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Messe-Nachlese
 

Gabis persönlicher Rückblick auf die 'SPIEL 2016'
...

Tolle Tage für alle Boardgamer und ein zwingendes Muss für jeden, der gerne Brettspiele spielt. Die Spiel 2016 ist vorbei. Ein Jahr lang warten die Spieler oft brennend darauf, dass sich erneut die Messehallen in Essen für alle Interessierten öffnen, Jedes Jahr aufs Neue beeindruckt die Flut internationaler Neuheiten die ebenso internationalen Besucher.

 Für mich stand in diesem Jahr genau dieser Aspekt besonders auf dem Schirm.  Und selbst in der Presse-Longe ist man positiv von dieser Entwicklung überrascht: "... sogar ein Stand aus Kolumbien / Bogota ist da!". Der jungen Frau, die diesen Satz ausspricht, kann man das Erstaunen darüber am Gesicht ablesen. Kolumbien, wo war das nochmal genau? In diesem Jahr wird international zu global. Die Spielerwelt wächst zusammen. Spanien, Frankreich, Italien, USA, Südkorea, China, Japan - alle sind vertreten auf dieser Messe für Brett- und Kartenspiele aller Art.  Und doch kommen immer neue Nationen hinzu... Marokko... Iran. Wieder einmal muss ich an meine Worte denken: Wenn alle miteinander im Spiel zusammenkämen, müssten sie keinen Krieg führen.  Eine spielende Welt, was für ein schöner Gedanke. Klar nicht als Sucht, sondern als Lebensbereicherung.  Das Leben ist kein Spiel, aber ein Spiel kann das Leben lebenswerter machen.

Und nun? Rückschauende Erinnerungen auf Menschenmassen, die sich durch die Gänge schieben, stets besetzte Spieltische und Sprachfetzen aller Art neben dem Ohr. Die Geräuschkulisse setzt sich aus lautem Lachen, Rufen, Reden, intensivem Erzählen, Messe-Ansagen und Spielgeräuschen  zusammen. Klar blendet man es als Spieler für die wenigen Stunden des Beisammenseins aus, aber ich bewundere erneut jeden, der alle fünf Tage hier arbeitet und dieses intensive Beschallung ertragen muss. Entgegen der üblichen Meinung helfen die engen Pressekabinen tatsächlich eigentlich nur gegen die Menschenflut. Die Geräusche jedoch dringen ungehindert über die fehlenden Kabinendecken hinein. Und das 10 Stunden lang.

Worin liegt denn nun diese steigende Begeisterung für die Messe? Warum kommen jährlich Menschen hierher, um sich hier umzuschauen?  Die Antwort ist einfach. Nur hier zur "SPIEL" ist die Auswahl der Neuheiten des Jahres in dieser Dimension sichtbar und mit allen Sinnen wahrnehmbar. Der Pressebericht des ausrichtenden Merz-Verlages besagt folgendes:  "Es war mit Abstand die größte und erfolgreichste SPIEL in der 34-jährigen Geschichte der Veranstaltung. 174.000 Spielefans und Einkäufer (Vorjahr 162.000) aus aller Welt kamen, um die Stände der 1.021 Aussteller (Vorjahr 911) aus 50 Nationen (Vorjahr 41) zu sehen, Lizenzen zu verhandeln und sich die mehr als 1.200 Spieleneuheiten des Jahrgangs anzuschauen. Damit entwickelt sich die SPIEL auch auf internationaler Bühne weiter zum Nabel der Brettspielwelt...".

Dabei gab es thematisch gesehen dieses Jahr eher wenig Neues. Monster und Zombies ziehen sich zurück. Man bleibt bei massenneutraleren Themen. Mythologie und Geschichte drängen sich stärker in die Spielszenerien. Da wäre z.B. "Luther - das Spiel" (KOSMOS) zu erwähnen, das dem Autor Martin Schlegel sogar eine Einladung zum Bundespräsidenten einbrachte.

Einige im Vorfeld gehypte Spiele waren rasch ausverkauft: "Terraforming Mars" und "Scythe" beispielsweise.

Einige Spiele aus dem Vorjahr / den Vorjahren blieben in neuer Version oder mit Erweiterung im Rennen, wenn ich da an "Codenames Pictures", "Roll for the Galaxy" oder - im familienbereich - an die neuste "Make'n'Break"-Version denke.

    Einzig die dem realen Trend folgenden Escape Room-Spiele sind neuartig und erfreuen sich großer Beliebtheit, obwohl man das Material nach dem Kauf nur einmalig verwenden kann.  Der Live-Escape-Room von Thinkfun war permant besetzt, Kosmos' Exit-Spiele wurden dauerbespielt und Noris weckte mit "Escape Room - das Spiel" ebenfalls das Interesse der Besucher.

Insgesamt  wurde so viel gekauft, dass bereits am Donnerstag dem Geldautomaten erstmals die Scheine ausgingen. 
   

Zu erwähnen gibt es noch folgendes: Die Sieger des "Deutschen Spielepreises 2016" wurden in Essen gekürt. Es handelt sich um "Mombasa" (Hauptpreis) und "Leo muss zum Friseur" (Kinderspiel). "Die goldene Feder" der Stadt Essen erhielt dieses Jahr "Stone Age Junior".  Außerdem gab es Meisterschaften, die Möglichkeit am weltweit größten Puzzle (40 320 Teile) mitzuarbeiten, mit Bloggern zu spielen und vieles mehr.

In diesem Sinne bleibt mir jetzt nur eines:  Die Vorfreude auf die nächste SPIEL, die vom 26. bis 29. 10 2017 stattfindet. 

Verspielte Grüße, Gabi [go]

Tipp: Viele weitere Messe-Impressionen (auch Fotos von neuen Spielen) gibt es auf unserer öffentlichen facebook-Seite: www.facebook.com/SPIELKULTde

 
 
 
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