www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | SHOP
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Würfel (Familie)
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Queen Games  ..i..
Autor: Stefan Feld
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Na so was
 
Ameisenbär sucht Nahrung
Anton, der Ameisenbär, ist hungrig. Schnell steckt er seinen Rüssel in den Termitenhügel und hofft, die besten Leckereien zu erhaschen!
 


     

So funktioniert's:
Die Termitenhügel (12 große Spielkarten) werden gemischt und verdeckt an die Seite gelegt. Daneben werden die Fund-, die Wurm-, und die Siegpunkteplättchen sortiert und offen abgelegt. Jeder Spieler erhält 2 Wurmplättchen und 5 Würfel in der Farbe seiner Wahl.


Die Spieler füllen die Spalten eines "Termitenhügels" stets von links nach rechts.
   
Wer den markierten Wurmwert (hier: 1) in seiner Spalte erzielt, erhält, wie hier der gelbe Spieler, ein Wurmplättchen.
   

Nun beginnt die erste Runde. Es werden 3 Termitenhügel vom vorbereiteten Stapel in der Tischmitte platziert und jeweils daneben die passenden Siegpunkteplättchen (der Termitenkönigin und des Generals) gelegt.

Der erste Spieler würfelt mit einem seiner Würfel. Diesen legt er anschließend mit der angezeigten Augenzahl auf eine der drei Karten, beginnend links unten. Die anderen Spieler haben nun die Möglichkeit die Hügel weiter zu führen oder einen neuen zu beginnen. Jeder neue muss wieder links unten angefangen werden. Und jeder Spieler darf nur eine Spalte pro Termitenhügel besitzen!

Besetzt man mit seinem Würfel ein Wurm- oder Gegenstandsfeld, erhält man das entsprechende Plättchen. Bei der Endbewertung bringen diese Plättchen Punkte.


Jede Spalte hat eine unterschiedliche Länge und darf jeweils nur von einem (!) Spieler genutzt werden!

Es gibt zwei Sonderaktionen, die während eines Spielzuges durchgeführt werden können. Entweder setzt man eines seiner Wurmplättchen ein, um erneut zu würfeln, oder man setzt es ein, um freiwillig auszusetzen. Wählt der Spieler die Option noch einmal zu würfeln, so kann er dies so oft wiederholen, bis er keine Wurmplättchen mehr hat. Ist dies der Fall, muss er die zuletzt gewürfelte Zahl auf den Termitenhügel legen. Wählt der Spieler das Aussetzen, so gibt er ein Wurmplättchen ab und sein Zug ist beendet. Die eingesetzten Würmer kommen zurück in den Vorrat.

Wenn alle Würfel in die 3 Termitenhügel gesetzt wurden, wird jeder Hügel für sich gewertet. Die Siegerpunkteplättchen werden nun verdeckt vor dem Spieler abgelegt und bis zur Endwertung aufbewahrt. Danach nehmen alle ihren Würfel an sich und die Termitenhügel kommen aus dem Spiel. Es werden 3 neue Karten vom Stapel gezogen und ausgelegt. Die Siegpunktplättchen werden nun ebenfalls wieder daneben gelegt. Der linke Nachbar des Startspielers beginnt die nächste Runde.


Wer das höchste Würfelergebnis auf einer Karte erzielt, erhält das größere der beiden Siegpunkteplättchen.
   
Fünf Punkte gibt es für jede Fundstück-Sorte, von der der Spieler mindestens zwei Exemplare besitzt.
   

Nach der 4. Runde endet das Spiel. Die eroberten Punkte der Termitenkönigin und des Generals plus die Bonuspunkte der Fundplättchen werden zusammen gezählt. Wer die meisten Punkte ergattert hat, hat Anton zu seinem Sieg verholfen.

Regeländerung für das 2-Personen-Spiel:
Es kommt eine dritte Farbe ins Spiel, von der beide Spieler je zwei Würfel erhalten. Diese Farbe symbolisiert einen dritten Spieler.

Der Spieler, der an der Reihe ist, entscheidet, welche Würfelfarbe er legen möchte. Der imaginäre dritte Spieler darf keine Wurmplättchen einsetzen. Allerdings werden die von ihm erreichten Plättchen mit in die Endbewertung aufgenommen. Diese gehen nicht zu Gunsten des Spielers, der die Würfel gelegt hat, sondern des imaginären Spielers. Und somit kann dieser Spieler auch das Spiel gewinnen. [ah]

eer
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
unkompliziertes Würfelspiel
taktische Elemente
familienorientiertes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eingeschränkte Spielerfreiheiten,
   dadurch auf Dauer wenige
   Überraschungen
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Alice: Ursprünglich sollte "Na so was" unter dem Namen "Shit Happens" erscheinen, wurde jedoch kurz vor der Veröffentlichung umbenannt. Beide Titel passen zum Spielverlauf. Es zeigt, dass das Leben voller Mängel ist, so wie beim Ameisenbär Anton. Bei ihm geht alles schief, denn er findet statt Nahrung nur unnütze Gegenstände in den Termitenhügeln.

"Na so was" ist einfach und unkompliziert. Es ist ein Würfelspiel mit einem hohen Glücksfaktor. Optisch ist das Spiel gut gelungen und funktioniert in jeder Besetzung. Das Spiel hat keinen hohen Spielanspruch und lässt sich auch mit Kindern gut spielen. Die Spielanleitung ist, wie bei den meisten Queen Games, wieder sehr verständlich geschrieben.

Auf Dauer bietet dieses Spiel keine großen Überraschungen - nach der ersten Partie kennt man den Verlauf. Auch bei der Anzahl der Mitspieler ändert sich nicht viel, da man beim Legen der Würfel auf die Termitenhügel immer gleich beginnen muss und so der Ablauf vorhersehbar ist. Nur durch den Zusatz "aussetzen" kann man das Spiel ein wenig beeinflussen und die Ausgangssituation etwas verändern.

Bei nur zwei Spielern kann man das Spiel besser in seine eigene Richtung lenken, bzw. den Gegenspieler blockieren. Empfehlen möchte ich "Na so was" als leichtes Würfelspiel für Familien bzw. eine gesellige Zwischendurch-Runde.
(> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Na sowas" ist ein umkompliziertes, familienorientiertes Würfelspiel mit einem für die Zielgruppe (hauptsächlich eben Familien bzw. Gelegenheitsspieler) ansprechendem Material.

So einfach das Spielprinzip ist, so seicht ist auch der Verlauf. Zwar beinhaltet dieser taktische Elemente, trotzdem fühlte ich mich als Spieler stets zu sehr eingeschränkt, was meine Optionen beim Setzen der Würfel angeht. Bei nicht voller Besetzung bleiben zudem, verursacht durch die "Von Links nach rechts"-Regel, regelmäßig wertvolle Spalten unbesetzt.

Da das Spiel über 4 gleiche Runde verläuft, man aber zu wenige gezielte Chancen bekommt, bestimmte Fundstückplättchen für die Schlusswertung einzusammeln, fehlte es mir persönlich an einem nötigen Spannungsbogen. "Na so was" ist technisch zwar ok, aufgrund der eher geringen Abwechslung jedoch für mich insgesamt nur durchschnittlich.

Am meisten Freude bringt es übrigens für mich dann noch in voller Besetzung - zwar ist das Spiel dann noch weniger planbar, aber zumindest bringt dann der größere Konkurrenzkampf eine Prise mehr Spaß ins Spiel. 
(> Video)  
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^