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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie/Aufbau
Erscheinungsjahr:
2002
Verlag: Kosmos  ..i..
Autoren: Brigitte Ditt,
Wolfgang Ditt
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

  Nautilus
 
Abenteuerliche Schatzsuche im Ozean
Bei diesem Spiel gilt es, eine Unterwasser-Stadt auf dem Meeresgrund zu errichten, um anschließend möglichst viele Schätze zu bergen.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält Forscher, U-Boote und Stations-Marker in der eigenen Farbe und ein Startkapital an "Nemos". Außerdem erhält jeder Spieler ein Übersichtstableau, auf dem man die geborgenen Schätze ablegen und die Spielregeln und den Fortschritt der eigenen Forschung ablesen kann.


Der ziemlich große Spielplan mit der Unterwasserstadt (links) und den Meeresfunden.
   
Wer die meisten Teile der Ruinenstadt Atlantis bergen kann, darf sich zum Schluss über Bonuspunkte freuen.
   

Eine Runde besteht aus drei Phasen. Reihum agieren alle Spieler erst in Phase 1, dann in Phase 2 und schließlich in Phase 3. Der Startspieler wechselt jede Runde.

Phase 1: Ausbau der Unterwasser-Stadt:
Jeder Spieler kann eine Station kaufen und diese anschließend auch direkt an die bereits ausliegenden Stationen anbauen. Man kann 5 verschiedene Forschungsstationen kaufen, die alle einen Vorteil für den eigenen Spielverlauf bringen (z.B.: mehr Zugfelder für die eigenen U-Boote oder mehr Nemos beim Fund einer Schatzkiste). Alternativ kann man auch eine Wohnstation kaufen, um eigene Forscher ins Spiel zu bringen. Die Forscher sind notwendig um den Vorteil der Forschungsstationen nutzen zu können und um U-Boote einzusetzen.

Phase 2: Einsatz der Forscher:
Die Spieler dürfen bis zu zwei Forscher durch die Unterwasser-Stadt bewegen. Erreicht ein Spieler mit einem Forscher eine Forschungsstation, in der sich noch kein eigener Forscher befindet, nimmt dieser dort sofort Arbeit auf und man darf sich den entsprechenden Vorteil auf dem eigenen Tableau markieren. Handelt es sich hierbei um eine gegnerische Forschungsstation, muss man den Besitzer dieser Station dafür bezahlen.


Ein Übersichtstableau
   
Die Währung des Spiels heißt "Nemo".
   

Phase 3: Einsatz von U-Booten:
Befinden sich zwei eigene Forscher in einer Forschungsstation, so darf man einen von ihnen vom Spielfeld entfernen und dafür ein U-Boot einsetzen. Jedes U-Boot darf pro Runde 4 bis 6 Felder ziehen. Erreicht man einen Meeresfund, darf man diesen für die Kosten von einem Nemo bergen. Das Bergen in der tiefen Schlucht kostet 2 Nemos. Die Meeresfunde haben verschiedene Bedeutungen. Manche Funde bringen 1 oder 2 Punkte; Schatzkisten sind bare Nemos wert. Außerdem gibt es die Möglichkeit einen Felderbonus zu erhalten oder sich ein oder zwei verdeckte Meeres-Funde anzusehen. Zusätzlich gibt es 15 Atlantis-Funde, die bei Spielende ebenfalls Bonuspunkte bedeuten.

Sind die Atlantis-Runde 13 bis 15 geborgen worden, endet das Spiel. Die Spieler zählen ihre Punkte zusammen. Punkte gibt es für einfache Meeresfunde und für den Fortschritt der eigenen Forschung. Anschließend werden noch Bonuspunkte verteilt: Wer die meisten Atlantis-Funde bergen konnte, bekommt die meisten Bonuspunkte. Zusätzlich hatte jeder Spieler während dem Spiel einen geheimen "Spezial-Auftrag", der nun ebenfalls aufgedeckt wird. Auf diesen Aufträgen sind je 2 Meeres-Funde abgebildet, die bei dem entsprechenden Spieler einen Punkt mehr wert sind.

Alle eigenen Punkte werden addiert. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. Bei Gleichstand entscheidet, welcher Spieler die meisten Nemos übrig hat. [cg]

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  PLUS:
PLUS:
tolle Atmosphäre
reibungsloser Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ungewollter 2-Phasen-Ablauf
 
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Bei "Nautilus" handelt es sich um ein sehr gelungenes Aufbauspiel von Kosmos. Die Idee ist neu und das sehr umfangreiche und optisch gelungene Spielmaterial erzeugt eine Spielatmosphäre, die dem Spieler die Spielidee sehr gut übermittelt. Die Regeln sind zwar sehr umfangreich, werden allerdings auf dem Übersichtstableau gut zusammengefasst und lassen somit keine Fragen offen. Generell ist das Übersichts-Tableau viel wert, da man darauf wirklich Alles im Überblick behalten kann.

Den einzigen Abzug gibt es beim Spielverlauf. Dieser läuft zwar eigentlich reibungslos, ist jedoch ungewollt in zwei Phasen gegliedert. Der Bau der Forschungsstationen gerät zu schnell in den Hintergrund und ab der Hälfte des Spiels fahren die Spieler fast nur noch mit den U-Booten durchs Meer und überspringen meistens die ersten beiden Phasen des Spiels. Dieser Abzug ist jedoch nur geringfügig und ändert nichts daran, dass "Nautilus" für mich eine klare Empfehlung für Strategie- und Aufbauspielfans ist.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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