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Spiel-Fakten:

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KinderKarten
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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Klemens Kalicki
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Mein Traumhaus
...

Schöner wohnen

Schon immer vom schmucken Einfamilienhaus geträumt? Mit Whirlpool im Bad, Softeis-Maschine in der Küche und einem Baumhaus im Garten? Dann erfüllt euch eure Träume mit diesem Familienspiel!
 

 
Das Haus ist gebaut nun steht - ok, eigentlich liegt - es vor euch, und zwar in Form eines großes Tableaus, von dem jeder Spieler eines erhält. Im Haus ist Platz für 12 Zimmer, die wir uns in den 12 Spielrunden beschaffen werden.



Dazu werden die Raumkarten und die Sonderkarten getrennt voneinander gemischt und als verdeckte Stapel auf den allgemeinen Spielplan gelegt. Jeweils 5 Karten jeder Sorte werden offen nebeneinander in 2 Reihen ausgelegt. Die erste Sonderkarte der Reihe ist dabei immer (!) die Startspielerkarte. Die anderen Karten werden zufällig gezogen.



Der Startspieler muss nun bei 2 oder 3 Spielern eine Kartenspalte (bestehend aus einer Sonder- und einer Raumkarte) entfernen, bei 4 Spielern bleiben alle Karten liegen. Er sucht sich dann als erster Spieler eine Spalte aus und nimmt die beiden Karten an sich. Das kann auch die Spalte mit der Startspieler-Karte sein, dessen Rolle somit hin- und her wechselt. Das machen nacheinander dann - mit den jeweils noch ausliegenden Karten - auch alle anderen Spieler. Übrig gebliebene Karten werden nun noch vom Spielplan entfernt und neue aufgedeckt. Dann beginnt die nächste Auswahlphase.



Was passiert nun mit den Karten? In jeder Runde muss (!) der Spieler seine erhaltene Raumkarte in einen freien Raum seines Hauses legen. Das geht immer nur auf Feldern, die entweder festes Mauerwerk oder bereits ein gefülltes Zimmer unter sich haben. Sollte einmal die gerade genommene Karte nicht ausgelegt werden können, muss der Spieler sie auf die Rückseite drehen und so einen Raum füllen, der dann jedoch keine Punkte bringt.

Es gibt verschiedene Karten: Manche Zimmer bestehen nur aus einem Raum und geben dafür am Ende dann auch entsprechend eine fixe Anzahl an Punkten. Es gibt aber auch immer Zimmer, die auf 2 oder 3 Räume nebeneinander (!) erweitert werden können, um entsprechend mehr Punkte dafür zu erhalten. Dann gibt es Räume, die in bestimmten Positionen (in Abhängkeit zu anderen Zimmern) Extrapunkte bringen. Und es gibt die dunkelgrünen Kellerräume. Nur mit ihnen dürfen die 2 leeren Kellerfelder belegt werden. Wichtig: Einmal gelegt, darf eine Karte nicht mehr verschoben werden.



Die zweite Karte, die man in jedem Spielzug erhält, ist eine Sonderkarte. Neben der Startspielerkarte gibt es farbige Dächer (teilweise mit Dachfenstern), die man verdeckt auf einem extra dafür vorgesehenen Feld seines Haus lagert. 4 Dächer sollte man auf jeden Fall bis zum Spielende gesammelt haben, um dafür Punkte zu bekommen. Dann gibt es Helfer und Werkzeuge, die einem bestimmte Vorteile im Spiel bringen. Und es gibt Dekogegenstände. Für eine solche Karte erhält man ein entsprechendes Plättchen und legt es in ein passendes Zimmer (z.B. das Klavier ins Wohnzimmer). Dekoplättchen bringen am Ende Punkte, aber sie schließen ein Zimmer sofort als fertig ausgebaut ab; d.h. wurde die maximale Raumgröße (z.B. 3 nebeneinander liegende Wohnzimmerkarten) noch nicht erreicht, darf dieser Raum, sobald er Deko enthält, nicht mehr weiter ausgebaut werden. Stattdessen muss sich dann zwingend ein anderer Zimmertyp anschließen.



Nach 12 Runden geben die Räume und Dekoplättchen Punkte wie aufgedruckt, außerdem gibt es Einrichtungsboni von je 3 Punkten für je 1 Bad in jeder der beiden oberen Etagen sowie für mindestens eine vorhandene Kombination aus Küche, Bad und Schlafzimmer.



Zum Schluss deckt jeder Spieler seine gesammelten Dächer auf und sucht sich davon 4 seiner Wahl aus. Ein gemischtfarbenes Dach bringt 3 Punkte, ein gleichfarbiges Dach bringt 8 Punkte und jedes Dachfenster bringt 1 Punkt extra. Wer insgesamt die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [ih]
...
 
 ERKLÄRVIDEO

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Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ein Wohfühlspiel für Familien,
   auch von Vielspielern gemocht
einfache Regeln
schöne Optik
ENDE
  MINUS:
MINUS:
auf Dauer fehlt es an mehr Varianz
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Immer wieder landen Spiele auf meinem Tisch, die Kindheitserinnerungen wecken. Wer - wie ich - in den 80er-Jahren groß geworden ist, der wird sicher noch Ravensburgers "Spielhaus" kennen, von dem es auch heute noch eine aktuelle Auflage gibt. Das Leiterspiel-Prinzip interessierte mich da früher nur zweitrangig, vielmehr machte es mir als kleiner Stöpsel Spaß, das Haus einzurichten, was man mittels der einzelnen Zimmertafeln immer wieder neu arrangieren konnte. Ich fand's toll.

"Mein Traumhaus" sieht vom Cover zunächst auch erst einmal nach einem Kinderspiel aus. Doch - soviel vorweg - das ist es nicht! Kinder ab 8 Jahren können es gut mitspielen, ja, aber es fällt dann doch schon deutlich in den Familien-/Taktik-Bereich. Der Spielmechanismus ist dabei wirklich simpel. Suche dir ein für dich möglichst passendes Kartenduo aus. Die Interaktion zwischen den Spielern beschränkt sich aufs Wegnehmen der Auslage, insbesondere bei 2 oder 3 Spielern kommt hier noch ein nettes Ärgerelement hinzu, wenn man als Startspieler vor einer Runde ein Kartendoppel entfernt - am besten natürlich das, was den Mitspielern am meisten geholfen hätte, was man selber aber so gar nicht gebrauchen kann. Wie war das nochmal mit der Schadenfreude...? Keine Sorge, die ist hier aber nicht spielbestimmend, sodass keine Kindertränen fließen werden ;)

Der Rest des Spiels verläuft weitestgehend solitär. Die erworbenen Zimmerkarten müssen da geschickt ins eigene Haus gepuzzelt werden, um die Punkte zu maximieren. Entscheidungen müssen getroffen werden, wann ich welches Werkzeug oder welchen Helfer einsetze. Wann nehme ich mir eine Dekoration für Extrapunkte? Und welche Dachfarben habe ich jetzt eigentlich schon gesammelt?

Das alles erzeugt ein angenehmes Wohlfühlklima. Man ist nie überfordert, trotz der Einfachheit kann man ein wenig taktieren, man kann sich freuen oder ärgern - und am Ende hat man dann noch sein persönliches Traumhaus erschaffen (Zitat: "Wofür ein Badezimmer?! Ich hab doch schon 'ne Waschküche!"), was einem auch noch einmal ein gewisses Glücksgefühl beschert. Mein Haus, meine Sauna, mein Whirlpool! Das geht dabei nicht nur Kindern so, auch Erwachsene mögen das Spiel, wie sich in unseren Spielgruppen zeigt. Selbst in unseren Expertenspielrunden kann "Mein Traumhaus" als lockeres Zwischendurch-Spiel punkten, zumal die Spieldauer von maximal 45 Minuten extrem schnell vorbeigeht. Es gibt kaum Wartezeiten, der ganze Ablauf ist kurzweilig. Einzig ein paar Männer mit zu hohem Testosteronspiegel wollen das Spiel als "reines Frauenspiel" abtun. Da stehe ich drüber, viele weitere männliche Mitspieler glücklicherweise auch. Nicht in jedem Spiel muss Cthulhu drin sein, damit es "Mann" gefällt ;)

Das Spielmaterial ist übrigens top, die großen Haustafeln aus Pappe machen optisch viel her, die modernen Kartenillustrationen ebenfalls.

Bei uns hat "Mein Traumhaus" bereits einen festen Platz auf unseren Spieltischen ergattert. Zu einer Partie muss ich hier niemanden überreden - hier steigt jeder - egal, ob alt oder jung - sofort freiwillig mit ein. Somit kann man das Spiel als ideales "Jedermann-Spiel" bezeichnen, was es geradezu prädestiniert, auch auf der diesjährigen Spiel des Jahres-Liste zu landen... Mal sehen, ob das die Fachjury genauso sieht *wink-mit-dem-Zaunpfahl* ;)

Das Einzige, was ich mir auf Dauer noch wünschen würde, wären zusätzliche Elemente, die noch mehr miteinander verwoben sind und noch mehr Punktevarianz bieten. Wie wäre es z.B. mit einer persönliche Auftragskarte bzgl. der Hauseinrichtung oder neuen Zimmerkarten, die noch mehr Abhängigkeiten fordern... oder eine Wendeltreppe, die senkrecht über zwei Etagen führt? Oder - wenn ich so meine Spam-E-Mails betrachte, seitdem ich die magische Ü40-Grenze überschritten habe, direkt mit einem Treppenlift? Man muss ja fürs Alter vorsorgen, und das lohnt sich bei dem Spiel auf jeden Fall, damit es auch in 10 Jahren noch so gern auf den Tisch kommt wie heute! Verdient hätte es das Spiel sicher! (> Video)
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Birgit N.
   Karsten
   Ingo
   Jürgen
   Torsten
   Verena
   Carsten
   Sarah-Ann
   Ulf
Ende
 
 

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