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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Igel Spiele
Autor: Oliver Igelhaut
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Mein Schatz
 
... in der Hand!
Raus aus der Höhle, der Troll kehrt zurück! Wer dabei die meisten Schätze sammelt, gewinnt die Runde.

     

Die 36 Spielkarten werden gut gemischt. Die Trolle sollten dabei gut im Deck verteilt liegen. Die sechs Tippscheiben bleiben neben dem verdeckten Nachziehstapel liegen. Und auch die Münzen bleiben vorerst im Vorrat. Die Spieler stellen sich einen Spielplan aus vier Kartenfeldern vor, die sie nun belegen können. Er stellt die Trollhöhle mit den Schätzen dar, in der sich die Zwerge, also die Spieler, bedienen wollen.

Wer an der Reihe ist, darf eine Karte ziehen. Ist es ein Schatz, ist alles gut, dann darf der Spieler die Karte auf eines der imaginären vier Felder legen. So bilden sich nach und nach dort vier kleine Kartenstapel. Zieht der Spieler einen Troll, wird der zunächst bei offen bei Seite gelegt. Aber Achtung: Der sechste Troll beendet das Spiel sofort. Deshalb ist es angeraten, sich nach und nach einen Stapel zu sichern. Ist ein Spieler also an der Reihe und fürchtet, dass der Troll sein Spiel beendet oder die anderen ihm den lukrativsten Stapel wegschnappen, darf er sichern. Dazu nimmt er sich einen beliebigen Stapel und eine Tippscheibe. Das Motiv auf der Scheibe zeigt an, welcher Schatz am Ende gewertet wird. Mäuse gelten dabei als Joker. Der letzte Spieler ohne Schatz darf nun so lange Karten ziehen, wie er möchte. Aber er sollte sich seinen Schatzstapel und den Chip nehmen, bevor er den sechsten Troll gezogen hat.

Manchmal passiert es, dass der sechste Troll zu früh erscheint.  Dann müssen alle, die noch in der Höhle sind, fliehen. Hierzu werden alle verbliebenen Tippscheiben auf die Zwergenscheibe gedreht. Jeder wählt reihum einen Stapel mitsamt einer gedrehten Tippscheibe. Der, der den letzten Troll zog, nimmt sich dann auch den letzten Stapel.

Sobald alle die Höhle verlassen haben, folgt die Zwischenwertung. Es werden nur die Schätze gezählt, deren Motiv auf der Tippscheibe sichtbar ist und Mäuse. Jeder passende Schatz und jede Maus zählen als ein Punkt. Die umgedrehten Zwerge werden aufgedeckt. Auch diese Motive gelten wie üblich.

Jeder gibt nun seine Schatzzahl bekannt. Der Spieler mit den meisten Punkten erhält eine Goldmünze. Die höchste Zahl minus 1 erhält zwei Silbermünzen.  Die höchste Zahl minus 2 erhält eine Silbermünze. Der Rest der Spieler bekommt nichts.  Bei Gleichstand werden bekommt jeder die entsprechende Belohnung.

Es werden mehrere Durchgänge gespielt. Eine Goldmünze entspricht dabei drei Silbermünzen.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler eine Gesamtsumme von 8 erreicht hat. Er gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand entscheidet der letzte Durchgang. [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
minimalistisches Spielprinzip
   für Kinder und Einsteiger
schöne Gestaltung
...
  MINUS:
MINUS:
wenig Anspruch
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, denke ich während des Spielens mit 36 Karten, 6 Motivscheiben und ein paar Münzen. Mehr braucht der Autor tatsächlich nicht, um in seinen schon Picasso-mäßigen Kurzspielen Spielspaß zu generieren. Seine Stärke liegt definitiv in der Minimalisierung. Ein ausgewählter Mechanismus wird in ein knapp bemessenes Spielgeschehen integriert. Jeder fleißige Spieler schlägt die Hände überm Kopf zusammen. Na, viel ist das aber nicht.

Interessant ist die Reaktion der wirklichen Spieleinsteiger - Omis mit den Enkeln, Kinder unter sich - ja, die können dem Spiel durchaus etwas abgewinnen. Der extrem schnelle Einstieg und das wenige, schnell überblickbare Material machen den Einstieg leicht. Nimm es oder nicht ist die einfache Frage. Jeder hat in seinem Zug lediglich zwei Möglichkeiten: Ziehen oder aussteigen und Schatz sichern. Aber wann ist es besser, sich einen Schatz zu sichern, statt einen zu erweitern? Die erste Frage: Die wie vielte Karte des Trolls liegt schon offen? Nur sechs gibt es insgesamt, ab vier merkt man den Spielern eine zunehmende Aufbruchstimmung an. Die zweite Frage: Wissen die anderen noch, welcher Stapel besonders wertvoll ist und nehmen ihn mir vorher weg? Nehm ich ihn mir also besser gleich oder riskiere ich den Verlust des von mir anvisierten Stapels, in welchem sich nach und nach die meisten Motive angesammelt haben... Die dritte Frage: Was nehme ich, wenn ein anderer meinen Wuschmotiv-Chip nahm?

Eigentlich ist genau das, das ganze Spiel. Nehm ich oder nehm ich nicht. Wie gesagt, das minimaliste Denken mag nicht jeder. Am besten funktionierte das Spiel mit Kindern  und generationsübergreifenden Gruppen.  Dieses Spiel kann jeder. Das genau macht es auch gerade für die eben erwähnten Gruppen und besonders für Kinder ab sechs Jahren interessant.  Die haben Spaß am schnellen Spiel und empfinden das Kommen des Trolles als spannend. Genau dafür erhält es tatsächlich auch eine Empfehlung, als Einstieg oder Pausenüberbrückung zwischendurch. Punktabzug gibt's nur für die Minimalisierung eines bekannten Mechanismus und den nicht verstärkbaren Ablauf.

Fazit: "Mein Schatz" ist ein minimalistisches Kartenpiel, das durch schnelle Runden, riskante Entscheidungen und ein wenig Schadenfreude punktet.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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