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Monopoly World
Kauf dir die
Welt!
Badstraße,
Südbahnhof und Schlossallee waren gestern - in der World-Edition
kaufen Sie Paris, Kapstadt und Montreal - und zahlen bargeldlos!

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So funktioniert's:
Fast jeder wird es schon einmal gespielt haben - das
klassische "Monopoly". Von daher gibt's die Beschreibung
des Spielablaufes nur in Kürze; hervorheben möchten wir
dabei die Änderungen gegenüber des Originals.

Der Spielplan
ist mit vielen Fotos illustriert. |
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Links eine
Stadt-Besitzerkarte, rechts eine
Tranportmittel-Besitzerkarte |
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Abwechselnd würfelt jeder Spieler mit 2 Würfeln, zieht
mit seiner Figur um die entsprechende Anzahl an Felder
auf dem Spielplan vorwärts. Gelangt er auf ein
Städtefeld (im Originalspiel Straßenfelder; alle Felder
sind mit Fotos der entsprechenden Orte illustriert),
kann er die Stadt für den vorgegebenen Wert kaufen.
Wurde die Stadt bereits von einem anderen Spieler
gekauft, muss der Spieler Miete zahlen, wenn er sich auf
diesem Feld aufhält. Besitzt ein Spieler alle 2 bis 3
gleichfarbigen Städte, darf er zunächst Häuser
errichten. Sind 4 Häuser auf jedem Feld vorhanden, darf
ein Hotel gebaut werden. Häuser und Hotels haben in der
World-Edition eine neue Formgebung erhalten - sie liegen
in Bauweisen der verschiedenen Kontinente vor; sind aber
alle gleichberechtigt zu behandeln. Je mehr gebaut wird,
umso höher sind die Mieteinnahmen, wenn fremde Spieler
auf dem Feld stehen bleiben.
Ähnlich verhält es sich mit dem Kauf der vier
Transportmittel "Bahn", "Flug", "Schiff" und "Raumfahrt"
(im Originalspiel die Bahnhöfe).
Möchte ein Spieler eine Stadt bzw. ein Transportmittel
nicht zum angegebenen Preis kaufen, kann der Banker sie
zur Versteigerung anbieten. Dazu wird die "Deal"-Taste
des Bankkartenlesers gedrückt. Innerhalb einer
zufallsbestimmten Zeit können alle Spieler nun um den
Kauf feilschen - der Höchstbietende nach Ablauf der Zeit
erhält den Zuschlag.

Die Häuser
(grün) und Hotels (rot) liegen in verschiedenen
Bauweisen vor. |
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Moderner
Zahlungsverkehr: Statt Papiergeld gibt es den
Bankkartenleser |
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Statt Elektrizitäts- und Wasserwerk gibt es in der
World-Edition nun die Felder "Sonnen-" und
"Windenergie". Hier bestimmen die Würfel, wie viel Miete
zu zahlen ist.
Ganz klassisch sind neben den Feldern "Gefängnis"
(Aussetzen), "Frei Parken" (keine Aktion) und "Los"
(Geldgewinn pro Runde) nach wie vor die "Ereignis-" und
"Gemeinschaftsfelder", die unterschiedliche
Sonderaktionen auslösen können (z.B. Geldgewinn,
zusätzliche Zahlung, Jokerkarte für das Gefängnis etc.).
Währung ist
der "Monopoly-Dollar", wobei "K" die kleinere, und "M"
die höhere Einheit darstellt. Statt Papiergeld besitzt
jeder Spieler eine Bankkarte, die er bei einer Zahlung
in den Bankkartenleser steckt. Dabei ist der linke
Schlitz des Lesers zur Zubuchung von Geld bestimmt; der
rechte Schlitz dient der Abbuchung. Der Banker muss über
die Zahlentasten die jeweilig erforderlichen Werte
manuell eintippen.
Der Kartenleser erkennt automatisch,
welche Spielerkarte im Modul steckt und speichert den
Kontostand ab. Startkapital sind 15.000 Dollar (=15 M).
Findet eine Mietzahlung statt, so steckt der Vermieter
seine Karte in den linken Schlitz des Moduls und der
Mieter seine Karte in den rechten Schlitz. Nach Eingabe
der Miethöhe bucht das Modul automatisch das Geld in der
entsprechenden Höhe von der rechten auf die linke Karte.
Das gleiche geschieht bei weiteren Zahlungswechseln
(z.B. durch Ereigniskarten hervorgerufen).
Leidet ein
Spieler an Geldknappheit, kann er seine gekauften Städte
und Transportmittel zunächst mit einer Hypothek
versehen. Hilft auch dies nichts, kann er seinen Besitz
verkaufen.
Sobald ein
Spieler jedoch komplett zahlungsunfähig ist, scheidet er
aus. Sobald alle bis auf einen Spieler bankrott gegangen
sind, steht der Sieger fest.
[ih]
Vielen
Dank an Hasbro für ein Rezensionsexemplar!
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Checkpoint |
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Checkpoint |
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PLUS:
PLUS:
klassischer Spielablauf
Versteigerungen
ENDE |
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MINUS:
MINUS:
elektronischer Kartenleser
zu wenig Häuser und Hotels |
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PUNKTE-CHECK: |
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SPIELIDEE
Originalität, Regeln |
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AUSSTATTUNG
Material, Umfang |
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SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss |
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Ingo:
Um Fans
des Klassikers immer wieder etwas Neues
zu bieten, sind in den letzten Jahren diverse
Editionen auf den Markt gekommen; 2008 nun die
"World"-Edition. So viel anders als das Original
ist auch diese Edition spielerisch (zum Glück)
nicht - einzig die Versteigerungen ("Deals") gab
es früher nicht; sie sorgen in der Tat für mehr
Dynamik.

Die Umbenennung der Straßen in Städte
(über deren Erscheinen im Internet abgestimmt
werden konnte) ist nicht mehr als Gimmick;
spielerisch ist sie ohne Relevanz. Wirklich neu
ist der Bankkartenleser, der bereits in der
"Banking"-Edition seinen ersten Auftritt hatte
und nun weiterentwickelt wurde. Und da wären wir
schon beim Knackpunkt: Das elektronische Modul
funktioniert zweifelsfrei technisch reibungslos
- aber, und das ist auch der einzige Grund für
meine Herabstufung der Wertung: Ich empfinde es
ganz einfach als unpraktisch!

Klar, das lästige
Geldsortieren fällt mit diesem modernen
Spielelement weg. Trotzdem fehlt mir gerade das
Papier zwischen den Fingern. Die Summen, die das
Gerät anzeigt, sind, insbesondere für Kinder,
schwer greifbar. Dazu trägt auch die
unglückliche Einteilung der Währung in "K" und
"M" bei, die in Deutschland zunächst echte
Verständnisprobleme auslösen kann. So kostet das
billigste Feld 600 K, das teuerste Feld 4 M. Der
Bankkartenleser zeigt jedoch als Grundkapital
15.000 Dollar. Hier wäre eine einzige Einheit
von Vorteil gewesen!

Hauptproblem ist vor
allem, dass sich die Spieler stets ihren
Kontostand merken müssen - er ist zwischen den
Spielzügen nicht sichtbar (bzw. nur über ein
Einstecken der Karte in das Modul abzurufen).
Ärgerlich ist es auch, dass einem mit mehr als 4
Spielern schnell die Häuser und Hotels ausgehen.
Sie liegen in zu geringer Anzahl bei.

Wer
auf technische Innovationen steht, kann sich
"Monopoly World" gern zulegen. Einsteigern
empfehle ich aber die Klassik-Variante; die
Ausstattung des vorliegenden Spieles und der
Bankkartenleser müssten für mich nämlich noch
optimiert werden.
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KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz |
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Ende |
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Jasmin:
Das
Spiel unterliegt denselben Regeln wie der
Klassiker. Statt Straßen kauft man Städte und
statt Geld gibt es Kreditkarten. Auch die
Spielfiguren sind neu und ich muss sagen, die
gefallen mir wirklich gut! Der Kartenleser und
die Karten bergen allerdings einige
Schwierigkeiten. Der Spieler hat keinen
Überblick über seine Zahlungskraft, denn um
seinen Kontostand zu erfahren muss er „die Bank
fragen“.

Daraus ergibt sich eine weitere
Schwierigkeit: Der Spieler, der die Bank hält,
hat alle Hände voll zu tun, da er hinzugezogen
werden muss, wenn es um den Kontostand geht,
wenn es um einen Kauf geht und auch wegen der
Kreditkarten, wenn Spieler untereinander
Transaktionen vornehmen, zum Beispiel aufgrund
von Ereignis- oder Gemeinschaftskarten und bei
der Zahlung von Miete.

In unserem Testspiel „war
ich die Bank“ und musste bei all den
Transaktionen (wir gingen im Laufe des Spiels
dazu über, dass ich die Karten aller Spieler
dauerhaft bei mir liegen hatte, was sich als
etwas einfacher erwies) ständig aufpassen, dass
ich überhaupt mitbekam, wenn Mitspieler in
meinen Städten unterwegs waren. Anfangs ging mir
die Miete häufiger „durch die Lappen“, weil ich
mich grade durch die Gehaltszahlungen (LOS)
kämpfte.

Zur Faszination des Spiels gehört es für mich,
dass man dieses Spiel auch nach 30, 40 oder 50
Jahren noch vom Dachboden holen kann. Jeder
kennt es, auch meine Oma hatte schon eins und
(fast) jeder liebt es. Durch die elektronischen
Hilfsmittel ist das „einfach Losspielen“ etwas
schwierig. Im günstigsten Fall sind nur die
Batterien leer.
Sollte jedoch das Gerät kaputt sein, bleibt noch die Möglichkeit, auch diese Version
zu einem "Klassiker" zu machen, indem man mit
echtem Monopolygeld spielt.

Als echter "Monopoly"-Fan vergebe ich trotz der
genannten Kritikpunkte insgesamt noch 7 Punkte.
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KULT-FAKTOR
Zweitmeinung |
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Ende |
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Anzeige
leer
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