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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten / Familie
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Parker / Hasbro  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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  Monopoly Deal
 
Mein Haus, mein Konto, meine Straßen
Wer drei komplette Straßengruppen vor sich liegen hat, gewinnt. Doch die Mitspieler sind echte Geldhaie und schrecken auch vor Raub nicht zurück!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält aus dem gut gemischten Kartenspiel 5 Handkarten. Der übrige Kartenstapel wird verdeckt in die Mitte platziert und dient als Zugstapel. Der beginnende Spieler zieht zwei Karten vom Zugstapel und fügt diese seinen Handkarten bei. Aus seiner Hand darf er nun bis zu 3 Karten ausspielen. Danach ist sein Zug beendet und der nächste Spieler ist an der Reihe.


Die Kartenspielversion des Klassikers kommt auch ohne das bekannte Spielbrett aus.

Im Spiel befinden sich 3 verschiedene Kartentypen, die ausgespielt werden können.

Grundstückskarten:
Die Grundstückskarten sind in den klassischen Monopolyfarben mit alt bekannten Straßennamen dargestellt. Diese können vor sich abgelegt werden. Jede Grundstückskarte zeigt an, wie viel Karten zu einem vollständigen Straßensatz gehören und wie viel Miete für sie verlangt werden kann.


Jeder Spieler besitzt fünf Handkarten, von denen er je 3 ausspielen darf.
   
Je mehr Karten einer Farbe man besitzt, umso mehr Miete darf man kassieren.
   

Grundstückskarten besitzen einen Geldwert und müssen, wenn sie ausgelegt wurden, auch als Zahlungsmittel verwendet werden, wenn auf dem Konto nicht genug Geld vorhanden ist. Neben den normalen Grundstückskarten befinden sich auch Jokerkarten im Spiel, die an den unvollständigen Straßensatz angelegt werden können.

Monopoly-Geldkarten:
Monopoly-Geldkarten können nur als Zahlungsmittel eingesetzt werden, wenn sie ausgespielt vor dem Spieler auf dem Konto liegen. Alle Zahlungen, wie Geburtstagsgeschenke und Mieten, müssen vom Konto ausgezahlt werden. Wichtig ist hier, dass es kein Wechselgeld zurück gibt. Kann nicht passend gezahlt werden, so muss man mit Verlusten rechnen.


Die Ereigniskarten bescheren dem Spieler besondere Vorteile.
   
Natürlich dreht sich auch im Kartenspiel wieder viel um die Moneten.
   

Monopoly-Ereigniskarten:
Um Mieten zu kassieren, Geldgeschenke einzufordern oder auch mal dem Nachbarn ein Grundstück zu klauen, können Monopoly-Ereigniskarten ausgespielt werden. Diese Karten werden nach dem Einsatz auf den Ablagestapel gelegt. Ereigniskarten besitzen ebenfalls einen Geldwert und können auch als Bargeld auf das Konto abgelegt werden. Der Effekt der Karte verfällt jedoch dadurch.

Sieger des Spieles wird derjenige, der es schafft, drei vollständige Straßenkartensätze vor sich abzulegen. [sw]

     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
handliches, schnelles Spiel
gute Umsetzung der
   Brettspielvorlage
ENDE
  MINUS:
MINUS:
problematisch bei 5 Spielern
kleine Unstimmigkeiten
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Sonja:  "Monopoly-Deal" ist eine schnelle Spielversion des Monopoly-Brettspiels. Mit dem klassischen Straßendesign und bekannten Ereigniskarten wie "Sie haben Geburtstag..." knüpft es dabei an bekannte Spielmechanismen des Grundspiels an.

Das Spiel ist durch den einfachen Spielablauf schnell erlernt und kann sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen für einen kurzweiligen Spielspaß sorgen. Die Spielpartien sind bei 2-3 Spielern recht kurz, können aber bei mehr Spielern auch mal bis zu 45 Minuten gehen.

Positiv überrascht das Spiel durch kleine taktische Finessen, die das Spiel interessanter gestalten. So hilft das Auslegen von vielen Straßen nicht, wenn kein oder kaum Geld auf dem Konto liegt. Kaum hat ein Mitspieler die Geldknappheit entdeckt, wird die Zahlungsschwäche ausgenutzt. Kann der betreffende Spieler seine Rechnung nicht begleichen, so muss er dem Gläubiger den Geldwert in Grundstücken übergeben.

Auch Geduld und gutes Kombinieren von Ereigniskarten bringen Vorteile oder stürzen Mitspieler in den Ruin. Schnell verschwören sich alle Spieler gegen den Führenden im Spiel, dem nur noch ein Straßensatz zum Sieg fehlt: Doch das Blatt wandelt sich rasch und häufig bleibt das Spiel spannend bis zum Schluss.

Um die Spannung bei zwei Spielern ein wenig zu erhöhen, empfiehlt es sich die Spielregeln ein wenig zu modifizieren, so dass ein Sieg erst bei 4 vollständigen Straßensätzen erreicht ist.

Ein Problem stellt sich selten bei 4, aber leider sehr oft bei 5 Spielern. Bei großer Spieleranzahl kann es sein, dass der Zugstapel aufgebraucht ist, bevor ein Spieler den Sieg für sich verbuchen kann. Ist der Zugstapel einmal verbraucht, kann zum Weiterspielen der Ablagestapel gemischt und weiter verwendet werden. Jedoch befinden sich dann keine Geld- und Grundstückkarten mehr im Zugstapel. Es können also nur noch Ereigniskarten aufgenommen werden.

Dies hat bei unseren Spielern für Unmut gesorgt, da Spieler die weit vom Siegesziel entfernt waren, nur noch durch Raubkarten an Grundstücke kommen. Auch Geld muss dann in Form von Ereigniskarten auf das Konto eingezahlt werden. In wenigen Situationen hat sich das Spiel durch ständigen Grundstückeraub sehr lange hingezogen.

Nach unserer Meinung sollte das Spiel besser nur mit 4 Spielern gespielt werden. Auch die Anzahl der Ereigniskarten "Los" erschien uns zu hoch im Spiel. Trotz allem ist das Spiel eine durchaus gutes Kartenspiel, das, bei der richtigen Spieleranzahl, für Spannung und Aufregung sorgt und sich bei uns bereits einen Platz gesichert hat.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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