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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Lautapelit.fi / im Vertrieb von Asmodee  ..i..
Autoren:
Rustan Håkansson,
Nina Håkansson,
Einar Rosén,
Robert Rosén
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 120 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Nations
 
Durch die Zeitalter der Geschichte

"Nations" ist ein strategisches Aufbauspiel mit Workerplacement-Elementen. Die Aufgabe der Spieler ist es, der eigenen Nation zu Ruhm und Glanz zu verhelfen.
 


     

Darum geht's (in Kürze):
Im Spiel gibt es drei "Rohstoffe": Nahrung, Geld und Stein. Außerdem kann man Wissen und militärische Stärke sammeln und muss auf die Stabilität seiner Nation achten. Am Ende des Spieles geht es aber darum, die meisten Siegpunkte gesammelt zu haben.

Das Spiel läuft über 4 Zeitalter, wobei jedes Zeitalter aus 3 Runden besteht und jede Runde verschiedene Phasen durchläuft, die übersichtlich auf kleinen Pappkärtchen zusammengefasst sind. Nach Ablauf einer Runde wird eine Ereigniskarte des entsprechenden Zeitalters abgehandelt.

Jeder Spieler erhält ein Nationstableau mit zwei Seiten. Seite A sieht bei allen Nationen gleich aus und ist für die Einstiegspartie gedacht, um das Spiel kennenzulernen. Seite B sieht bei jeder Nation etwas anders aus; schließlich ist auf der Welt keine Nation wie die andere.

Auf dem Nationstableau ist vermerkt, wie viele Rohstoffe und Arbeiter man am Anfang es Spieles bekommt und was das Anwerben neuer Arbeiter kostet. Hauptsächlich befinden sich auf dem Tableau aber die Startbauwerke der Nation, die überbaut werden können, und Ablageplätze für Berater, Kolonien und Weltwunder. All diese Karten kann man im Verlauf des Spieles vom Fortschrittsplan kaufen. Dabei gilt: Je höher das Zeitalter, desto besser die Karten. Sie bringen einem Rohstoffe, Wissen, militärische Stärke, Stabilität, Siegpunkte oder andere Vorteile. Bauwerke sind erst aktiv, wenn sie von Arbeitern besetzt sind, und Weltwunder müssen erst von Architekten gebaut werden.

Abgesehen von den Karten, die dauerhaft auf den Tableaus der Spieler liegen können, gibt es auf dem Fortschrittsplan auch Schlachten- und Goldene-Zeitalter-Karten, die sofort Vorteile bringen und Kriegskarten, die am Ende einer Runde aktiv werden.

Am Ende des Spieles gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten, wobei aber alles Siegpunkte bringt, z.B. auch jeweils 10 Rohstoffe. [bl]

 
  by Martin Klein* 

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Dieses Video gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
guter Spielmechanismus
viele Strategien führen zum Sieg
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter sehr lange Spieldauer
   ohne fortlaufende Abwechslung

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Benny:  Nations - ein monumentaler Titel, der ein Spiel von epischem Ausmaß erwarten lässt. Und episch wird dieses Spiel auf jeden Fall in Bezug auf die Spiellänge. 40 min pro Spieler gibt die Schachtel an und das ist das absolute Minimum. Nach der ersten Runde hat man den Spielablauf verstanden, nach der zweiten gut verinnerlicht und nach der vierten Runde und ca. 1,5 bis 2 Stunden Spielzeit könnte das Spiel gut zu Ende sein, denn es kommt nichts Neues zum Spielablauf dazu. Aber das Spiel dauert 8 Runden! Gut, wir haben es hier mit einem Strategiespiel zu tun, da darf es schon mal die eine oder andere Stunde länger dauern, aber wie schon gesagt, fehlen mir im Laufe der Zeit die Innovationen und die dauerhafte Spannung. Man versucht immer bessere Karten zu kaufen, seine Rohstoff-Einkommen und sonstigen Werte zu steigern, was ja auch ganz schön ist. Nur auf Dauer, ohne andere Spielelemente, wird es für mich dann etwas langweilig. Auch die Interaktion mit den Mitspielern ist sehr spärlich. Diese beschränkt sich auf "gute Karten weg kaufen" bzw. auf die Kriegskarten. Denen kann man aber gut entgegenwirken, da sie erst am Ende einer Runde wirksam werden. Meiner Meinung nach hätte man da noch mehr aus dem Thema herausholen können.

Ansonsten ist die Spielmechanik sehr gut. Viele unterschiedliche Mechanismen greifen ineinander und schaffen eine gute Balance zwischen den verschiedenen Spieltaktiken, so dass jede Taktik zum Sieg führen kann. Außerdem gibt es verschiedene Variationsmöglichkeiten, angefangen von den unterschiedlichen Nationstableaus über Handicaps für erfahrene Spieler bis hin zu Zusatzkarten. Allerdings erinnern einige Elemente im Spiel an "Im Wandel der Zeiten" von Vlaada Chvátil.

Die Anleitung ist gut verständlich geschrieben, das Spielmaterial ist zweckmäßig gestaltet. Leider ist in der Schachtel - wie so oft - kein Sortiersystem vorhanden, nur ein paar Plastiktütchen für unzählige Karten und Pappmarker.

Mein Fazit: "Nations" ist ein durchdachtes Spiel, aber nur für absolute Strategen wirklich empfehlenswert.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
 

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