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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Hasbro  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min. (je nach Spielerzahl)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Monopoly Cars 2
 
Die Abenteuer des Lightning McQueen
Die Odyssee des Rennautos dürfte vielen Kindern bereits bekannt sein. Passend zum zweiten Teil des Disney-Animationsfilms gibt es nun dieses Merchandising-Produkt.
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein eigenes kleines Auto als Spielfigur und stellt es auf das "Los"-Feld. Gespielt wird reihum, wobei der aktive Spieler zunächst "würfelt", indem er das rote Rennauto "Lightning McQueen" auf der Steilkurve, die einmal um den Spielplan führt, anschubst und seine Figur dann - entsprechend der Zahl, auf der das Auto landet - nach vorn bewegt.


Der runde Spielplan ist umgeben von einer Rennbahn.
   
Lightning McQueen ersetzt die Spielwürfel, in dem er um den Spielplan kreist.
   

Gelangt der Spieler auf ein freies farbiges Autofeld, so muss er dieses Auto kaufen. Jeder Spieler besitzt ein Grundkapital an 1-M-Scheinen. Im Gegenzug erhält er dann die Besitzerkarte dieses Autos und stellt auf dem Feld einen schwarzen Autoreifen ab, um anzuzeigen, dass dieses Feld nun verkauft ist und andere Spieler hier fortan Miete zahlen müssen, wenn ihr Spielzug hier endet.


Das Start- und Geldfeld hat seinen alten Namen behalten: "LOS".
   
Wer ein Auto kauft, legt dort einen schwarzen Reifen ab.
   

Schafft es ein Spieler, beide Autos einer Farbe zu kaufen, so stellt er - statt eines zweiten Reifens - einen roten Stapler zu seinem ersten Reifen hinzu.  Werden zwei gleichfarbige Felder hingegen von verschiedenen Spielern erkauft, so liegt dann dementsprechend wieder auf jedem Feld ein Autoreifen.

Zieht ein Spieler auf ein Feld, auf dem bereits ein Reifen bzw. ein Stapler steht, so kassiert der Besitzer nun Miete (entsprechend der Besitzerkarte dieses Feldes).


Wer beide Autos einer Farbe besitzt, stellt einen Stapler auf die Felder.
   
Geld regiert die Welt - auch in der Kinderversion des Spieleklassikers.
   

Darüber hinaus gibt es dann noch Ereignisfelder, bei denen eine Karte vom Stapel gezogen und die Anweisung befolgt wird, "Schieben"-Felder, die es erlauben, Lightning McQueen ein weiteres Mal anzuschubsen, das "Frei Parken"-Feld, auf dem nichts passiert, das "Los"-Feld, das beim Überqueren 2 M Geld bringt, sowie das "Gefängnis", das, wenn man nicht "nur zu Besuch" ist, durch Zahlung von 1 M in der nächsten Runde wieder verlassen werden kann.


Statt Straßen werden in dieser Edition die aus dem Disney-Film bekannten Autos erworben. Für sie wird dann auch Miete kassiert - die einfache Miete, wenn man im Besitz von nur einer Karte einer Farbe ist; die höhere Miete, wenn man beide Karten einer Farbe sein Eigen nennt.

Spielende: Sobald ein Spieler kein Geld mehr besitzt, um ein noch freies Feld zu kaufen oder aber die Miete auf einem Feld zu entrichten, wird abgerechnet. Der Spieler, der nun noch das meiste Geld besitzt, gewinnt. [ih]

Vielen Dank an Hasbro für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
gutes Einstiegsspiel für jüngere
   Kinder, die Monopoly kennen
   lernen wollen (bis ca. 7 Jahre)
ideal für "Disney Cars"-Fans
ENDE
  MINUS:
MINUS:
reines Glücksspiel durch stark
   vereinfachte Regeln
stark variierende Spieldauer
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Als Merchandising-Produkt zum neuen Disney-Animationsfilm "Cars 2" richtet sich diese Monopoly-Edition natürlich hauptsächlich an dessen Zielgruppe - jüngere Kinder im Alter ab ca. 5 Jahren. Der stark vereinfachte Spielablauf ermöglicht einen schnellen Spieleinstieg; große Rechenkenntnisse sind nicht vonnöten, zumal das Geld nur aus 1-M-Scheinen besteht. Auch die Spieldauer wurde stark verkürzt, wenngleich sie immer noch schwankt. Trotzdem ist sie natürlich erheblich kindgerechter als die des Klassikers.

Die Grundelemente des klassischen "Monopolys" sind aber durchaus vorhanden: Das Losfeld, die Ereigniskarten, das Gefängnis und natürlich die farbigen Grundstücke; hier Autos, allesamt bekannt aus der Filmvorlage und damit natürlich ein starker Anreiz für Kinder, sie besitzen zu wollen. Alles aber auch mit abgeschwächten bzw. enger geschnürten Regeln.

Entscheidungen müssen nicht getroffen werden. Es wird "gewürfelt" (hier mit der actionreichen Idee, das rote Rennauto durch die Steilkurve zu schubsen und anschließend abzulesen, wie viele Felder es mit der eigenen Mini-Auto-Spielfigur nach vorn geht), gezogen und entsprechend des Feldes reagiert. Kaufen ist bei freien Autofeldern Pflicht, bei besetzten Feldern wird Miete gezahlt. Wer kein Geld mehr hat, beendet das Spiel - und das kann schnell passieren, oder auch lange dauern. Fortuna entscheidet.

Eigener Einfluss? Fehlanzeige! Es sei denn, man schafft es, "Lightning McQueen" immer auf die richtigen Zahlenfelder fahren zu lassen. Macht aber der Zielgruppe eher wenig aus, denn sie konzentrieren sich eh aufs Material und finden auch glücksbasierte Würfelspiele spannend.

Fakt ist: Älter als ca. 7 oder 8 Jahre sollte die kleinen Monopoly-Spieler nicht sein, andernfalls wird es dann spielerisch doch schnell zu langweilig. Spätestens im Alter von 8-9 Jahren ist ein problemloses Spielen des Standardspiels dann wohl vorzuziehen.  Als erstes Einstiegsspiel kommt "Monopoly Cars 2" bei den kleinen Rennfahrern aber durchaus gut an, wenngleich es aus Sicht der Erwachsenen sicher bereits kreativere Spiele-Alternativen für diese Altersgruppe gibt.

* Hinweis: Gesamtwertung gilt nur (!) für die zuvor beschriebene Zielgruppe ("Cars"-Fans im Alter von ca. 5 bis 7 oder 8 Jahren) mit wenig Spielerfahrung!
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 

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