Genre: Kinder, Geschick
Erscheinungsjahr: 2009 Verlag: Queen Games
..i.. Autoren: Gebrüder Frei Spieleranzahl: 2 bis 4 Alter: ab 6 Jahren Spieldauer: ca. 20 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Geschick
leer
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Nelly
Kletterübung
auf dem Hippo
Nelly, das Nilpferd, schwimmt träge
im Wasser. Die Schildkröten haben eine Idee: Nellys Bauch eignet
sich bestimmt prima zum Klettern!
So funktioniert's:
Der Spielplan wird zusammengesetzt und in der
Tischmitte platziert. Das vorher nach Anleitung
zusammengebaute Nilpferd ("Nelly") wird so in den
Spielplan eingefügt, dass die Holzperle genau in das
Loch des Plans passt. Die graue Kopfseite ist dabei
sichtbar. Der Körper des Reihers wird auf den Holzstab
und in eines der Löcher auf Nellys Rücken gesteckt.
Nelly
schwimmt im Tümpel, umgeben von Schildkröten, die nur
darauf warten...
... auf Nelly
Platz zu nehmen - entweder auf dem Kopf...
Die
Wasserpflanzen werden verdeckt gemischt und, der
Spielerzahl angepasst, auf den Spielplanrand gelegt..
Auf jede verdeckten Wasserpflanze wird eine Schildkröte
gesetzt. Die Farben der Schildkröten sind keine
Spielerfarben und werden von allen gleichermaßen
verwendet.
Der
Startspieler zieht Nellys Kopf zu sich und würfelt. Der
Würfel zeigt verschiedene Symbole:
- Wasserpflanzen und Schildkröten: Das bedeutet, Nelly
muss gefüttert werden und alle Spieler setzen der Reihe
nach eine Schildkröte.
- Reiher versetzen: Das heißt, der Reiher wird in ein
neues der drei auf Nellys Rücken befindlichen Löcher
gesteckt. Wenn eine Schildkröte auf einem der Löcher
liegt, darf diese verschoben werden, darf aber nicht von
Nellys Rücken fallen.
- Wasserpflanze: Eine der freien Wasserpflanzen wird
unbesehen in die Schachtel zurück gelegt.
Nun heißt es,
die gewürfelte Aktion ausführen.
Nelly
füttern:
Eine vor dem Würfler befindliche freie Wasserpflanze
wird aufgedeckt. Hat der Würfler keine freie
Wasserpflanze, kann Nelly nicht gefüttert werden und es
werden nur Schildkröten gesetzt.
... oder auf
dem Rücken.
Der Krebs
(links) zwickt, die verfaulte Pflanze (rechts) lässt
Nelly pupsen.
Ist auf der
Rückseite ein kleiner Krebs zu sehen, wird die arme
Nelly beim Fressen in die Nase gezwickt. Sie taucht
unter (d.h. der Kopf wird vorsichtig umgedreht). Dabei
kann es passieren, dass Schildkröten ins Wasser fallen.
Diese muss der aktive Spieler auf seine noch freien
Wasserpflanzen setzen. Alle Schildkröten, für die es
keine freien Pflanzen gibt, werden in die Schachtel
zurück gelegt.
Ist auf der
Rückseite eine verfaulte Pflanze zu sehen, bekommt Nelly
Bauchweh und muss pupsen. Das stiiiinkt. Alle, außer dem
Würfler (der darf die geübte Hand zum Setzen nutzen),
halten sich die Nase mit ihrer geübten Hand
(Rechtshänder oder Linkshänder) zu und platzieren der
Reihe nach eine ihrer Schildkröten mit ihrer ungeübten,
noch freien Hand. Die
aufgedeckte Pflanze wird in die Schachtel zurück gelegt.
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Schildkröte setzen:
Eine der eigenen Schildkröten wird auf Nellys Kopf oder
Rücken platziert. Dabei gilt:
- Auf dem Kopf dürfen nicht mehr als 2 Schildkröten
liegen.
- Liegt der Kopf auf der blauen Seite, darf keine
Schildkröte dort platziert werden.
- Schildkröten dürfen aufeinander liegen oder am Reiher
angelehnt werden.
- Schildkröten dürfen nicht auf dem Panzer liegen.
- Es dürfen nur Schildkröten in der gewürfelten Farbe
gelegt werden. Hat ein Spieler keine solche, darf er
diese Aktion nicht ausführen.
- Wenn der Würfler seine Schildkröte auf Kopf oder
Rücken platziert hat, müssen alle der Reihe nach eine
Schildkröte in der gewürfelten Farbe setzen, aber nur
auf den Rücken.
- Beim Setzen der Schildkröten frei gewordene
Wasserpflanzen bleiben am Spielfeldrand liegen.
Nelly ist
untergetaucht - die Schildkröten fallen ins Wasser.
Tipp:
Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose
Erklärvideos!
Fallen bei
einer der verschiedenen Aktionen Schildkröten ins
Wasser, werden diese auf freie Wasserpflanzen vor dem
Spieler gelegt, der für das Hineinfallen verantwortlich
war. Sind bei diesem Spieler nicht mehr genug freie
Wasserpflanzen, werden die überzähligen Schildkröten
wieder zurück in die Schachtel gelegt.
Nach allen
ausgeführten Aktionen endet die Runde, indem der aktive
Spieler das Nilpferd vorsichtig in die Richtung des
folgenden Spielers zieht. Dazu wird Nelly solange
gedreht, bis der ganze Körper zu dem Spieler zeigt. Nun
würfelt der nächste Spieler und das Spiel geht weiter.
Das Spiel
endet, wenn der erste Spieler seine letzte Schildkröte
erfolgreich auf Nelly platziert hat.
[go]
PLUS:
PLUS:
hochwertiges Material
ideal für Geschicklichkeits-
Künstler
ENDE
MINUS:
MINUS:
nichts für Grobmotoriker,
dann z.T. hoher Frustfaktor
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Gabi:
"Nelly" ist ein
Geschicklichkeitsspiel für Kinder ab dem
Grundschulalter.
Schon
beim Öffnen der Verpackung fällt der große
Nilpferdkörper ins Auge, den man mit Sicherheit
als außergewöhnlich bezeichnen kann.
Das
Material ist insgesamt stabil und ansprechend,
lediglich der erste Zusammenbau gestaltet sich
komplizierter und sollte unbedingt gemeinsam
mit einem Erwachsenen erfolgen. Der große
vierteilige Spielplan kann wie ein Puzzle
zusammengesetzt werden und wird idealerweise auf
einer ebenen Fläche aufgebaut, da die Kanten
sonst als Holperstein für Nelly fungieren.
Die Spielidee selbst punktet durch einfache
Umsetzung und für, vor allem für Kinder
reizvolle Regelzusätze, z.B. Nelly kann "pupsen"
und weil's stinkt, hält man sich die Nase zu...
Das Setzen der Schildkröten allerdings gestaltet
sich schwierig, trotz der etwas raueren
Oberfläche des Nilpferdkörpers. Dieser ist
nämlich immer noch rutschig genug, um bei der
kleinsten Unachtsamkeit die glatten
Schildkröten-Unterteile ins Wasser rutschen zu
lassen. Gute Augen-Hand-Koordination und
ausreichende feinmotorische Fähigkeiten werden
benötigt und auch geschult. Die Spielzeit ist
gut ans Grundschulalter angepasst, der
Spielablauf zügig ohne Pausen.
Trotzdem bleibt das Spiel eher im ruhigen
Spieltempo und ist deshalb auch für
Spielanfänger geeignet, jedoch nur für Spieler,
die auch eine gute Portion Frust vertragen und
Geduld aufbringen, ansonsten sind verärgerte
Gesichter bei all denen vorprogrammiert, deren
Schildkröten immer wieder im Teich versinken.