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Spiel-Fakten:

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Genre: Musikquiz, Party
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Spieleranzahl: ab 2 Spieler
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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  Let's Music!
 
Sing-a-Song
Sangeskünstler, Promi-Experten und Songtext-Kenner nach vorn - alle Musikmuffel haben bei diesem Quiz nicht den Hauch einer Chance!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler bzw. jedes Team wählt eine Spielfarbe und setzt seine entsprechende Spielfigur auf das Startfeld. 2 Würfel (ein schwarzer und ein weißer) bestimmen, wer bereits vor Beginn des eigentlichen Spiels wie weit nach vorn ziehen darf.

 


Der bunte Spielplan
   
Oben: Wissenskarten; Unten: Performance-Karten
   

 

Die Farben der Spielfelder - als Noten dargestellt - bestimmen die Ratekategorie. Bei den gelben, grünen, roten und blauen Noten werden Quizfragen gestellt. Alles dreht sich dabei um Musik, Künstler, Songtexte etc. - Antwortvorgaben gibt es keine - es ist also "echtes" Wissen gefragt!

 

Die roten Felder verlangen Pantomime und Zeichenfähigkeiten.
Bei den rosafarbenen Noten wird ein Begriff vorgegeben, der vom Spieler nun in so vielen verschiedenen Songs gesungen werden muss, wie die Würfel anzeigen. Natürlich muss der Begriff jeweils auch wirklich im gesungenen Lied vorhanden sein - Songtexte umdichten ist nicht erlaubt.
Die violetten Felder geben einen Songtitel vor, aus dem die der Würfelzahl entsprechenden Anzahl an aufeinanderfolgende Wörtern gesungen werden muss.

 


Finalspiel-Karte: Es müssen Songs zu allen Begriffen gefunden werden.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

Wird eine Aufgabe gelöst, darf der Spieler bzw. das Team um die Anzahl an Feldern nach vorn, die die beiden Würfel zusammen angeben.  Wird eine Aufgabe nicht gelöst, muss um so viele Felder zurückgezogen werden, wie der schwarze Würfel anzeigt.

 

Gelangt ein Spieler / ein Team auf das letzte Feld, die goldene Note, muss eine finale Aufgabe bewältigt werden. Innerhalb von 60 Sekunden werden dem Finalisten einzelne Begriffe genannt, zu denen er jeweils ad hoc einen Song anstimmen muss, in dem das Wort vorkommt. Findet er zu allen 6 Vorgaben einen Song (und dabei darf sich kein Song gleichen!), ist das Spiel gewonnen - andernfalls heißt es zunächst wieder zurückziehen und einen neuen Anlauf wagen. [ih]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
abwechslungsreich
ideal für Musikfans
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher trockene Umsetzung
   des Musikthemas
Lösungen z.T. nicht zu
   kontrollieren
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:   Musikfans können sich freuen: Dieses Quizspiel ist nur für sie gemacht. Die Quizfragen variieren dabei in Schwierigkeit und Musikrichtung. Um zu gewinnen, sollte man Britney Spears, Freddy Quinn und Led Zeppelin durchaus gehört haben - wer zu einseitig interessiert ist, fällt schnell zurück.

Überhaupt sollte niemand teilnehmen, der sich nun gar nicht für Musik interessiert. Die Fragen haben einen zum Teil unglaublichen Schwierigkeitsgrad - besonders bei Quizfragen, bei denen kurze Ausschnitte aus Songtexten vorgegeben sind - hier den Song zu erraten, grenzt oftmals an Unmöglichkeit - es sei denn, man hat ein Leben lang nichts getan als Songtexte auswendig zu lernen...).

Das größte Problem beim Spielmaterial sind die zum Teil nicht vorhandenen Lösungen. So sollen z.B. 5 aufeinanderfolgende Wörter aus Nino de Angelos "Jenseits von Eden" gesungen werden - was nun, wenn niemand in der Runde das Lied auswendig kann? Eine Überprüfung der von den Gegnern angebotenen Lösung ist damit gar nicht möglich.

Gleiches gilt für die Aufgaben vom Typ "Begriff vorgegeben, Song dazu singen". Wer hier einfallsreich ist, kann einem Unwissenden beliebige spontan selbst komponierte Lieder als Lösung anbieten, was eigentlich nicht Sinn des Quizspiels sein sollte.

Spielt man "Let's music" in einer Runde mit Durchschnitts-Musikkennern ist es jedoch dank der unterschiedlichen Aufgabentypen recht unterhaltsam. Besonders das Finalspiel entwickelt eine eigene Dynamik und Spannung, denn das Zeitlimit ist gnadenlos und belustigende Blackouts sind vorprogrammiert.

Das Musikthema wäre eine Steilvorlage für die sonst so eher überflüssigen DVD-Spiele gewesen. Hier hätte man das Medium gut einsetzen können - vermutlich aufgrund von damit verbundenen rechtlichen Einschränkungen blieb man wohl lieber bei der gedruckten Variante - und somit kommt das Spiel nicht über eine Durchschnittswertung hinaus.

Und auch die gilt nur für Musikfreunde - Musikmuffel in unserer Testrunde hatten überhaupt keine Freude an dem Spiel.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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