Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr: 2011 Verlag: Queen Games
..i.. Autor: Dirk Henn Spieleranzahl: 2 bis 6 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Taktik
leer
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New
York
(Alhambra)
Bauboom in
Big Apple New York in den 30er
Jahren. Die amerikanische Metropole wächst und wächst. Beteiligt
euch im bekannten "Alhambra"-Stil am Städtebau!
So funktioniert's: Zunächst wird
der Spielplan in die Tischmitte gelegt und jeder Spieler
bekommt ein Startplättchen, welches er vor sich ablegt.
Dann wird der Stoffbeutel mit 54 Gebäudeplättchen
gefüllt.
Den Spielplan kennen wir
bereits (mit anderer Optik) aus "Granada".
Jeder
Spieler erhält vom verdeckt gemischten Geldstapel sein
Startkapital, indem er so lange Karten zieht, bis er den
Wert 20 (oder höher) auf der Hand hält. Die vier
unterschiedlichen Währungen werden dabei nicht beachtet.
Der Spieler mit den wenigsten erhaltenen Karten wird
Startspieler.
Vier Geldkarten werden auf
den Spielplan offen ausgelegt. Die restlichen Geldkarten
werden in fünf gleich hohe Stapel aufgeteilt. In Stapel
2 wird die Wertungskarte "A", in Stapel 4 die
Wertungskarte "B" eingemischt. Anschließend wird der
Stapel wieder zusammengesetzt und verdeckt auf den
Spielplan gelegt.
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Abschließend werden zur
Spielvorbereitung 4 Gebäude zufällig aus dem Beutel
gezogen und der Reihe nach von blau bis rot auf die
freien Felder des Bauhofes verteilt. Der Bauhof gibt
durch seine entsprechenden Farben vor, mit welcher
Währung ein Plättchen erworben werden kann.
Dann kann es auch schon
losgehen. Gespielt wird reihum im Uhrzeigersinn,
beginnend beim Startspieler. Der Spieler, der an der
Reihe ist, hat die Wahl zwischen drei Aktionen:
(1) Geld nehmen:
Der Spieler nimmt eine Geldkarte aus der Auslage auf die
Hand. Er kann auch gleich mehrere Karten nehmen, wenn
der addierte Wert der ausgewählten Karten nicht die Zahl
5 überschreitet (von welcher Bank das Geld ist, spielt
keine Rolle).
Der Bauhof
bietet verschiedene Gebäude an, welche...
... immer mit der farblich passenden Währung bezahlt
werden müssen.
(2) Gebäudeplättchen
kaufen:
Der Spieler kann ein Gebäude aus dem Bauhof erwerben,
wenn er dafür mindestens den aufgedruckten Wert in der
entsprechenden Währung zahlt. Sollte er zu viel
bezahlen, erhält er kein Wechselgeld zurück! Zahlt er
hingegen passend, darf er anschließend einen kompletten
zusätzlichen Spielzug machen. Das erworbene Plättchen
wird zunächst neben die eigene Stadt gelegt, da es erst
am Ende des Spielzugs eingebaut wird.
(3) Die eigene Stadt New
York umbauen: Möchte der Spieler ein Gebäudeplättchen vom eigenen
Reservefeld in die Stadt einbauen, kann er ein Gebäude
aus der Stadt entfernen und dem Reservefeld zuführen
oder ein Gebäude vom Reservefeld mit einem Gebäude aus
der Stadt austauschen, sofern die Legeregeln eingehalten
werden. Das Startplättchen darf niemals umgebaut oder
entfernt werden.
Jeder Spieler besitzt ein
eigenes Reservefeld.
Nanu, ist dieser
Stoffbeutel wirklich für die "New York"-Edition
gedacht?
(4) Gebäudeplättchen
platzieren: Das neue Gebäudeplättchen muss am Ende des Zugs noch
platziert werden. Entweder baut es der Spieler in seine
eigene Stadt ein, oder er legt es auf sein Reservefeld.
Hier dürfen auch beliebig viele Plättchen liegen. Auch
das Kaufen und Bauen mehrerer Gebäude ist während eines
Zuges möglich.
In der Stadt New York darf
nicht willkürlich gebaut werden. Daher müssen sich alle
Spieler an folgende Bauregeln halten:
- alle Plättchen müssen die gleiche Ausrichtung besitzen
- es dürfen nur gleiche Seiten aneinandergrenzen, d.h.
die sich berührenden Seiten zeigen beide eine Straße
oder beide keine
- jedes neue Gebäudeplättchen muss "zu Fuß" vom
Startplättchen aus erreichbar sein, ohne eine Straße
überqueren zu müssen
- es dürfen keine Lücken durch komplette Umbauung
entstehen
- ein Bauen über Eck ist nicht erlaubt
Jeder Spieler
errichtet seine eigene Stadt.
Plättchen
mit Straßen müssen Kante an Kante platziert werden.
Der Spielzug endet, sobald
alle neu erworbenen Plättchen eingebaut oder in der
Reserve liegen. Die Geldkarten und die Gebäudeplättchen
werden wieder auf 4 Stück ergänzt und der nächste
Spieler ist an der Reihe.
In "New York" gibt es
insgesamt drei Wertungen. Die erste wird dann
wirksam, sobald ein Spieler vom Geldkartenstapel die
Wertungskarte A aufdeckt. Die zweite, wenn Wertungskarte
B aufgedeckt wird und die letzte Wertung, sobald der
Bauhof nicht mehr vollständig aufgefüllt werden kann.
Zunächst bewertet jeder
Spieler die längste durchgängige Straße in seiner Stadt
und erhält so viele Punkte, wie Plättchenseiten dazu
beitragen.
Die Wertungsübersicht gibt
an, wie viele Punkte es für bestimmte Gebäude gibt.
Dann
gibt es Punkte für jede Gebäudeart. Wie viele Punkte ein
Spieler kassiert, hängt davon ab, ob er die Mehrheit der
entsprechenden Gebäudeteile besitzt. Wie viele Punkte
wiederum vergeben werden, hängt von der Gebäudeart an
sich ab. Je nach Wertung, werden entsprechend der
Punkteübersicht die Punkte für den 1. Platz (Wertung A),
den 1.+2. Platz (Wertung B) und den 1.+2.+3. Platz
(Wertung C) vergeben. Markiert werden die Punkte auf der
Siegpunkteleiste.
Wer am Ende die meisten
Punkte sammeln konnte, ist der Sieger und darf sich als
echter Bauherr von "New York" bezeichnen.
[sb]
PLUS:
PLUS:
eingängiges Spielprinzip
schöne Spielschachtel...
ENDE
MINUS:
MINUS:
keine
spielerischen Veränderungen
gegenüber der Originalversion
langweilige Material-Optik
leer
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Sebo:Um
es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin doch sehr
enttäuscht vom neuen Alhambra-Sprössling "New
York". Dabei fing ich sofort Feuer, nachdem
Queen Games im letzten Jahr diesen Titel
ankündigte.
Nicht nur, dass mich diese Stadt schon als
kleines Kind faszinierte und somit thematisch
absolut ansprach; auch die Spielschachtel hätte
meinen persönlichen "Brettspielcover-Grafik des
Jahres"- Preis verdient. Das Chrysler Building,
das Hochhaus des Rockefeller Centers und
natürlich das Empire State Building wirken mit
den Bauarbeitern im Vordergrund wahrhaft
majestätisch, was ich vom Inhalt der
Spielschachtel nicht gerade sagen kann.
Der Spielplan hat sich seit Erscheinen des
ersten "Alhambra"-Spiels von der Größe her
vervierfacht, kommt allerdings sehr detailarm
daher. Auch die Gebäudeplättchen bieten einfach
keinen großen Wiedererkennungswert. Das Theater,
die Station, oder das Museum z.B. könnten auch
in jeder anderen Großstadt stehen.
Verwirrend und mysteriös zugleich ist übrigens
der Stoffbeutel, aus dem die Plättchen gezogen
werden. Was ein knallbunter Buddha mit dem
Aufbau von New York zu tun hat, ist mir
jedenfalls mehr als schleierhaft und trägt nicht
zu einer gelungenen Atmosphäre bei.
Der eingängige Spielmechanismus hat sich nicht
verändert. Schade eigentlich, denn die in der
Edition "Granada" neu eingeführten
Wendeplättchen haben dem Ganzen eine zusätzliche
taktische Spieltiefe verpasst, die ich bei "New
York“ schon wieder vermisse. Auch die 2
Spieler-Variante hat mich beim Testspiel nicht
völlig überzeugen können; erst ab 4 Spielern
kommt deutlich mehr Taktik und Strategie ins
Spiel.
Hat Queen Games also dieses Spiel auf den Markt
gebracht, um den amerikanischen Brettspielmarkt
für sich zu gewinnen? Ich kann es mir eigentlich
gar nicht anders erklären, denn ich wüsste
einfach nicht, wem ich dieses Spiel
weiterempfehlen soll. Jedem, der Alhambra mag,
würde ich zum optisch schöneren "Granada" raten,
welches mittlerweile sehr günstig bezogen werden
kann. Daher fällt meine Wertung insgesamt auch
leider sehr durchwachsen aus.
Hinweis:
Wertung in gelb, gäbe es "Alhambra" noch nicht.
Gesamtwertung bezieht sich auf den Spielreiz im
Vergleich zum Originalspiel bzw. zur
"Granada"-Edition (Links siehe unten).
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!
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