Genre: Party
Erscheinungsjahr: 2005 Verlag: Mattel
..i.. Autor: Rob Angel Spieleranzahl: ab 4 Alter: ab 10 Jahren Spieldauer: ca. 45 Min.
Einstiegslevel:
Glück
Initiative
leer
Anzeige
Pictionary
Mania!
Neue Aufgaben
für Zeichenwütige Mit dieser Ausgabe wird
das altbekannte "Pictionary" um neue Aufgabensorten erweitert.
So funktioniert's: Es werden zwei Teams gebildet. Jedes Team zieht
Aufgabenkärtchen und legt sie verdeckt auf den Spielweg.
Abwechselnd müssen nun beide Teams jeweils Begriffe
"zeichnen". Dies erledigt pro Runde ein anderer Spieler
des Teams; die Teammitglieder müssen in der limitierten
Zeit möglichst viele Begriffe erraten.
Der Spielplan
Die Magnetfeld-Zeichentafel
Ging
es beim Ur-"Pictionary" ums pure Zeichnen, so sind nun
Zusatzausgaben hinzugekommen. So muss jetzt u.a. mit
verbundenen Augen, auf dem Rücken eines Mitspielers,
pantomimisch "in die Luft" oder nach Anweisung gemalt
werden.
Neuartig sind die Magnetfeldtafeln, die es mit einem
speziellen Stift ermöglichen, Bilder zu zeichnen und sie
mit einer einzigen Hebelbewegung wieder zu löschen.
Dadurch wird Papier und Bleistift gespart.
[ih]
Ingo:Spaßiges Zeichenspiel. Die Zusatzaufgaben
wirken zwar z.T. etwas künstlich konstruiert und
sogar ungeeignet (bei mehreren Teammitgliedern
ist "auf dem Rücken zeichnen" halt nicht bei
jedem gleichzeitig möglich...), bringen aber
größtenteils zusätzliche Unterhaltung ins Spiel.
Lobenswert ist größtenteils auch die
Spielausstattung: Während der Spielplan leider
etwas billig wirkt, sind vor allem die
Zeichentafeln besonders positiv hervorzuheben.
Durch die Löschfunktion kommt echtes "Montagsmaler"-TV-Feeling
auf. Die Begriffe sind in ausreichender Anzahl
vorhanden.
KULT-FAKTOR
(Langzeit-)Spielreiz
Ende
Chris:„Pictionary Mania“ ist ein gutes Beispiel dafür,
dass man von einem simplen Partyspiel ausgehend
auch eine facettenreichere Edition
veröffentlichen kann, ohne sich dabei komplett
vom eigentlichen Kern der Vorlage zu entfernen.
In 5 verschiedenen Kategorien kommen Zeichner
ganz auf ihre Kosten. Die 6. Kategorie
„Körpersprache“ ist zwar auch lustig, passt aber
wenig zum Spiel. Die Funktionalität der
Maltafeln ist in meinen Augen ebenfalls ein
Kritikpunkt. Diese machen zwar einen guten
Eindruck, allerdings stellt man schnell fest,
dass feines Zeichnen mit dem Stift unmöglich ist
und somit ist die Tafel einfach zu klein.
Die
letzte Neuheit, die Duelle, sind interessant,
wobei hier echte Malkünste gefragt sind, da sich
bereits 2 Begriffe in einer Minute oftmals als
Ding der Unmöglichkeit herausstellten. Wer gerne
zeichnet, macht mit dem Spiel jedoch nichts
verkehrt.