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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: blue orange /
HUCH! & friends ..i..
Autor: Chenier la Salle
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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New York 1901
...

"I want to be a part of it..."

Sehnsuchtsstadt der USA. Frankyboy Sinatras Ode an diese Metropole singen wir auch bei diesem Legespiel, denn wir sind im Jahre 1901 dafür verantwortlich, dass die Skyline von New York City entsteht...
 
 
Der Spielplan ist gegliedert in fünf farbige Bezirke, die wiederum in mehrere 2 oder 3 Parzellen große Grundstücke unterteilt sind. Die Grundstücke liegen an großen Straßen, von denen 3 zu Spielbeginn per Zufallsprinzip bestimmt werden, welche am Spielende Zusatzpunkte für Gebäudemehrheiten einbringen. Im Fortgeschrittenenspiel kommt zudem noch eine Bonus-Zielaufgabe ins Spiel, die noch einmal Extrapunkte für eine bestimmte Spielsituation einbringt, z.B. "die meisten bronzefarbenen Gebäude am Spielende" etc.



Die Gebäudeplättchen liegen zu Spielbeginn vor den Spielern. Jeder besitzt ein identisches Set aus 19 Wolkenkratzern in seiner Spielerfarbe. Die Gebäude sind unterteilt in die Farben Bronze, Silber und Gold und haben verschiedene Größen und Formen. Außerdem erhält jeder Spieler 4 Arbeiter und 3 Aktionskarten.



Wer an der Reihe ist, hat immer 2 Optionen, "Land erwerben und (optional) Bauen" oder "Abreißen und Wiederaufbauen".

Land erwerben und (optional) Bauen:
Der Spieler wählt eine der 4 offen ausliegenden Grundstückskarten, die Farbe und Parzellengröße des Grundstücks bestimmen. Die Karte legt der Spieler vor sich ab und stellt einen seiner Arbeiter auf ein passendes Grundstück des Spielplans, z.B. auf ein gelbes 2er-Grundstück, wenn der Spieler eine gelbe 2er-Karte gewählt hat.



Im Anschluss darf der Spieler, wenn er möchte, direkt ein Gebäude auf seinem Grundstück errichten; Plättchen und Arbeiter tauschen ihre Plätze; d.h. der Arbeiter ist in der nächsten Runde wieder einsatzbereit. Der Spieler erhält sofort so viele Punkte wie es der Wolkenkratzer angibt. Wichtig: Zunächst dürfen nur bronzefarbene Gebäude gebaut werden, ab einer gewissen Siegpunktezahl auch silberfarbene und schließlich auch goldene. Die Gebäude müssen immer zwingend an eine Straße oder einen Park angrenzen.



Um größere Gebäude zu errichten, die sich über mehrere Grundstücke erstrecken, muss der Spieler vorab entsprechend große - zusammenhängende - Parzellen erwerben (mit einem Arbeiter versehen, ohnn direkt zu bauen). Erst später kann dann dort gebaut werden.

Abreißen und Wiederaufbauen:
Der Spieler kann vorhandene eigene Wolkenkratzer vom Spielplan entfernen, um diese Grundstücke mit höherwertigeren Gebäuden zu bebauen. Dabei dürfen silberfarbene Gebäude nur bronzefarbene ersetzen; goldene dürfen bronzefarbene oder silberfarbene ersetzen.



Zudem kann der Spieler einmalig pro Spiel einen neutralen "legendären Wolkenkratzer" bauen. Vier davon stehen allen Spielern zur Verfügung. Je länger man mit diesem Bau wartet, umso geringer wird die Auswahl sein. Die legendären Wolkenkratzer entsprechen in ihrer Einstufung den goldenen; sie können - eben wie auch die Gold-Gebäude - nicht mehr überbaut werden.



Je einmal im Spiel kann jeder Spieler eine seiner 3 Aktionskarten ausspielen, um verschiedene Zusatzaktionen zu erhalten. Jede der 3 Karten, die nicht eingesetzt wurde, bringt am Spielende 1 Siegpunkt.

Gespielt wird, bis ein Spieler nur noch 4 Gebäude vor sich ausliegen hat oder der Grundstückskartenstapel leer und in der offenen Auslage nur noch 3 Karten ausliegen. Jeder, bis auf den Spieler, der das Spielende ausgelöst hat, ist dann noch einmal an der Reihe.



Bei der Endwertung gibt es nun noch Punkte für Mehrheiten an den drei ausgewählten Straßen sowie (wenn verwendet) für die Bonusaufgabe. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches Legespiel
leicht verständlich

ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. glückslastig
auf Dauer wenig Abwechslung

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Die Skyline von New York ist definitiv imposanter als die Skyline von Bielefeld - sagt man, wobei es Bielefeld ja gar nicht gibt, wie jeder weiß... Nun, die Skyline von New York erschaffen wir in diesem Spiel, leider nur in Form von Legeplättchen. So richtig mächtig sehen die Skyscraper daher nicht aus, dreidimensional wären sie auf jeden Fall schicker, aber okay, das Material ist dennoch hübsch anzusehen und qualitativ hochwertig. Die Farbgebung der Grundstücke kann bei schlechten Lichverhältnissen schon mal für Verwirrung sorgen. In unserem ersten Testspiel in einer eher düsteren Ecke unserer Spielestammkneipe in Witten haben wir erst nach einer gewissen Spielzeit bemerkt, dass rot nicht gleich rosa ist... Nun ja, Pfusch am Bau unsererseits...

Das Spiel an sich gestaltet sich als nettes "Puzzlen" der eigenen Gebäude auf die passenden Grundstücke, was in voller Spielerzahl durchaus interessant werden kann, wenn die Mitspieler einem ständig einen Strich durch die Planungen machen und man so keine ausreichend große Parzelle für die wirklich großen Wolkenkratzer zustande bekommt. Die Zusatzaktionen können da schon mal hilfreich sein. Trotzdem kommt hier ein nicht unerheblicher Glücksfaktor zum Vorschein. Wenn in meinem Zug partout die falschen Grundstückskarten in der offenen Auslage liegen, muss ich mich mit dem Arrangieren, was da ist... Öfters ist dann mehr Optimieren als strategisches Bauen angesagt. Schnell wird klar, warum es sinnvoll ist, in einem Spielzug vielleicht einmal nicht gleich zu bauen, wenn man ein Grundstück erwirbt - mit dem Risiko, dass das Auslassen der Bauoption den Gegnern einen Vorsprung verschafft.

Das Spiel ist, einmal verstanden, flott gespielt. Eine Varianz kommt durch wechselnde Straßenvorgaben für die Endwertung bzw. - in der Fortgeschrittenenversion - durch die Zusatzaufgabe ins Spiel. Wenn plötzlich bronzefarbene Gebäude am Ende viele Zusatzpunkte bringen, überlegt man sich das Überbauen zweimal... Schon ergibt sich eine andere Spielweise, als wenn z.B. möglichst viele goldene Gebäude errichtet werden sollen. Leider gibt es nur fünf solcher Aufgaben, sodass bei häufigeren Partien eigentlich direkt klar ist, wie man zu spielen hat.

Als Familienspiel bzw. lockeres Taktikspiel für Gelegenheitsspieler geht das alles voll in Ordnung. Echte Vielspieler hingegen wünschen sich einen geringeren Glücksfaktor oder noch mehr Stellschrauben für einen längeren Langzeitreiz. Für die zuvor genannte Hauptzielgruppe jedoch ist "New York 1901" ein gelungenes Spiel, das zwar nicht durch große Innovationen überragt, aber durch seine flotte Spielweise und das Puzzlelement immer wieder mal gern auf den Tisch kommen wird.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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