Genre: Aktion, Geschicklichk.
Erscheinungsjahr: 2010 Verlag: Mattel
..i.. Spieleranzahl: 1 bis 4 Alter: ab 8 Jahren Spieldauer: ca. 30 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
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Mindflex
Das "Mind-Control-Game" Mit der Kraft der
eigenen Gedanken soll bei diesem Geschicklichkeitsspiel ein
Schaumstoffball durch einen Hindernis-Parcours gelenkt werden.
So funktioniert's: Ziel
dieses Spiels ist es, einen Schaumstoffball durch einen
Hindernisparcours zu lenken. Dies geschieht - technisch
- durch eine drehbare Luftdüse, die den Ball in
unterschiedlicher Stärke nach oben bläst. Die Stärke des
Luftstroms soll dabei beeinflusst werden von der
Konzentration des Spielers.
Vor dem
Spielbeginn wird ein individueller Hindernisparcours
aufgebaut, der vor jeder Spielrunde neu kombiniert
werden kann.
Der aktive
Spieler ist über ein Headset mit dem Spielgerät
verbunden. Die Ohrclips sowie ein Chip im Stirnband
"messen" die Konzentration des Spielers.
Dieser setzt zunächst das Headset auf und
verbindet
dieses dann per Funk mit dem Spielmodul. Sobald
beide Einheiten synchronisiert sind, kann das
Spiel beginnen.
Der Spieler wählt zunächst einen von 5
Spielmodi (engl. Bezeichnungen der uns
vorliegenden Original-Ausgabe des Spiels; die
deutschen Bezeichnungen werden vermutlich
abweichen): - Freestyle: Diese Option dient nur zum
Kennenlernen der Spielfunktionen. - Mental Marathon: Der Spieler muss
versuchen, den Parcours so schnell wie möglich
zu meistern. - Danger Zone: Hier muss der Spieler jede
die vorgegebenen Zonen innerhalb einer
bestimmter Zeit absolvieren - wird auch nur eine
Zone zu spät beendet, muss der Spieler vorzeitig
abbrechen. - Chase the light: Hier müssen möglichst
viele Zonen (Lichter) gemeistert werden, bevor
die Zeit abläuft. - Throughshot: Der Spieler muss den Ball
innerhalb des Zeitlimits so oft wie möglich
durch die Kanone in den Trichter auf der
gegenüberliegenden Seite schießen.
Mit dem Drehknopf wird die Luftdüse, die den Ball
schweben lässt, bewegt. Die Stärke des Luftstroms soll
dabei von der Konzentration des Spieles abhängen.
Die
Statusanzeige gibt Auskunft über die Funktionalität
des Gerätes. Außerdem können hier die verschiedenen
Spielmodi ausgewählt werden.
Die Hindernisse werden vor Spielbeginn auf das
Rondell gesteckt - jeweils mit einer Position
Abstand zwischen zwei Elementen. Die Anordnung
oder Ausführung der einzelnen Hindernisse ist
dabei beliebig veränderbar.
Beginnt das Spiel, so bewegt der Spieler die
Luftdüse des Gebläses, indem er den Drehknopf
nach links oder rechts dreht. Der Ball folgt in
seiner Bewegung dann im Idealfall dieser Düse.
Damit die entsprechende Höhe erreicht wird, um
einige Hindernisse zu absolvieren, soll sich der
Spieler nun genau auf den Ball konzentrieren.
Über das Headset werden, so beschreibt es der
Hersteller, die Hirnströme des Spielers gemessen
und auf das
Spielmodul übertragen. Auf diese Art und Weise
soll demnach die Stärke der Luftzufuhr
beeinflussbar sein. Auf den Spieler wirkt dies
wie Zauberei.
Der aktive Spieler muss
gerade versuchen, den Ball durch den Ring zu lenken.
Sobald
der Spieler den Ball über eine Zonengrenze
steuert, erscheint ein blaues Licht. Wurden alle
Zonen korrekt durchlaufen und der Ball landet
zum Schluss wieder auf dem Startfeld, wird die
Zeit gestoppt und über die Soundausgabe genannt.
Bei einigen Spielmodi wird die Zeit bereits auch
innerhalb der einzelnen Zonen berechnet.
Gespielt werden kann allein; gegen die Uhr oder
gegen bis zu 4 Mitspieler, die dann alle
denselben Parcours absolvieren und sich in
Bestzeiten messen. [ih]
Vielen Dank an Mattel für ein
Rezensionsexemplar!
eer
ERKLÄRVIDEO
leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten
>
XL-Ansicht
PLUS:
PLUS:
neuartige Spielidee
spannende Zeitduelle
flexibel gestaltbarer
Spielaufbau
ENDE
MINUS:
MINUS:
Mogelfaktor: Technik kann
überlistet werden
mitunter lange Wartezeiten
hoher Anschaffungspreis
PUNKTE-CHECK:
SPIELIDEE
Originalität, Regeln
AUSSTATTUNG
Material, Umfang
SPIELABLAUF
Mechanik, Einfluss
Ingo:
"Mindflex" ist ein echter Hingucker! Das
neuartige Geschicklichkeitsspiel, das als
"Mind-Control-Game" angekündigt wird, zeigt sich
technisch und optisch als innovativ. "Mindflex"
ist kein Brettspiel im herkömmlichen Sinne, "Mindflex"
ist ein Luxusprodukt, das neben den einmaligen,
hohen
Anschaffungskosten auch regelmäßig nach neuen
Batterien (4x "C" und 3x "AAA") verlangt.
Spielerisch bietet man mit verschiedenen
Spielmodi in unterschiedlichen
Schwierigkeitsstufen sowie mit der flexiblen
Anordnung des Spielaufbaus und sogar noch
veränderbaren Hindernissen, genügend
Abwechslung, um immer wieder neue Wettkämpfe
gegen die Zeit auszutragen.
Etwas schade ist dabei die Tatsache, dass das
Spielziel auf eine ganz einfach Art und Weise
ausgehebelt werden kann. Lassen Sie den Ball
einmal weg und drehen Sie die Luftdüse - schnell
haben Sie immer wieder neue Bestzeiten. Die
Kontrolle darüber, ob der Ball also wirklich die
Hindernisse passiert, appelliert an die
Ehrlichkeit des Spielers bzw. die Aufmerksamkeit
der Mitstreiter.
Das Aufstellen einer neuen Bestzeit erfolgt am
besten im Solospiel, ein direktes Messen sollte
maximal mit 2 Spielern ausprobiert werden - es
sei denn, die Spieler können sich in Geduld
üben, denn gerade zu Beginn kann so eine
Parcours-Umrundung schon einmal gute 10 Minuten
dauern, was somit lange Wartezeiten für die
dann inaktiven Spieler mit sich bringt.
Aus technischer Sicht funktioniert das Spiel
wohl (meist) so, wie es soll. Allerdings erscheint es in
der Praxis als mitunter etwas unberechenbar.
Öfters scheint das Headset die Verbindung zum
Spielgerät zu verlieren. Legen wir den Informationstext des Herstellers
zu Grunde, so liegt dies dann wohl an den
"Hirnströmen des Spielers", die über
eben dieses Headset ermittelt werden sollen.
Versagt die Konzentration dann offensichtlich
gerade wieder einmal, schwebt der Ball nicht
mehr weit genug nach oben.
Wunder, Zaubertrick oder Physik?
An dieser Stelle möchte ich auf eine
wissenschaftliche Erklärung oder gar Überprüfung
dieses Phänomens verzichten. Natürlich wird es
in Spielrunden immer wieder Menschen geben, die
die "Mind-Control"-Spieltechnik kritisch
hinterfragen. Dies sollte jedoch nicht unbedingt
zwingend passieren. Schließlich geht
es bei "Mindflex" um den Spaß.
Und Spaß kann man
mit dem Spiel durchaus haben, wenn man, sobald
der Überraschungseffekt verklungen ist und die
Technik durchgängig funktioniert,
Geschicklichkeitsübungen dieser Art mag. (>
Video)
* Hinweis zum Kult-Faktor: Je nach
Spieleranzahl, Spielmodus und Häufigkeit der
Wiederholung.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
*
Ende
NO.1
Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als
erstes von SPIELKULT.de getestet!