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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Hasbro  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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  U-build Monopoly
 
Der Klassiker zum Selberbauen!
Jahrelang konnten echte Monopolyfans die Schlossallee im Schlaf finden. Doch jetzt gibt es Brücken, Wolkenkratzer und einen variablen Spielplan!
 


     

So funktioniert's:
Auch dieses Monopoly ist dem Klassiker in seiner Spielweise und den Spielregeln recht ähnlich. Vollkommen neu hingegen ist, dass sich die Spieler ihr "Spielbrett" mit den kleinen Kunststoffmodulen nun selbst zusammenbauen.


Die Spielfläche wird aus den Kunststoff-Bauteilen (hier nach Vorlage) zusammen-gesteckt.
   
Die Spielfigur eines Spielers wird, wie immer, entsprechend der beiden Würfelaugen, bewegt.
   

Der Aufbau beeinflusst dabei die Spieldauer – es gibt Baupläne für Spielanfänger (ca. 30 Min.), Fortgeschrittene (ca. 60 Min.) und Experten (ca. 90 Min.).  Und wenn man möchte, kann man sich auch - mit kleinen Hinweisen - einen individuellen Spielplan bauen. Als alte Hasen in Sachen "Monopoly" haben wir uns direkt für die individuelle Version des Spielplans entschieden und für eine Partie etwa 4 Stunden gebraucht.

Team

Spielen macht Freunde!
Foto

Gespielt wird, wie üblich, mit 2 Würfeln - die Spielfiguren werden nach der Augenzahl voranbewegt. Es gibt Straßen (bzw. hier eigentlich "Stadtteile"), die man erwerben kann, und auf denen Häuser errichtet werden können, das Gefängnis ist natürlich genauso vorhanden wie die Bahnhöfe, die man in der neuen Variante jedoch nicht mehr käuflich erwerben kann.


Die neuen Besitzerkarten. Hotels gibt es keiner mehr - dafür jedoch bis zu acht Blocks.
   
Auf jeder Straße können bis zu 4 grüne Wohnhäuser und bis zu 4 graue Industriegebäude gestapelt werden.
   

Als neues Element gibt es in diesem Spiel 4 Brücken. Kommt man auf ein Brückenfeld, muss man den Status der Brücke verändern (ist sie hochgeklappt, muss man sie herunter klappen, ist sie herunter geklappt, muss man sie hochklappen), eine Ereigniskarte ziehen und die Handlung ausführen, die auf der Karte dem neuen Status entspricht. Überquert man eine Brücke nur, ohne das Feld genau zu treffen, muss man 1 Million als Wegzoll zahlen und darf die Brücke herunter klappen.


Ein neues Element bei "Monopoly" sind die Brücken, die hoch- oder herunter geklappt werden und ein Ereignis auslösen.

Gebaut werden kann von Beginn an, auch wenn man nur eine Straße einer Farbe besitzt. Dabei gibt es die Möglichkeit,  Wohn- oder Industriegebäude zu errichten.

Die sonstigen Spielregeln kommen somit denen des "Monopoly City" (> Test) am nächsten. Es gibt Störgebäude, die an eine Straße angrenzend den Mietwert der sich darauf befindlichen Wohnhäuser vernichten (Industriegebäude behalten ihren Wert) und Bonusgebäude, die eben dieses verhindern sollen.


Die Störgebäude lassen alle angrenzenden Wohnhäuser wertlos werden.
   
Die hellgrünen Bonusgebäude bringen den angrenzenden Feldern Vorteile - sie verhindern Mieteinbußen.
   

Kommt man auf eine Straße, die noch der Bank gehört, kann man diese kaufen. Tut man dies nicht, so wird sie direkt versteigert.

Auch Wolkenkratzer und der Monopolytower sind im Spiel enthalten. Für einen Wolkenkratzer benötigt man alle Straßen einer Farbe. Dieser sorgt dann dafür, dass sich der Mietwert der betroffenen Farbgruppe verdoppelt.


Die Wolkenkratzer kennen wir bereits aus "Monopoly City".
   
Ein Bahnhof wird am Rande einer Straße mit einem Sonderbauteil errichtet.
   

Für den Monopolytower benötigt man die gesamten Straßen zweier Farbgruppen. Dieser verdoppelt den Mietwert aller sich im Besitz befindlichen Straßen.

Bei Zahlungsunfähigkeit hilft, wie bei allen anderen Teilen auch, die Bank mit Hypotheken aus.

Das Spiel ist zu Ende, wenn ein Spieler bankrott ist. Gewonnen hat dann natürlich derjenige, der am meisten Geld und Immobilienbesitz sein Eigen nennt. [jk]

Vielen Dank an Hasbro für ein Rezensionsexemplar!

eer
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Klassiker bleibt erkennbar
variabler Spielaufbau
anpassbare Spiellänge
ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine großen Innovationen
   im Spielablauf
zusätzliche Aufbauzeit
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Jasmin:  Ich freue mich: Endlich wieder ein "Monopoly", das ich, als ausgesprochener Fan des Klassikers, ohne größere Modifikation der Spielregeln spielen kann -  nämlich laaaange! Die alternativen Spielpläne, die eine kürzere Spieldauer bedingen, finde ich jedoch auch sehr gelungen. Positiv ist zu bewerten, dass es in dieser Edition wieder "normales" Geld in Papierform gibt und auch die meisten der klassischen Monopolyregeln beibehalten wurden.

Auffällig ist, dass es, im Gegensatz zum klassischen Monopoly, kaum mehr die Möglichkeit gibt, Geld anzuhäufen und zu horten. Häufig bekommt man plötzlich sehr viel Geld über Mieten herein - bedauerlicherweise ist es jedoch genauso schnell wieder weg. Das hat uns gut gefallen, weil es dadurch erst sehr spät absehbar ist, wer das Spiel gewinnen wird.

Toll ist auch, dass die Straßen einer Farbgruppe nicht mehr nebeneinander liegen. Sie liegen durch die variable Bauweise nun kreuz und quer auf der Spielfläche verteilt. So muss man nun noch stärker aufpassen, ob der gegnerische Spieler nicht gerade auf einer eigenen Straße steht...

Leider gibt es, aus meiner Sicht, zu wenige Wohnhäuser und mit den Wolkenkratzern kann ich mich immer noch nicht richtig anfreunden...
(> Video)

* Wertung im Vergleich zu anderen "Monopoly"-Editionen
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
     
 
     

Ingo: "Monopoly" ist ein echtes Phänomen. Es gibt wohl kaum jemanden, der diesen Klassiker noch nicht gespielt hat. So gibt es dann auch eine ganze Menge wahrer Fans, die sich jede Neuerscheinung der Reihe als Sammelobjekt zulegen, eine Menge Gelegenheitsspieler, die auch heute noch zur Ursprungsversion greifen, und es gibt die Spieler, die "Monopoly" verfluchen - insbesondere aufgrund der zum Teil sehr langen, glücksbehafteten Spieldauer.

Um sich den veränderten Spielgewohnheiten anzupassen, hat man in den vergangenen Editionen schon diverse Anpassungen vorgenommen. "U-Build"-Monopoly kombiniert dabei klassische Regeln mit relativ jungen Elementen (wie verschiedene Häuserarten sowie Bonus- und Störgebäude). Lassen wir die Brücken und Bahnhöfe außen vor, so punktet "U-Build" nun besonders durch den variablen Spielaufbau, welcher vor Spielbeginn allerdings eine kleine Aufbauzeit in Anspruch nimmt und in seiner Optik an Spielzeug für kleinere Kinder erinnert.

Man hat sich beim Material für Kunststoff entschieden - Pappe hätte, was den Spielplan betrifft, auch funktioniert; Holz wäre schöner gewesen - aber okay. Durch die Kunststoffbeschaffenheit lassen sich kostengünstige 3D-Objekte fertigen, die den Spielreiz zumindest optisch aufpeppen sollen.

Die Variabilität des Spielplans ist dann das, was den Kauf von "U-build" rechtfertigt. Ansonsten gibt es keine allzu großen Innovationen gegenüber "Monopoly City" (> Test), die den Spielablauf grundlegend ändern würden. Fans werden darüber froh sein, Gegner werden sich durch "U-build" allerdings auch nicht von "Monopoly" überzeugen lassen - aber an letztere richtet sich das Spiel erwartungsgemäß ja auch nicht...
 (> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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