen halten.
  
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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