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Spiel-Fakten:

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KinderKarten
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Genre: Reaktion, Kombinieren
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Kosmos  ..i..
Autor: Marco Teubner
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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Manno Monster
 
Das Popel-Knobel-Spiel

Bei diesem Familienspiel geht es darum, Monster so anzuordnen, dass sie der Aufgabenkarte entsprechen. Wer das am besten kann, erhält die besten Popel!  
 

     

So funktioniert's:  54 Karten mit 108 Aufgaben in 6 verschiedenen Levels warten darauf, gelöst zu werden. Vor dem ersten Spiel werden die Aufgabenkarten nach Level sortiert. Dann werden die Schatztruhen zusammengebaut und das weitere Material als Vorrat bereit gelegt. Jeder Spieler erhält 15 Monster-Plättchen und die Schatztruhe einer Farbe. Dann einigen sich die Spieler auf den zu spielende Level. Je höher der Level, desto herausfordernder sind die Aufgaben. Aus dem gewählten Level werden 9 Karten zufällig gezogen. Sie werden gemischt und als verdeckter Stapel, gut sichtbar für jeden, in der Tischmitte platziert.


Das Spielmaterial

Das Spiel verläuft in 9 Runden, in denen je eine Aufgabe gelöst wird. Es wird gleichzeitig gegeneinander gespielt. Als Preis werden Monster-Popel verteilt. Sie werden vor jeder Runde je nach Spieleranzahl auf das Wertungsplättchen gelegt. Je nach Farbe sind die Popel unterschiedliche Punkte wert. Der Schnellste erhält den wertvollsten Popel.  


Einige Aufgabenkarten

Der jüngste Spieler deckt die oberste Aufgabenkarte auf. Das Spiel beginnt. Alle versuchen gleichzeitig, die Lösung zu finden. In den Aufgaben gilt es, die Monster-Plättchen zu sortieren. Nach Farben, dick und dünn, mehr und weniger usw. Eine Aufgabe könnte also in Bildern so formuliert sein: mehr dicke als dünne Monster, mehr rote als blaue Monster, genau so viel gelbe wie dünne Monster. Beim Lösen der Aufgabe gibt es folgende Regeln: Alle Einzelaufgaben der Karte müssen erfüllt sein. Alle 15 eigenen Kärtchen müssen beachtet werden. Es kann kein Monster zur Seite gelegt werden. Allerdings kann es passieren, dass auf den Karten der niedrigen Levels nicht alle Monster sichtbar verwendet werden. Die restlichen Monster müssen dann so umgedreht werden, dass sie die angezeigten Monster nicht beeinflussen. Werden also auf der Karte drei dünne blaue Monster gefordert, darf in den verbliebenen Kärtchen kein weiteres blaues dünnes zu sehen sein.


Stimmt die Lösung?

Der Spieler, der als erster denkt, dass er hat die Aufgabe korrekt erfüllt hat, nimmt schnell die Sanduhr und startet sie. Er darf nun nichts mehr an seinen Plättchen verändern. Die anderen haben nun noch so viel Zeit zum Lösen, bis die Sanduhr abgelaufen ist. Der Zweitschnellste nimmt sich die große Figur, der dritte das mittlere Monster und der vierte erhält das kleinste Monster. Wer die Aufgabe nicht im Ablauf der Zeit löst, erhält keine Belohnung. Nun kontrollieren alle Spieler ihre Lösungen. Alle richtigen Lösungen werden in ihrer Reihenfolge mit Monster-Popeln belohnt. Die Monsterpopel haben unterschiedliche Farben und somit unterschiedliche Werte. Der erste erhält den wertvollsten Popel (gelb mit 4 Punkten, dann folgen die weiteren Plätze mit rot (3 Punkte), blau (2 Punkte) und grün (1 Punkt). Erworbene Popel-Steine werden in die eigene Schatztruhe gesteckt, so dass keiner den aktuellen Stand sehen kann. Nach insgesamt neun Runden endet das Spiel. Alle Spieler zählen die Werte ihrer Popel zusammen. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Popel-Siegpunkten. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schöne Knobelspielidee
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Anleitung nicht ganz eindeutig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Popeln ist out, erst recht in der Öffentlichkeit. Aber ein Monster darf das. Und dann haben die Popel eine sichtbar kristalline Struktur und sind voll wertvoll. Kriegen kann man die Popel nur, wenn man dafür knobelt und die Aufgaben erfolgreich löst. Dabei sind die Aufgaben unterschiedlich schwer in aufsteigenden Levels sortiert. Der erste Level kann bereits von cleveren Vierjährigen gelöst werden. Die schweren Aufgaben gehören bereits in den Bereich ab 12 Jahren. Interessant ist, dass man als Familie auch gegeneinander spielen kann, indem die Kinder die einfache Aufgaben lösen und die Erwachsenen die schweren. Die Anzahl der Aufgaben je Level ist ausreichend, bei häufigem Gebrauch kommt aber der Wunsch nach neuem Material auf. Hier weicht dann das Knobeln eher der Geschwindigkeit. Wettkampf kommt auf. Trotzdem ist Manno Monster nicht für abendfüllendes Spielen gedacht. Das Spiel spricht verschiedene Generationen an. Schön im Spiel mit Kindern ist, dass auch der letzte, der es noch innerhalb der Zeit schafft, eine kleine Po..pelohnung erhält. Dieser wird in die eigene Truhe gesteckt, deren Loch aber etwas größer sein könnte. Das Material ist ansonsten haltbar, praktisch und schön.

Die Spielidee setzt sich zusammen aus solitärer Knobelei mit Turnier-Charakter. Gegeneinander Tüfteln macht Spaß. Die Geister unserer Spielgruppe waren sich jedoch ein wenig uneins. Die Tüftler unter ihnen spielten altersunabhängig gemeinsam mit großer Freude. Die Denkfeinde fühlten sich vom Zeitdruck genervt. Schnelles Denken liegt nicht jedem. Die Aufgaben vereinen und trainieren logisches Verständnis und ein wenig Mathematik im Mengenbereich. Schaut man sich die Monsterkärtchen vorher genau an, erkennt man die Logik in der Vorderseite-Rückseite-Verteilung. Das kann dann schon mal die Lösungszeit verkürzen, wenn man weiß, wo welches Monster versteckt ist. Die Kleinen sollten sich unbedingt vor dem Spielen ihre Aufgaben anschauen. 

Insgesamt ist "Manno Monster" ein schönes, kleines kurzweiliges Knobelspiel für die ganze Familie - als Beschäftigung zwischendurch oder kleiner Spieleabend-Einstieg gut geeignet.

Erratum: Eine Karte des 6. Levels scheint in ihrer bestehenden Form nicht lösbar. Hier sollte man sich ein "+" hinzu denken, d.h. die Aufgabe in "4 Dicke" UND "4 Gelbe" ändern, damit sie spielbar ist.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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