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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Roberto Fraga
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Mammut Mambo
 
Umba-Bunga-Toc-Toc-Toc!
Die Steinzeitmenschen führen ihren verrückten Tanz auf. Bei diesem verrückten Partyspiel ist Konzentration und Schnelligkeit gefragt!
 

     

So funktioniert's:
Alle Mambo-Karten werden gut gemischt und gleichmäßig als verdeckte Stapel unter allen Spielern ausgeteilt. Die Karten zeigen jeweils eine Geste mit einem zugehörigen Ausruf. Sie sollten unbedingt vor dem Spiel von allen in Ruhe betrachtet werden.


Der Steinzeit-Mambo besteht aus diversen Gesten und Ausrufen.

Nun werden die Holzmammuts gut erreichbar in der Tischmitte platziert und zwar so viele, wie die Spieleranzahl minus 1 beträgt. Das pinkfarbene Mammut spielt dabei immer mit! Der Startspieler erhält die Figur des Anführers. Die Zeitleiste mit dem Steinzeitstein wird ein wenig seitlich ebenfalls auf den Tisch gelegt.

Der Startspieler deckt seine oberste Karte von sich weg drehend auf und legt sie vor seinen Stapel (eigener Ablagestapel). Alle Spieler machen sofort die aufgedeckte Geste und rufen das zugehörige Wort.

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Nun folgt der nächste Spieler im Uhrzeigersinn. Auch er bewegt seine Karte vor den eigenen Stapel. Nun machen die Spieler erst die neue Geste (mit Ausruf) und arbeiten danach die bereits ausliegenden Karten ab. Dabei bestimmt der Kartenhintergrund die Richtung, nach der die Karten durchlaufen werden. Steht der Steinzeitmann auf der Wiese, wird im Uhrzeigersinn getanzt. Steht er in der Höhle, wird gegen den Uhrzeigersinn gearbeitet.

Sollte es passieren, dass mehrere Karten mit der gleichen Geste ausliegen, wird nur die Geste ohne Ausruf gemacht! Dabei spielt der Hintergrund keine Rolle. Die einzeln ausliegenden Karten werden dagegen normal (Geste und Ruf) behandelt.


Der Spielaufbau bei 6 Spielern
   
In der Mitte stehen die Holztiere im Kreis.
   

Konnte eine Runde fehlerfrei beendet werden, legt der nächste Spieler seine Karte auf seinen eigenen Ablagestapel. Als Fehler gelten folgende Situationen:
- Falsche Geste oder falscher Ruf
- Ruf, obwohl mehrere Karten gleicher Geste ausliegen
- Zu langsames Reagieren (oder Verweigern)

Unterläuft einem Spieler ein Fehler, muss er zur Strafe alle ausliegenden Karten nehmen und sie verdeckt unter den eigenen Nachziehstapel legen.

Haben mehrere Spieler einen Fehler gemacht, werden die ausliegenden Karten unter den betroffenen Spielern gleichmäßig verteilt. Überzählige Karten werden vom Anführer an beliebige Personen verteilt.


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Achtung: Mammutjagd!
Eine aufgedeckte Mammutkarte setzt sofort die Mammutjagd in Gang. Jeder Spieler versucht so schnell wie möglich eines der in der Tischmitte befindlichen Mammuts zu greifen.

Der Jäger des pinkfarbenen Mammuts erhält folgende Belohnungen:
- Er darf zwei beliebige Karten seines Nachziehstapels an seine Mitspieler verteilen. Es erhalten also 2 Spieler je eine Karte von ihm.
- Er zieht den Steinzeitstein auf der Zeitleiste einen Schritt weiter.

Der Spieler, der kein Mammut ergattern konnte, erhält alle ausliegenden Karten. Danach werden alle Mammuts wieder in die Tischmitte gestellt.

Neue Runde: Die nächste Runde beginnt, indem der neue Anführer gekennzeichnet wird. Er erhält die Anführer-Figur. Neuer Startspieler ist entweder der Spieler, der den Fehler beging oder der Spieler, der im Uhrzeigersinn als Nächster auf den letzten Anführer folgt.


Nach jeder Mammutjagd rückt der Zählstein einen Schritt auf der Zeitleiste nach vorn.

Spielende:
Das Spiel endet entweder, wenn...
- ein Spieler seine letzte Karte abgeben konnte ODER
- wenn der Zeitstein auf der Leiste das letzte Feld erreicht. Dann nämlich sind die Mammuts ausgestorben. Die Spieler zählen ihre Karten. Der Spieler mit den wenigsten Karten gewinnt und ist der "Keulen-König"!

Variante: Wie wäre es mit einer Runde "Mammut-Run"? Dazu werden die Mammuts nicht auf dem Tisch, sondern wahllos im Zimmer verteilt! Achtung: Nicht zwischen das Geschirr... ;) [go]

Vielen Dank an Ravensburger für ein Rezensionsexemplar!

 
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PLUS:
rasanter Ablauf
witzige Umsetzung
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MINUS:
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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Auch die Steinzeitmenschen hatten bereits viel Spaß - das ist zumindest eine annehmbare These aus der Anleitung dieses kleinen Spiels. Ob die Neandertaler allerdings den Steinzeit-Mambo tanzten, wird wohl ein Geheimnis bleiben, da die damaligen Gestalter der bisher gefundenen Höhlenmalereien wohl vergaßen, solch wichtige Lebensdetails für die Nachwelt festzuhalten.

Doch unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so kommt es, wie es kommen muss: Unsere Spielgruppe tanzt also den "Mammut-Mambo" - vor und zurück, laut und leise - so wie es vom einfachen Regelwerk gefordert wird. Der Spielmechanismus ähnelt damit Spielen wie "Kakerlakensalat", "Silenzio" (Wechsel zwischen Gesten und Geräuschen) oder "Tarantel-Tango" (Rufe und Richtungsänderungen).

Action kommt vor allem dann ins Spiel, wenn die Jagdzeit auf die Mammuts beginnt. Wer schneller greift, erobert. Sind die Figuren gar im ganzen Zimmer verteilt, beginnt ein wahrer "Höhlen-Ritt", um eines der begehrten Tierchen für sich zu grabschen. Spaß ist also schon einmal garantiert für alle diejenigen, die aktionsreiche Spiele mögen. Auch dieses "Greif"-Element ist aus anderen Spielen bekannt, schafft hier aber eine gelungene Abwechslung.

Der gesamte Spielablauf  ist sehr rasch, witzig und ohne Pausen. Ausrutscher und Fehler bestimmen das Spiel; nicht jeder hält dem Konzentrationsdruck stand. Je mehr Spieler sich am Mambo beteiligen, desto mehr Spaß gibt es. Allerdings scheint es, als ob das Thema, welches vom hochwertigen und witzig gestalteten Material unterstützt wird, doch bevorzugt Kinder und Teens anspricht.

Wer also gern einmal den Urmenschen raushängen lassen möchte und nicht schon das eine oder andere Spiel dieses Genres besitzt, macht mit "Mammut Mambo" nichts verkehrt.

* Hinweis zum Kultfaktor: Der Spielreiz schwankt je nach Spieleranzahl und bereits vorhandenen ähnlichen Vergleichsspielen.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    *
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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> Silenzio   > Tarantel Tango
> Kakerlakensalat   > Meschugge
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