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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Ravensburger
Autoren:
Wolfgang Kramer, Michael Kiesling
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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memory®
Das Brettspiel
...

Memospiel mit Rückfahrschein
Wie beim klassischen memory sucht ihr in der Brettspiel-Variante zunächst Motivpaare, die ihr dann allerdings wieder möglichst punkteträchtig auf die verschiedenen Landschaften des Spielbrettes zurücklegen müsst...
 
 
Jeder Spieler erhält seinen persönlichen Startbaum, bestehend aus Wurzel und Krone. Dazwischen muss während des Spiels ein möglichst langer Stamm entstehen, denn das sind quasi die Siegpunkte am Spielende.



Die Motivkarten werden verdeckt gut gemischt und dann auf die Felder des Spielbrettes verteilt. Wer am Zug ist, deckt zwei Kärtchen auf ODER legt bereits gewonnene Plättchen zurück auf den Spielplan.



(A) Der Spieler deckt zwei Kärtchen auf: Handelt es sich um ein Paar, legt er die beiden Kärtchen vor sich ab. Dann hat er erneut die Wahl aus Aktion A oder B.



(B) Der Spieler legt gewonnene Kärtchen auf bereits abgeräumte farblich passende Landschaftsfelder des Spielplans (also z.B. den Fisch auf ein Wasserfeld). Dabei müssen Paare nicht mehr zusammen gelegt werden, d.h. es darf auch nur ein Teil eines Paares auf den Plan gelegt werden.



Wichtig: Der Spieler kann bis zu 4 Kärtchen auf einmal zurücklegen, allerdings müssen sich, wenn mehrere Kärtchen gelegt werden, die gelegten Kärtchen untereinander berühren, d.h. es muss immer waagrecht oder senkrecht angrenzend gelegt werden.

Entsprechend der Anzahl der gelegten Kärtchen erhält der Spieler, sofern noch vorhanden, einen entsprechend großen Baumstamm, den er in seinen Baum einpuzzelt.



Gespielt wird so lange, bis alle Paare aufgedeckt wurden. Nun hat jeder Spieler noch ein letztes Mal die Möglichkeit, die Aktion "B" zu nutzen. Dann endet das Spiel, und es gewinnt derjeniger, der den größten (längsten) Baum besitzt. Bei einem Gleichstand wird geschaut, wer noch mehr Rest-Kärtchen vor sich liegen hat. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne memory-Variante mit ersten
   taktischen Überlegungen
schöne Optik
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zieht sich mitunter in die Länge
Merkfähigkeit nicht bei jedem
   gleich gut ausgeprägt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "memory" dürfte so gut wie in jedem von uns wohl Kindheitserinnerungen wecken. Oft ist es eines der ersten Spiele, die man als kleiner Stöpsel so vorgesetzt bekommt. Und dass Memospiele noch lange nicht aus der Mode gekommen sind, können wir an immer wieder neuen Titeln sehen, die das Grundprinzip aufgreifen und teils ihren eigenen Stempel aufdrücken. Jüngste Beispiele wie "Leo muss zum Frisör" (> Testbericht) oder "Memoarrr!" (> Testbericht) zeigen, dass man damit auch heute noch Erfolg haben kann.

Wenn ihr euch schon einmal gefragt habt, warum wir bei neueren, abgewandelten Spielkonzepten das Wort "Memospiel" und nicht "memory" verwenden, dann liegt das daran, dass Ravensburger sich den Titel "memory" schützen ließ. Nur Ravensburger vertreibt also Spieletitel mit exakt dem Wort, unter dem wir alle die Spiele dieser Art wohl privat bezeichnen. Und so hat Ravensburger (bzw. das Autorenduo Kramer / Kiesling) dann also im Jahr 2016 das alte, Original-"memory" hervorgeholt und ihm ein eigenes Brettspiel gewidmet.

Zunächst einmal lässt sich sagen: Wo "memory" drauf steht, ist auch "memory" drin. Heißt: Wir suchen ganz klassisch nach Motivpaaren. Die Motive sind dabei, wie auch der Spielplan, hübsch illustriert. Spielplan? Genau! Der dient jedoch nicht nur als Ablagefläche! Vielmehr zeigt er eine Landschaft mit vier unterschiedlichen Landschaftsarten. Und schon kommt der eigentliche Kniff des Spiels. Punkte sammele ich nämlich hier nicht mehr durchs Aufdecken der Motivpaare, nein, die Paare sind nur noch Mittel zum Zweck. Vielmehr wollen die eroberten Motivkärtchen zurück auf den Spielplan, aber nur in passende Landschaften.

Und hier kommt direkt ein neuer Aspekt ins alte Spiel. Ich muss ein wenig planen, an welchen Stellen ich am besten Felder freiräume, um eigene Plättchen möglichst zusammenhängend auslegen zu können. Da die Baumstämme, die ich als Belohnung erhalte, begrenzt sind, entbrennt da ein regelrechter Wettlauf um die längsten dieser Stämme. Und hier kann ich durchaus taktieren. Ich kann nach einem gefundenen Paar weitere Paare suchen, ich kann aber auch vorzeitig z.B. zwei Plättchen auf den Plan legen, wenn das gerade farblich passt (= die Hintergrundfarbe der Plättchen und der Landschaft müssen übereinstimmen). Ich kann natürlich auch etwas pokern, indem ich die Kärtchen bewusst noch nicht zurücklege, auch wenn ich könnte, um in der nächsten Runde eventuell gleich vier am Stück ablegen zu können. Auch sollte ich ein Auge auf den / die Gegner werfen. Mein Nachbar hat passende Kärtchen für ein Dreiergebiet vor sich liegen? Ich selber habe genau ein passendes Kärtchen, dass in die Mitte des Dreiergebietes passt? Prima, dann lege ich es doch mal schnell dorthin; schon ist das Gebiet getrennt, und mein Konkurrent schaut in die Röhre, da er nun durch meine Blockade statt drei nur noch ein einziges Kärtchen unterbringen kann. Das sind die kleinen taktischen Möglichkeiten, die ich habe, und die "memory - das Brettspiel" auch für Ältere interessant werden lassen.

Klar, Merken, wo was liegt, hilft ungemein, um überhaupt erst einmal an Kärtchen zu gelangen. Ich kann sowas per Zufall gewinnen, aber dann dauert das Spiel doch erheblich länger. Meistens zeigt sich dann wieder, dass jüngere Spieler im Abspeichern der Positionen einen Vorteil gegenüber älteren Spielern  haben. Umgekehrt fällt es den Kleinen manchmal noch schwerer, gezielt auf Punkte zu spielen. Somit gleicht sich das alles ganz gut aus, und aus dem klassischen "memory" wird ein schönes Familienspiel, das Kinder unter sich spielen können, aber auch Erwachsene sicher gern mal mitspielen, ich für meinen Teil auf jeden Fall. Es gibt mit "Leo" oder "Memoarrr!" sicher witzigere, schnellere Spiele, die mehr Innovation bieten, aber ich muss sagen, dass ich vom "memory Brettspiel" doch posititv überrascht wurde. Es ist von allen "neuen" Memospielen wohl das klassischte, keine Frage, aber der Legemechanismus ist ganz raffiniert und hebt das Spiel auf eine neue Ebene, sodass Kinder, die aus dem einfachen memory-Alter herausgewachsen sind, hier eine Möglichkeit bekommen, über ein bekanntes Spielprinzip erste taktische Überlegungen anzustellen und so auch an größere Brettspiele herangeführt werden können. Und als lockeres Spiel für zwischendurch kam das Spiel sogar in Erwachsenenrunden aus den Reihen der eher Wenig- bzw. Gelegenheitsspielern gut an. Und das ist mir dann auch insgesamt 7 gute Kultpunkte wert!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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