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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Kommunikation
Erscheinungsjahr:
1996
Verlag: Aktuell-Spiele-V.  ..i..
Autoren: Uschi Scholles,
Franz Scholles
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
   
 
  Na typisch!
 
Das alte Thema...
Mann und Frau - passt das eigentlich zusammen? Was ist typisch für das jeweils andere Geschlecht? In diesem Spiel finden wir es heraus!
 

     

So funktioniert's:
Der dreiteilige Spielplan wird in der Tischmitte zusammengebaut. Die darauf befindlichen farbigen Felder sind jeweils einem Spieler zugeordnet und bilden die spiralförmige Punkteleiste, die es zu erklimmen gilt.


Der Spielplan
   
Wer kommt als Erster im Ziel an?
   

Jeder Spieler erhält nun einen zu seiner Spirale passenden farbigen Spielstein und eine Satz Abstimmungskarten, der aus 4 Karten besteht ("Typisch Mann", "Typisch Frau", "Stimmt", "Stimmt nicht"). Nun werden noch alle Karten (Fragezeichen und Hände)  gut durchgemischt und als verdeckter Stapel neben dem Spielplan bereit gelegt.

Der aktive Spieler zieht die oberste Karte vom Kartenstapel. Auf der Rückseite der Karte befindet sich das Motiv der einzusetzenden Antwortkarten der Spieler (Fragezeichen oder Hände). Auf der Vorderseite befinden sich mehrere Thesen oder Fragen, aus denen sich der aktive Spieler eine aussuchen darf. Diese liest er laut und deutlich vor.


Die "Mensch X"-Karten suchen nach der passenden Personengruppe.
   
Bei den Thesen-Karten ist die eigene Meinung gefragt.
   

Nun antworten die Mitspieler, indem sie eine Karte ihres zugehörigen Sets nehmen und verdeckt auf ihrem farbigen Antwortfeld auf dem Spielplan ablegen.

Der aktive Spieler zieht also beispielsweise eine Fragezeichen-Karte (Thesen-Karte) und stellt eine Frage aus dem Themenbereich "Männer, Frauen, Beziehungskisten". Die Mitspieler wählen nun eine der beiden Fragezeichen-Antworten  "stimmt" oder "stimmt nicht". Ihre Antwortauswahl bestimmen die Spieler durch die Positionierung ihrer Fragezeichen-Abstimmungskarte (zum Spieler hin oder zum Spielplan hin).


Wohin zeigt das Fragezeichen bzw. die rot lackierten Fingernägel? Die Position der Abstimmungskarte bestimmt die Antwort "Stimmt" oder "Stimmt nicht" bzw. "Typisch Frau" oder "Typisch Mann".

Oder der aktive Spieler zieht eine Hände-Karte (Mensch X-Karte) und liest eine der dort befindlichen Behauptungen vor. Nun überlegen die Mitspieler, welcher der beiden Geschlechter wohl die eben aufgestellte Behauptung besser zuzuordnen sei und legen entweder "Typisch Mann" oder "typisch Frau".

Nachdem alle Spieler ihre Abstimmungskarte auf dem Spielplan platziert haben, werden alle aufgedeckt und verglichen.  Entstehende Diskussionen sind dabei durchaus erwünscht. Dann wird gewertet. Da alle Fragen Abstimmungsfragen sind, gewinnt jeweils die Mehrheit. Alle zur Mehrheit gehörenden Spieler dürfen nun ihren Punktemarker auf dem Spielplan um ein Feld in Richtung Mitte der Spirale verschieben. Gleichstand?  Nicht so schlimm, die Karte des Kartenlesers zählt nun doppelt.

Weiter geht's mit der nächsten Runde. Es gewinnt der Spieler, dessen Stein zuerst in die Mitte des Spielplans (gelbe Hände) gezogen wird.

Varianten:
-
Wie wäre es, mit dem Erfinden eigener Thesen?
- Und bei einer 2 Personen-Version werden die zu ziehenden Karten auf insgesamt 20 (10/10) begrenzt. Hier kann der Punktemarker natürlich nur bei Übereinstimmung gezogen werden. Beide gewinnen gemeinsam, wenn sie das Ziel erreichen, bevor die Karten aufgebraucht sind.


In der roten "Fan-Edition" warten neue Fragen.
   
Bei den Fakten zählt nicht die Mehrheit, sondern Wissen.
   

Zusätzlich zum Grundspiel ist auch eine optionale "Fan-Edition" im Handel. Sie enthält viele neue Fragen sowie die Kategorie "Fakten": Wieder geht es um "stimmt" oder "stimmt nicht". Jedoch gilt nun nicht die Mehrheit, sondern die genaue Lösung auf der Karte. Es gewinnt der Spieler, der zuerst 20 Siegpunkte sammeln konnte. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessante Fragen
regt Diskussionen an
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Abstimmungskarten suboptimal
auf Dauer zu wenig Karten
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Na typisch, da hat mein Mann wieder einmal die Zahnpasta-Tube unverschlossen auf dem Waschbecken liegen lassen. Aber war es wirklich mein Mann? Was ist denn nun so typisch für die Geschlechter, oder sind es gar nur die eigenen Erfahrungen und nicht die der anderen? Gar nicht so einfach, dabei richtig zu erkennen, was denn nun die Anderen über die scheinbar einfachen Behauptungen denken.

Die eigentliche Spielidee ist simpel, Karte ziehen und Frage beantworten. Und obwohl das Spiel damit Quiz-typisch erscheint, kann es nicht als Quiz gelten. Denn die Antworten sind in jeder Spielgruppe anders. Sind mehr Männer dabei oder mehr Frauen? Spielt die ältere Generation oder pubertierende Teenager? Alles verändert sich bei einem reinen Mehrheiten-Spiel.

Und die Fragen? Sind unterschiedlich gewählt. Während sich die einen bereits aus dem Volksmund beantworten lassen, stellen sich andere eiskalt in die Mitte der aktuellen Beziehungen. Da werden bisher ungesagte Dinge ausgesprochen oder auch einfach nur einmal ehrlich reagiert. Im Allgemeinen jedoch treffen die Sätze den Kern der Sache und verursachen eine gelöste Stimmung. Wie wird wohl die Oma auf  die These "Frauen setzen den Sex ein, um ihren Partner zu kontrollieren?" reagieren?

Das Spielmaterial ist eher zweckmäßig gestaltet. Die Abstimmungskarten sind etwas verwirrend geraten. So kann es passieren, dass man aus Versehen für eine falsche Antwort stimmt, da man das Fragezeichen oder die lackierten Fingernägel in die falsche Richtung ausgelegt hat.

Auf Dauer sind dann auch zu wenige Aufgaben im Grundspiel enthalten. Doch da kann direkt Abhilfe geschaffen werden mit der (auf Karten beschränkten) "Fan-Edition". Neue Fragen sorgen für größere Abwechslung, diesmal auch mit echten "Fakten".
Wusstet ihr beispielsweise, dass 1999 die Hälfte aller Männer im Alter von 50 Jahren eine Glatze hatte...?

In unseren Testgruppen jedenfalls löste das Spiel allgemeine Heiterkeit aus und gerade die Antworten auf die "spezielleren" Fragen erregten so manches Mal die Gemüter.  Als ein kommunikatives Meinungsspiel erhält das bereits im Jahr 1996 erstmals erschienene "Na typisch" von mir auch heute noch das Prädikat "gut", Kaufempfehlung.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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