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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel, Geschick
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Ravensburger ..i..
Autoren: Maximilian Kirps, Randolf Slew
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

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  Make'n'Break
Würfelspiel
 
(Malen) Planen nach Zahlen  
Geschicktes Stapeln von farbigen Bauklötzen - das ist das, was Make'n'Break bisher ausmachte. Nun gibt es auch eine Würfel-Variante.
 
     

So funktioniert's:
Der Startspieler erhält die 6 farbigen Standard-Würfel zusammen mit den zwei farbigen Würfel-Quadern und dem Baukartenstapel. Er legt alles gut greifbar vor sich ab. Er ist nun der „Bauherr“. Sein rechter Nachbar erhält den kleinen gelben Würfel, er ist der „Stopper“.

 


Die Baukarten geben Form oder Anzahl der zu verwendenden Würfelbausteine vor.
   
Die Augenzahlen der Würfel müssen nach oben hin ansteigen, d.h. der unterste Baustein sollte eine möglichst niedrige Zahl aufweisen!
   

Es gibt drei unterschiedlich schwere Levels.
Einführung:    Es wird mit der gelben Baukartenseite gespielt.
Grundspiel :    Es wird mit jeweils der Hälfte blauer und gelber Baukartenseiten gespielt.
Expertenspiel: Es wird nur mit der blauen Baukartenseite gespielt.

Der Kartenstapel wird nun entsprechend des Levels sortiert, gemischt und so als verdeckter Stapel vor dem Startspieler abgelegt - so, dass die „falsche“ Farbseite oben sichtbar ist.

Der Stopper gibt das Startsignal und würfelt sofort mit dem kleinen gelben Würfel los. Er addiert jede gewürfelte Zahl; dabei ist es gut, wenn er die jeweiligen Zwischensummen ansagt. Erreicht oder überschreitet er den Zahlenwert von 30, ruft er „Stopp“ und beendet so die Bau-Runde des gerade aktiven Spielers.

Sobald das Startsignal ertönt, beginnt auch der Bauherr mit seiner Bau-Runde. Er dreht die oberstes Karte des Baustapels um und nimmt sich die auf der Karte sichtbaren Würfel und Quader. Dann würfelt er mit allen ausgewählten Bauteilen.


Und so sieht so ein dreidimensionaler Würfelturm dann aus - die Würfelaugen werden von oben abgelesen!
   
Der "Stopper" würfelt so lange, bis er 30 Punkte addieren konnte.
   

Nach dem Wurf entscheidet er, ob und welche Würfel er bereits verwenden kann.  Er würfelt nun so lange weiter, bis alle ausgewählten Bauteile anhand der Legeregeln und der Baukarte verbaut werden konnten.  Ist die Baukarte erfüllt, wirft er das Bauwerk um und nimmt sich die nächste Karte vom Stapel. Die Spielrunde des aktiven Spielers wird so lange fortgesetzt, bis der Stopper die Zahl 30 erreicht hat. Die erfüllten Baukarten werden gewertet und das Ergebnis notiert.

 Dann werden alle Baukarten wieder gemischt und als verdeckter Stapel vor dem nächsten Spieler platziert. Auch der Stopper gibt den kleinen Würfel weiter. Das Spiel beginnt erneut. Eine Runde ist beendet, wenn jeder Spieler einmal Bauherr gewesen ist. 

Bauregeln:           
- Auf jedem Würfel dürfen nur jeweils Würfel  mit höherer Augenzahl platziert werden. Die Würfel der untersten Ebene sollten also ein möglichst geringe Punktzahl aufweisen.
- Senkrecht gestellte Würfelquader werden ohne Beachtung der Punktzahl verwendet, die Stirnseiten sind dann eine Art Joker.
- Bereits verbaute Würfel dürfen bei unpassender Würfelzahl neu gewürfelt werden. Das Entscheidende ist das korrekte Endergebnis.

- Bei den Spezialbaukarten mit den großen roten Zahlen gilt: die rote Zahl gibt die Anzahl der frei wählbaren Würfel und Quader an. Es darf nur ein Bauteil die Tischplatte berühren! 
- Bei den grauen Spezialbaukarten darf die Farbe der Würfel außer Acht gelassen werden - hier ist nur die Form des Turms wichtig.

Die für die Baukarte erreichte Punktzahl  stehen jeweils in den oberen beiden Ecken der Karte.

War jeder Spieler 3 mal Bauherr, werden die Ergebnisse der 3 Spielrunden addiert. Es gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktezahl.  [go]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
bekannte Spielidee
    mit neuen Impulsen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wirkt etwas unfair
fehlende Kontrolle bei 2 Spielern
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Ein Reisespiel aus einem bekannten "großen" Spiel zu machen, ist mittlerweile durchaus üblich. Nach dem "Make'n'Break"-Mitbringspiel ist mit dem vorliegenden Würfelspiel bereits der zweite "kleine Spross" der Serie erschienen. Die kleinen Spiele erleichtern oftmals einen Spontankauf - der Geldbeutel wird geschont. Doch sollte man vor dem Kauf  immer eines bedenken: Eine kleine Variante kann auch ein verändertes, dem geringeren Material angepasstes Spielsystem enthalten, auch wenn die Grundidee scheinbar erhalten bleibt.

Im "Make'n'Break"-Würfelspiel blieb das Prinzip "Bauen auf Zeit" nach vorgegebenen Baukarten bestehen - hinzu kommen nun die - abhängig von den Würfelaugen - glücksorientierten taktischen Entscheidungen beim Platzieren der Bausteine. Die taktischen Züge können drohendes Unglück jedoch nicht wirklich verhindern - maximal abschwächen.

Der aus dem Grundspiel bekannte Timer wurde zudem durch einen Würfel ersetzt, genauer gesagt durch den "Stopper" mit Würfel. Daraus ergibt sich ein kleines Problem: Würfelt der Stopper langsam, dann wird er den Wert 30 (trotz gegebenenfalls hoher Zahlen) in wesentlich längerer Zeit erreichen, als ein schnellerer Würfler. Das heißt, der Bauherr mit einem langsamen Würfler wird immer mehr Zeit als ein Bauherr mit einem schnellen Würfler. 

Das Spielmaterial ist, seinen "großen Vorbildern" entsprechend, von guter Qualität. Die 30 Karten sind ausreichend, aber nicht wirklich üppig. Der Spielverlauf ist zügig, wirkt aber eben öfters ein wenig unfair. Großer Spielspaß kam in unseren Testrunden eher verhalten auf - das Spiel wurde als "ganz nett" empfunden, ist aber leider nicht zu vergleichen mit den beliebten großen "Make'n'Breaks".

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Ingo: Die Idee, das bekannte Bauspiel mit einem Würfelprinzip zu verbinden, ist soweit ganz in Ordnung, wird Geschicklichkeitsfans, die die "Make'n'Break"-Serie eigentlich anspricht, jedoch unter Umständen durch den hohen Glücksanteil (verursacht durch die Zufallsauswahl der Baukarten, das Würfeln des Bauherrn UND das Würfeln des Stoppers) etwas abschrecken.

Wird zu zweit gespielt, ist eine gegenseitige Kontrolle nur schwer möglich. Der Bauherr ist mit Würfeln und Stapeln beschäftigt, während der Stopper seine Punktezahlen addiert. Schummeln ist in dieser Hektik leider ziemlich leicht möglich - und zudem, gerade unter Kindern, auch immer wieder beliebt... Zu dritt oder viert können die Wartenden dann damit beschäftigt werden, die Spielschritte zu überwachen. Andernfalls sollte auf Ehrlichkeit gesetzt werden.

Als kleines "Zwischendurchspiel" hat die Würfelvariante von "Make'n'Break" dennoch durchaus seine Berechtigung; allerdings sollte man nicht mit falschen Erwartungen an das Spiel herangehen.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 
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